Die Tränen des Propheten
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Yavuz Ekinci,1979 in Batman geboren, arbeitete als Lehrer und ist Herausgeber einer Reihe zur kurdischen Exilliteratur. Für sein Prosawerk erhielt er zahlreiche Preise und gilt in der Türkei als einer der bedeutendsten Schriftsteller seiner Generation. Auf deutsch erschienen bisher die Romane Der Tag, an dem ein Mann vom Berg Amar kam (2017), Die Tränen des Propheten (2019) und Das ferne Dorf meiner Kindheit (2023). Ekinci lebt in Istanbul und inzwischen auch in Berlin.
Beiträge
✨️ Highlight
📚 Inhalt Mehdi ist ein ganz normaler Mann. Er arbeitet als Informatiker und lebt mit seiner Frau und seiner Tochter in einer Stadt. Seine Familie ist ohne ihn in den Urlaub gefahren und eigentlich hätte sein Leben normal weiter laufen können. Aber ihm erscheint der Erzengel Gabriel und verkündet Mehdi, er sei der Botschafter Gottes. Als Mehdi seiner Frau gegenüber behauptet, ein Prophet zu sein, verlässt sie ihn. Aber das stört ihn nicht, denn so hat er genügen Zeit um auf seine Offenbarung zu warten. Doch die Offenbarung kommt nicht. Mehdi beginnt durch die Stadt zu ziehen und zu predigen. Aber niemand hört auf ihn, ihn den vermeintlich Verrückten, dessen Weltfremdheit offensichtlich ist. 📖 Meinung Wow, mich hat das Buch sehr bewegt! Diesen Schatz habe ich in der Bücherbrocky gefunden. Das Thema klang in meinen Ohren sehr spannend und ich habe es direkt mitgenommen. Als ich das Buch aufgeschlagen hatte, konnte ich es nicht mehr schliessen. Ich musste es in einem Zug durchlesen. Wir begleiten Mehdi durch eine Zeit seines Lebens, die ihn extrem verändert. Er wird förmlich zu einem anderen Menschen und verfällt dem Wahnsinn. Aber ist es denn wirklich Wahnsinn? Oder sind die Menschen um ihn herum verrückt? Mehdi glaubt wirklich, dass er ein Prophet ist und geht mit guten Absichten los und möchte seine Stadt und die Menschen aufklären und ihnen die Botschaft Gottes mitgeben. Aber niemand hört ihm zu und seine Verzweiflung wächst. Nicht einmal seine eigene Familie glaubt ihm und man kann langsam den Verfall und den Absturz von Mehdi mitverfolgen. Das Buch ist eine Tragödie und ich hatte grosses Bedauern und Mitleid mit Mehdi. Es tat mir leid, seinen Absturz mitzuverfolgen. Der Autor überzeugt durch eine starke Wortwahl, die das Lesen zu einem besonderen Erlebnis machen. Ich war total gefesselt von dem Roman und hatte ein besonderes, ungewöhnliches Leseerlebnis. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich würde es ohne zu zögern weiter empfehlen.
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Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Yavuz Ekinci,1979 in Batman geboren, arbeitete als Lehrer und ist Herausgeber einer Reihe zur kurdischen Exilliteratur. Für sein Prosawerk erhielt er zahlreiche Preise und gilt in der Türkei als einer der bedeutendsten Schriftsteller seiner Generation. Auf deutsch erschienen bisher die Romane Der Tag, an dem ein Mann vom Berg Amar kam (2017), Die Tränen des Propheten (2019) und Das ferne Dorf meiner Kindheit (2023). Ekinci lebt in Istanbul und inzwischen auch in Berlin.
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✨️ Highlight
📚 Inhalt Mehdi ist ein ganz normaler Mann. Er arbeitet als Informatiker und lebt mit seiner Frau und seiner Tochter in einer Stadt. Seine Familie ist ohne ihn in den Urlaub gefahren und eigentlich hätte sein Leben normal weiter laufen können. Aber ihm erscheint der Erzengel Gabriel und verkündet Mehdi, er sei der Botschafter Gottes. Als Mehdi seiner Frau gegenüber behauptet, ein Prophet zu sein, verlässt sie ihn. Aber das stört ihn nicht, denn so hat er genügen Zeit um auf seine Offenbarung zu warten. Doch die Offenbarung kommt nicht. Mehdi beginnt durch die Stadt zu ziehen und zu predigen. Aber niemand hört auf ihn, ihn den vermeintlich Verrückten, dessen Weltfremdheit offensichtlich ist. 📖 Meinung Wow, mich hat das Buch sehr bewegt! Diesen Schatz habe ich in der Bücherbrocky gefunden. Das Thema klang in meinen Ohren sehr spannend und ich habe es direkt mitgenommen. Als ich das Buch aufgeschlagen hatte, konnte ich es nicht mehr schliessen. Ich musste es in einem Zug durchlesen. Wir begleiten Mehdi durch eine Zeit seines Lebens, die ihn extrem verändert. Er wird förmlich zu einem anderen Menschen und verfällt dem Wahnsinn. Aber ist es denn wirklich Wahnsinn? Oder sind die Menschen um ihn herum verrückt? Mehdi glaubt wirklich, dass er ein Prophet ist und geht mit guten Absichten los und möchte seine Stadt und die Menschen aufklären und ihnen die Botschaft Gottes mitgeben. Aber niemand hört ihm zu und seine Verzweiflung wächst. Nicht einmal seine eigene Familie glaubt ihm und man kann langsam den Verfall und den Absturz von Mehdi mitverfolgen. Das Buch ist eine Tragödie und ich hatte grosses Bedauern und Mitleid mit Mehdi. Es tat mir leid, seinen Absturz mitzuverfolgen. Der Autor überzeugt durch eine starke Wortwahl, die das Lesen zu einem besonderen Erlebnis machen. Ich war total gefesselt von dem Roman und hatte ein besonderes, ungewöhnliches Leseerlebnis. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich würde es ohne zu zögern weiter empfehlen.





