Die Tote mit der roten Strähne

Die Tote mit der roten Strähne

Taschenbuch
3.410
QueerWeibliche ErmittlerinMordUsa

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Beschreibung

Detective Betty Rhyzyk aus New York City hat es zum Dallas Police Department verschlagen, Abteilung Narcotics. Betty kommt aus einer polnischen Cop-Dynastie, ist lesbisch und auffällig rothaarig. Texas ist, wie sie bald merkt, nichts für schwache Nerven, denn hier kämpfen mexikanische Drogenkartelle und fundamentalreligiöse Sekten, durchgeknallte Stalker und Society-Ladys mit allen Mitteln um einen Platz an der Sonne.

Als gleich der erste Einsatz, bei der sie die Ermittlungen leitet, völlig außer Kontrolle gerät und der Drogenboss entkommen kann, ist Betty entschlossen, ihre Kollegen zu rächen und ihren Ruf wiederherzustellen. Aber kurz nach der schief gelaufenen Razzia liefert jemand ein Paket mit fiesem Inhalt bei Betty ab und hinterlässt eine rote Haarlocke auf ihrem Bett ‒ jemand, der zu einer kriminellen Organisation gehört, die noch viel furchterregender ist als das Kartell und die es anscheinend auf sie, die auffällig rothaarige Detective Betty Rhyzyk, abgesehen hat …

Buchinformationen

Haupt-Genre
Thriller
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
361
Preis
17.50 €

Autorenbeschreibung

Kathleen Kent, geboren 1953 in Meadville, Pennsylvania, und aufgewachsen in Texas, ist bekannt für ihre historischen Bestseller-Romane The Heretic’s Daughter, The Traitor’s Wife und The Outcasts. Für ihren ersten Thriller, Die Tote mit der roten Strähne, wurde sie für den Edgar Award und den Nero Award nominiert. Für das Sequel Der Weg ins Feuer wurde sie ebenfalls für den Edgar Award nominiert. Sie lebt in Dallas.

Beiträge

4
Alle
2

Buch abgebrochen

Oh man, ich muss sagen ich bin ein wenig enttäuscht. Nach der leseprobe war ich so begeistert. Betty! Leider hat mich das Buch aber in ne absolute Leseflaute katapultiert. Ich bin bis Seite 100 gekommen und mag einfach nicht weiter lesen. Es ist irgendwie bisher nichts spannendes passiert. Nicht mal der klappentext ist bisher eingetroffen. Eigentlich dreht sich alles nur darum das Betty eine lesbische Beziehung führt. Sie wird von Kollegen ständig deswegen runter gemacht, die Familienangehörigen tolerieren das nicht und fremde Menschen zeigen sich geschockt. Echt jetzt??.. also das Thema nimmt einfach überhand. Bei einem Thriller ist mir die Liebesbeziehung der Protagonisten so ziemlich egal. Es ist okay wenns mal zur Sprache kommen, aber nicht wenn dadurch der eigentliche "Fall" völlig uninteressant wird und in den Hintergrund fällt. Schade! dabei fand ich Betty als Protagonisten eigentlich mal ganz cool und anders, aber dieses permanente Klischee Gehabe hat es für mich ganz schön kaputt gemacht. Aber wie gesagt, ich kann nur das erste Drittel bewerten, wer weiß vielleicht hätte ich etwas länger durchhalten müssen und es wäre noch mega spannend geworden.

4

Dieser Thriller war der Erste, den ich von einer amerikanischen Autorin gelesen hatte und das merkte ich von Anfang an. Der Einstieg in das sehr amerikanische Setting war etwas ungewohnt und persönlich brauchte ich ein wenig Zeit, um über diese Hürde zu kommen. Danach war ich aber nur von der Geschichte und Betty gefangen. Der Schreibstil war kurzatmig und spannend, was mich sehr stark dazu animiert hat immer weiter zu lesen. Und weiter zu lesen hat sich bei dieser Geschichte definitiv gelohnt. Mit jedem Kapitel wurde die Spannung immer weiter aufgebaut, bis ich keine andere Wahl hatte, als es fertig zu lesen. Betty ist eine andere Protagonistin. Sie ist laut, klug und lässt sich nicht runterkriegen. Der Fakt, dass Betty lesbisch ist und dies auf offen zeigt sorgt öfters für Konflikte in dem eher konservativen Texas, die gut thematisiert wurden, ohne dass dieser, für den Leser fast schon belehrende Teil von Bettys Leben, an Überhand gewann. Insgesamt war das Buch in vielen Aspekten ein grandioser Thriller, der anders ist, als die Meisten mir bekannten. Eine ganz klare Empfehlung an Liebhaber der Serie „Castle“ und „The Mentalist“!

3

War okay. Die Erzählungen und unnötige Details haben den Lesefluss etwas langsam gemacht.

4

Das Cover besticht durch seine Schlichtheit. Und wirkt dadurch nur noch eindrücklicher,trotz der hellen Farben, düster. Betty, die Hauptprota, ist ein angenehm neuer Typ als Ermittlerin. Durchbricht gekonnt typische Klischees. Dies gefällt mir sehr gut. Sie ist gut dargestellt, so dass man ihren Gedankengänge folgen kann. Auch wenn mir die Ich-Perspektive in Thrillern nicht ganz so gut gefällt. Bei den weiteren Charakteren bin ich zwiegespalten. Einige sind recht interessant, andere bleiben blass. Im allgemeinen waren es mir persönlich zu viele, so dass ich ab und an den Überblick verloren habe. Der Fall selber ist zu Anfang für mich verworren. Ich brauchte eine Weile um zu verstehen worauf es hinauslaufen wird. Einiges war vorhersehbar, anderes wiederum hat mich echt überrascht. Es war spannend anders. Alles in allem wurde ich gut unterhalten und kann das Buch nur empfehlen.

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