Die Treibjagd

Die Treibjagd

Taschenbuch

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Beschreibung

»Die Treibjagd« (1871) stellt den zweiten Teil des Rougon-Macquart-Romanzyklus' dar, der insgesamt 20 Werke umfasst. Zola strebte danach, sein zwanzigbändiges Werk zum Spiegel der modernen Gesellschaft Frankreichs zu machen. In diesem meisterhaften Roman schildert Zola das Leben einer großen Familie und der Gesellschaft unter dem Zweiten Kaiserreich in Paris anhand dreier Protagonisten, die verschiedenen Gesellschaftsschichten angehören: der skrupellose Spekulant, der heruntergekommene Junker und die gebrochene Frau aus besserem Hause. Sie alle befinden sich auf einer Treibjagd in Paris, die gekennzeichnet ist durch Glanz, Luxus, Korruption und sittliche Verkommenheit, an deren Ende sich die Hunde auf die Beute stürzen und ihren Teil davon verschlingen: die Eingeweide.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Klassiker
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
312
Preis
20.60 €

Autorenbeschreibung

Angaben zur Person: Emile Zola gilt als einer der großen französischen Romanciers des 19. Jahrhunderts und als Leitfigur und Begründer der gesamteuropäischen literarischen Strömung des Naturalismus. Zugleich war er ein sehr aktiver Journalist, der sich auf einer gemäßigt linken Position am politischen Leben beteiligte. 1867 hatte Émile Zola mit seinem dritten Roman „Therese Raquin“ bereits Aufsehen erregt. 1869 begann er mit der Arbeit an dem monumentalen Zyklus „Die Rougon-Macquart“, die ihn mehr als zwanzig Jahre lang beschäftigen sollte. Ab 1871 veröffentlichte er einen Roman pro Jahr, außerdem journalistische Beiträge und Theaterstücke wie „Les Nouveaux Contes à Ninon“. In den Jahren 1894 bis 1898 veröffentlichte Zola einen zweiten Romanzyklus: „Trois Villes“, bestehend aus drei Bänden. Das erzählerische Werk Zolas ist, ähnlich wie das der Goncourts, eine Fundgrube für Sozialhistoriker.

Die Treibjagd