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Die Übersetzungspolitik der Französischen Revolution und der napoleonischen Zeit

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Über das Buch

Die Sprachpolitik der Französischen Revolution wird heute vor allem mit der Durchsetzung des Französischen als Nationalsprache verbunden. Weit weniger bekannt ist die Übersetzungspolitik, d. h. die unter staatlicher Leitung erfolgte Übersetzung von Gesetzen und Dekreten. Sie hatte insbesondere den Zweck, die Botschaft der Französischen Revolution in besetzte oder annektierte Gebiete zu tragen, deren Bevölkerung die französische Sprache nicht ausreichend gut beherrschte. Michael Schreiber untersucht diese Übersetzungspolitik, die bis zum Ende der napoleonischen Zeit betrieben wurde, am Beispiel von Übersetzungen aus dem Französischen ins Deutsche (im Rheinland), Niederländische (in Belgien), Italienische (in Norditalien) sowie in das haitianische Kreol. Er beschreibt die Organisation der Übersetzungspolitik und analysiert Beispiele aus den Bereichen Wortschatz und Phraseologie, Syntax und Textaufbau sowie Rhetorik. Darüber hinaus geht er der Frage nach, ob die Übersetzungen nachhaltigen Einfluss auf die Zielsprachen hatten.
ISBN9783732911417
VerlagFrank & Timme
Erscheinungsdatum29.10.25
Seitenzahl244

Autorin / Autor

Über Michael Schreiber

Michael Schreiber ist seit 2005 Professor für Französische und Italienische Sprach- und Übersetzungswissenschaft am Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in Germersheim. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen die Geschichte des Übersetzens im 18. und 19. Jahrhundert, die sprachenpaarbezogene Translationswissenschaft und die Kontrastive Linguistik mit einem Fokus auf romanische und germanische Sprachen.

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