
1400 Follower
Ein Mann kehrt anlässlich des Todes seines Vaters in seine Heimatstadt zurück - eine Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit setzt ein. Schon eine Seite (siehe Bild) lässt ein Gefühl wachsen für das Kommende. Man wird ruhig, besinnt sich auf die eigenen Erfahrungen, die während des Lesens Resonanz zur Lektüre bieten. Wie waren wir als Kinder? Welche tief empfundenen Gefühle setzen sich hahrelang hartnäckig fest und sind am Ende des Lebens doch absolut unwichtig und nur ein Quell der die einsetzende Reue speist? Bei Taniguchi gibt es kein Gut und Böse, keine Schuld und keine Helden - es gibt nur Menschen und deren Handlungen. Früher kannte ich den Namen Taniguchi nicht mal. Heute ist er (für mich) einer der ganz großen Mangakas (wenn nicht gar der Größte). Oder wie Christian Gasser (von der NZZ) schrieb: "Letztlich geht es in den Geschichten von Taniguchi um die Suche nach Glück, die er in einer berührenden Mischung aus Humanismus, Melancholie, leichter Skepsis, feinem Humor und viel Poesie schildert." Oder wie ich es bereits in früheren Rezis zu Taniguchis Werken schrieb: Ein Werk von Taniguchi lesen ist lesendes Meditieren.

16. Nov. 2025
Ein Mann kehrt anlässlich des Todes seines Vaters in seine Heimatstadt zurück - eine Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit setzt ein. Schon eine Seite (siehe Bild) lässt ein Gefühl wachsen für das Kommende. Man wird ruhig, besinnt sich auf die eigenen Erfahrungen, die während des Lesens Resonanz zur Lektüre bieten. Wie waren wir als Kinder? Welche tief empfundenen Gefühle setzen sich hahrelang hartnäckig fest und sind am Ende des Lebens doch absolut unwichtig und nur ein Quell der die einsetzende Reue speist? Bei Taniguchi gibt es kein Gut und Böse, keine Schuld und keine Helden - es gibt nur Menschen und deren Handlungen. Früher kannte ich den Namen Taniguchi nicht mal. Heute ist er (für mich) einer der ganz großen Mangakas (wenn nicht gar der Größte). Oder wie Christian Gasser (von der NZZ) schrieb: "Letztlich geht es in den Geschichten von Taniguchi um die Suche nach Glück, die er in einer berührenden Mischung aus Humanismus, Melancholie, leichter Skepsis, feinem Humor und viel Poesie schildert." Oder wie ich es bereits in früheren Rezis zu Taniguchis Werken schrieb: Ein Werk von Taniguchi lesen ist lesendes Meditieren.
16. Nov. 2025









