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Jugendbücher

Die Stadt der gläsernen Träume

2,9(36)
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Über das Buch

Was würdest du tun, um deine Träume zu retten?

Nevyas Träume sind für sie so real wie das echte Leben. Mehr noch: Dort fühlt sie sich zu Hause, dort hat sie Freunde, dort weiß sie etwas mit sich anzufangen. Anders als in der Realität. Doch plötzlich ist ihre Fantasie wie ausgelöscht. Jemand hat ihre Träume gestohlen und ihr den Weg zurück in die Traumwelt versperrt. Bei der Suche nach ihren Träumen gerät Nevya in einen Strudel aus Geheimnissen, Verrat und Verbrechen – und lernt auf schmerzhafte Weise, welche Macht Albträume haben …

Editionen (2)

ISBN9783423718684
Verlagdtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum23.10.20
Seitenzahl352

Rezensionen & Bewertungen

36 Bewertungen

19 Rezensionen

2,9

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  • 1,5

    »Und deine Lippen sprühten Funken, die dein flammenrotes Hemd auffing. Es brannte, doch es war dir egal. Du warst wie versteinert bis die Flammen deine braunen Locken erreichten. Dann legtest du den Kopf in den Nacken, um wie ein sterbender Falke zu kreischen. Ich hielt die Ohren zu und versuchte deinen Schrei mit meinen eigenen zu übertönen. Ich schloss die Augen. Doch meine Lider waren transparent und meine Glieder gelähmt. Ich wollte dich zu Boden werfen, mich mit dir auf dem Asphalt wälzen, damit der Tau, der auf den Gräsern lag, die Flammen erstickte. Aber mein Körper war taub. So musste ich zusehen wie die Flammen sich in dein Fleisch brannten, wie deine Glieder schwarz und stumpf wurden. Du knietest dich hin. Dein Schrei war nur noch ein Gurgeln. Und dann sacktest du endgültig zusammen und zerbrachst zu einem Haufen Asche. Mein Schrei wurde zu einem Wimmern und ich fiel auf die Knie...

    ...Ich strich mit meiner Hand über deine verbrannten Überreste, doch ich fühlte keine Asche unter meinen Fingern. Ich streichelte über weiche Federn. Sie kitzelten meine Fingerspitzen und trösteten mich. Mein Wimmern verstummte, denn ich erkannte, was du bist. Ein Phönix, der aus der Asche aufsteigen wird. Declan.« (ganzes Zitat hat nicht in die Kurzmeinung gepasst 😅) Hust hust hust. Ja also mit 10 Jahren hätt ich es vielleicht gar nicht so schlecht gefunden, deswegen 1,75 Sterne. Starten wir mal mit den Charakteren: Also Nevya war wirklich unsympathisch. Ich mochte sie einfach nicht. Ich hab sie nicht gehasst, aber sie war mir gänzlich egal. Auch ihre Handlungen fand ich des Öfteren nicht nachvollziehbar, wenn nicht sogar dumm. Ganz genau kann ich mich ehrlich gesagt nicht mehr dran erinnern, ich hab scheinbar alles aus meinem Gedächtnis gelöscht. Hätte ich nicht in die letzten Kapitel nochmal kurz reingehört, um Zitate rauszuschreiben, wüsste ich wahrscheinlich nicht mal mehr wie es geendet hatte. Ryan war ganz okay, manchmal nervig. Declan fand ich auch in Ordnung, aber nicht herausstechend. Zed und Cee... naja.... Cee mocht ich nicht und Zed... ging mir oft auf den Keks. "Ben Collins" (oder wie auch immer ich ihn jetzt nennen soll) war einfach ein Arsch. (Glaub ich - hat sich da am Ende noch was getan? 😂) Spannung: Nicht vorhanden für jemanden, der kein "kleines" Kind mehr ist. Mich hat es auch einfach irgendwann nicht mehr interessiert. Handlung: Mal das, mal das, eigentlich ist trotzdem immer wieder das gleiche passiert. Worldbuilding: Es war relativ schwer reinzufinden, weil es schon irgendwie komplex war, aber dann ging es eigentlich. Aber so fancy war die World da jetzt auch nicht.. Schreibstil: Absolut nichts besonderes! --> aber diese Passage hier oben in der Kurzmeinung fand ich richtig gelungen. Diese Art von Beschreibung hat mich total mitgenommen und gepackt und ich saß staunend im Bus, so echt hat es sich angefühlt und so tief ging es mir in die Knochen. Vom Schreibtechnischen her eine wunderschöne Passage! Aber: gute Zitate: nur wenige Ende: Ich bin ja eh kein großer Fan von Nevya, aber dass sie dann am Ende ja ach so selbstlos ist, hat mich wütend gemacht. Weder ihr Charakter noch das Verhältnis zu Zed liefern dafür irgendeinen Grund... puh. Sonst war das Ende... wie beschreib ich es? Wie ging es gleich nochmal aus? Fazit: Also wenn man noch ein Kind ist, ohne Ansprüche, dann gefällt einem das. Aber mehr kann es nicht bieten. Ich meine, sooo schlecht war es ja jetzt auch nicht, aber halt einfach ein Kinderbuch.

    »Und deine Lippen sprühten Funken, die dein flammenrotes Hemd auffing. Es brannte, doch es war dir egal. Du warst wie versteinert bis die Flammen deine braunen Locken erreichten. Dann legtest du den Kopf in den Nacken, um wie ein sterbender Falke zu kreischen. Ich hielt die Ohren zu und versuchte deinen Schrei mit meinen eigenen zu übertönen. Ich schloss die Augen. Doch meine Lider waren transparent und meine Glieder gelähmt. Ich wollte dich zu Boden werfen, mich mit dir auf dem Asphalt wälzen, damit der Tau, der auf den Gräsern lag, die Flammen erstickte. Aber mein Körper war taub. So musste ich zusehen wie die Flammen sich in dein Fleisch brannten, wie deine Glieder schwarz und stumpf wurden. Du knietest dich hin. Dein Schrei war nur noch ein Gurgeln. Und dann sacktest du endgültig zusammen und zerbrachst zu einem Haufen Asche. Mein Schrei wurde zu einem Wimmern und ich fiel auf die Knie...

    2. März 2025

  • fernwehwelten
    fernwehwelten

    1079 Follower

    2,0

    Nevya flüchtet sich in ihre Träume. Für sie sind diese realer als das echte Leben, bieten Freiheit und Kontrolle gleichermaßen. Dort fühlt sie sich sicher. Als sie dann plötzlich nicht mehr dazu in der Lage ist, zu träumen, beschließt sie, ihre Fantasie, ihr wahres Zuhause, nicht kampflos aufzugeben. Sie macht sich auf die Suche nach dem Grund für den Verlust ihrer Träume – und verliert sich dabei beinahe selbst in einem Abenteuer, dessen Ausmaße weit über alles, was sie erwartet hatte, hinausgeht. Ich muss gestehen, dass mich „Die Stadt der gläsernen Träume“ auf eine seltsame, unerwartete Art gefordert hat, konnte ich der Geschichte zwischenzeitlich doch schlichtweg nicht richtig folgen. Es mangelte mir an zusätzlichen Infos und mehr Input als den ködernden Brotkrumen, die viel zu viele Fragezeichen offenließen. Vielleicht war das Auslösen dieses Gefühls, dieser Verwirrung, Absicht. Es passt zu dem leicht chaotischen Aufbau der Geschichte, der anderen Erzählweise, die ich nicht einmal richtig benennen kann. Es hat definitiv etwas Faszinierendes. Man bekommt beim Lesen den Eindruck, noch tiefer in den Geschehnissen verschwinden zu können, während sie einem gleichzeitig auf mystische Weise durch die Finger schlüpfen. Und mystisch ist auch abgesehen davon ein Adjektiv, das dieses Buch gut beschreibt. Die Geschichte ist einzigartig, fesselt den Leser durch neue Ideen und einen soliden Schreibstil, der genauso bildhaft wie nüchtern sein kann – je nachdem, welche Stimmung ein Moment verlangt. Für mich konnte der aufregende, spannende und fremde Charakter der Erzählung dem Druck des verwirrenden Aufbaus allerdings nicht standhalten, weshalb im Verlauf der Seiten auch zusehends meine Lust aufs Lesen schwand. Ich schaffte es nicht, eine Bindung zu den Charakteren aufzubauen, wurde mit der Protagonistin nicht warm und konnte ihr Verhalten nur bedingt nachvollziehen. Zwar bin ich mir sicher, dass dieses Buch für viele Leser eine wahre Freude sein kann, für mich war es aber leider nichts, da ich schlichtweg mit der Struktur der Geschichte nicht zurechtkam. Daher gibt’s nur 2,5 Sterne.

    21. Sept. 2022

  • lilly.02
    lilly.02

    60 Follower

    1,5

    Es war leider gar nicht meins

    Der anfang war gut aber ab der Mitte ging es immer weiter berg ab. Ich gebe nicht gerne schlechte Bewertungen aber man hätte so viel mehr rausholen können, denn potential hatte das buch definitiv es wurde meiner Meinung nach einfach nur nicht richtig umgesetzt. Sehr schade aber naja vielleicht gefällt es jemand anders.

    11. Apr. 2024

3 von 19 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Linda Rottler

Linda Rottler, Jahrgang 1994, lebt und studiert in Stuttgart. Zu ihrem ersten Roman ›Die Stadt der gläsernen Träume‹ inspirierten sie das Stadtleben und ihre ausgeprägten Tagträume. Auf Instagram und Twitter findet man sie unter dem Namen @schreibselinda.

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