Die Tochter des Leuchtturmwärters

Die Tochter des Leuchtturmwärters

Hardcover
3.02
LeuchtturmwärterKrabbeElizabethPubertät

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Beschreibung

Elizabeth und ihr Bruder Alastair wachsen unter extremen Bedingungen auf. Paradiesisch schön, aber ziemlich einsam ist es auf der kleinen Insel, nur zusammen mit den Eltern, ohne wirklichen Kontakt nach außen. Die Situation spitzt sich zu, als beide aus der Kindheit heraustreten. Der Leuchtturmwärter Murray, seine Frau Hannah und ihre beiden Kinder Elizabeth, genannt Krabbe, und Alastair sind die Einzigen, die auf Lizzie Island wohnen – sommers wie winters, winters wie sommers. Vier Menschen, die bedingungslos aufeinander angewiesen sind, sich kaum ausweichen können. Doch nur einem – Murray – entspricht diese Lebensart vom Wesen her. Krabbe und Alastair lieben ihre Insel, die so paradiesisch sein kann mit den vor ihrer Küste auftauchenden Buckelwalen, den Vogelschwärmen, den Muscheln und Schnecken. Aber sie leiden immer mehr unter der Isolation, je älter sie werden. Und jeder von ihnen bricht auf tragische Weise aus. Als Krabbe mit ihrer kleinen Tochter nach Jahren zurückkehrt, werden die wenigen Tage ihres Aufenthalts zu einem Brennglas, unter dem die schöne und schwere Vergangenheit hervorbricht und Klärung fordert.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Jugendbücher
Sub-Genre
Modern
Format
Hardcover
Seitenzahl
253
Preis
20.60 €

Autorenbeschreibung

Iain Lawrence, geboren in Sault Ste. Marie, Ontario, studierte Publizistik und arbeitete für verschiedene kleinere Zeitungen. Er ist begeisterter Segler, Kenner einsamer Inseln, Journalist und Jugendbuchautor und lebt auf den Gulf Islands in British Columbia. Zunächst verfasste er zwei Reisebücher, bevor er sich dem Schreiben von Jugendromanen zuwandte. Sein Kinderbuch ›Der Riesentöter‹ wurde für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert.

Beiträge

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Alle
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Eingeordnet ist dieses Buch als „Young Adult“, weil es eine „Coming-of-Age-Story“ ist und die Altersempfehlung lautet „ab 14 Jahren“. Ich sehe das nicht so. Auch wenn die Protagonistin sich an ihre Kindheit und Jugend erinnert, so ist es doch ein sehr düsterer Roman. Keiner der Charaktere in diesem Buch war mir sympathisch. Der Vater will nicht sehen, dass sich die Dinge ändern, dass eine eigene Familie sein Leben als Leuchtturmwärter beeinflusst. Er zieht stur sein Ding durch, kümmert sich zwar, so gut es ihm möglich ist, um seine Kinder, aber der Leuchtturm bleibt der Mittelpunkt seines Lebens. Auch seine Frau, die als Fremde auf die Insel kam und blieb, ist unbeholfen. Ihr Blick richtet sich stets auf ihren Mann. Sie lässt allem seinen Lauf und versucht zu keiner Zeit, das Familienleben in eine andere Richtung zu rücken. Beide Eltern scheinen nicht sehr interessiert am Innenleben ihrer Kinder zu sein und so verwundert es nicht, dass Alastair Depressionen entwickelt und Krabbe beginnt, ihre Grenzen auszutesten und mehr oder weniger zu ihrem eigenen Nachteil zu überschreiten. Es gibt kein Vertrauen innerhalb dieser Familie, keinen Zusammenhalt. Selbst als Krabbe auf die Insel zurückkehrt hat sich daran nichts geändert und nun schwebt zusätzlich das vergangene Unglück über ihren Köpfen. „Die Tochter des Leuchtturmwärters“ ist ein sehr bedrückendes Buch, das sich zwar flüssig liest, das ich aber keinem Jugendlichen in die Hand drücken würde.

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Eingeordnet ist dieses Buch als „Young Adult“, weil es eine „Coming-of-Age-Story“ ist und die Altersempfehlung lautet „ab 14 Jahren“. Ich sehe das nicht so. Auch wenn die Protagonistin sich an ihre Kindheit und Jugend erinnert, so ist es doch ein sehr düsterer Roman. Keiner der Charaktere in diesem Buch war mir sympathisch. Der Vater will nicht sehen, dass sich die Dinge ändern, dass eine eigene Familie sein Leben als Leuchtturmwärter beeinflusst. Er zieht stur sein Ding durch, kümmert sich zwar, so gut es ihm möglich ist, um seine Kinder, aber der Leuchtturm bleibt der Mittelpunkt seines Lebens. Auch seine Frau, die als Fremde auf die Insel kam und blieb, ist unbeholfen. Ihr Blick richtet sich stets auf ihren Mann. Sie lässt allem seinen Lauf und versucht zu keiner Zeit, das Familienleben in eine andere Richtung zu rücken. Beide Eltern scheinen nicht sehr interessiert am Innenleben ihrer Kinder zu sein und so verwundert es nicht, dass Alastair Depressionen entwickelt und Krabbe beginnt, ihre Grenzen auszutesten und mehr oder weniger zu ihrem eigenen Nachteil zu überschreiten. Es gibt kein Vertrauen innerhalb dieser Familie, keinen Zusammenhalt. Selbst als Krabbe auf die Insel zurückkehrt hat sich daran nichts geändert und nun schwebt zusätzlich das vergangene Unglück über ihren Köpfen. „Die Tochter des Leuchtturmwärters“ ist ein sehr bedrückendes Buch, das sich zwar flüssig liest, das ich aber keinem Jugendlichen in die Hand drücken würde.

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