Die Tochter des Arztes

Die Tochter des Arztes

Taschenbuch
3.99
SanatoriumArztBriefeFamiliengeheimnis

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Beschreibung

Eine rätselhafte Botschaft, eine unerfüllte Liebe und ein Geheimnis, das die Macht hat, alles zu verändern …

1956: Es ist Ellen Crosbys erster Tag als Krankenschwester in Ambergate, einem Sanatorium in Manchester. Dort trifft sie auf eine geheimnisvolle junge Frau, die gerade von ihrem Vater eingewiesen wird, obwohl sie allem Anschein nach kerngesund ist. Noch weiß Ellen nicht, dass sie bald eine Entscheidung treffen wird, die ihrer beider Leben für immer verändert …
2006: Ambergate, mittlerweile nur noch ein altes, verfallenes Gebäude, zieht die Mittdreißigerin Sarah magisch an. Ihr Vater, ein in die Jahre gekommener Arzt, hat dort einst viel Lebenszeit verbracht. Auf dem Dachboden findet sie einen alten Koffer mit einer rätselhaften Botschaft darin. Sarahs Nachforschungen enthüllen eine Geschichte voller Leidenschaft und ungesühntem Unrecht ...

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Weitere Themen
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
448
Preis
9.36 €

Autorenbeschreibung

Kathryn Hughes wurde in Altrincham, in der Nähe von Manchester, geboren. Neben dem Schreiben ist Reisen ihre große Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern zieht es sie immer wieder in die Ferne an ungewöhnliche Orte. Ungewöhnlich sind auch die Schauplätze ihrer Romane, die Leserinnen auf der ganzen Welt begeistern. »Der geheime Schlüssel« ist ihr erster Roman im Blanvalet Verlag. Kathryn Hughes lebt und arbeitet in Manchester.

Beiträge

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„Die Tochter des Arztes“ stand seit letztem Jahr ziemlich hoch auf meiner Wunschliste und nun ergab sich endlich die Gelegenheit, das Buch zu lesen. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen, wobei sich ca ¾ mit der Vergangenheit befassen. Ellen beginnt als Schwesternschülerin in der psychiatrischen Klinik Ambergate und ist erschrocken über die Art der Unterbringung und die lange Zeit, die manche Patienten bereits dort sind. Ich habe bereits den ein oder anderen Roman gelesen, der die früheren Zustände in diesen Kliniken thematisiert und konnte mir aus diesem Buch nichts neues mitnehmen. Die Therapien werden auch nicht groß thematisiert, außer dass Elektroschockbehandlungen ein beliebtes Instrument waren und die Patienten meist mit Medikamenten ruhig gestellt wurden. Im Zentrum steht die junge Frau Amy, die an Depressionen und Gedächtnislücken leidet. Amy bedarf definitiv psychiatrischer Behandlung, die ihr aufgrund des damaligen medizinischen Stands überwiegend verwehrt bleibt. Der Schreibstil von Kathryn Hughes lässt sich angenehm leicht lesen und macht „Die Tochter des Arztes“ trotz der ernsten Thematik zu einem guten Unterhaltungsroman. Persönlich empfand ich vieles als eher oberflächlich abgehandelt, insbesondere hatte ich den Eindruck, dass zu viele Handlungsstränge unvollständig blieben. Zum Beispiel lernt Ellen an ihrem ersten Tag eine ältere Patientin kennen, die ihr halbes Leben in Ambergate verbracht hat. Diese Bekanntschaft nimmt in den ersten 2 bis 3 Kapiteln sehr viel Raum ein, kommt später allerdings überhaupt nicht mehr vor. Amys erste Monate in Ambergate werden quasi minutiös beschrieben. Dann endet die Handlung abrupt und setzt erst 50 Jahre später wieder ein. Die Zusammenfassung dieser Jahre war mir zu knapp und lückenhaft. Ich hatte noch immer Fragen. Auch Ellens Verlobung kam quasi von ungefähr. Die Handlung in der Gegenwart umfasst nur wenige Kapitel und es wundert mich, warum als deutscher Titel ausgerechnet „Die Tochter des Arztes“ gewählt wurde, denn Sarah ist nicht viel mehr als eine Nebenfigur. Auch stellt die Person auf dem Cover Ellen dar und nicht Sarah. Trotz der vielen Kritikpunkte war dies ein Unterhaltungsroman für mich, der sich leicht lesen lässt. Man sollte nur nichts besonderes erwarten.

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