Blick ins Buch

Fantasy

Die Seele des Wächters

4,2(9)
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Über das Buch

»Fliegen wird die Welt verändern!« Auf dem Kontinent Rhilok herrscht seit Jahrhunderten ein brüchiger Frieden zwischen den magischen Völkern – gesichert von der ultimativen Vernichtungsmaschine: Dem Wächter. So kann der junge Gnom, Rhaflit, seinem Erfindertum nachgehen. Nach der Armbrust, Morfius’ Gesetz und dem Demeterschen System ist seine dampfbetriebene Flugmaschine das Gespräch unter den gnomischen Ingenieuren. Doch als die Orks plötzlich einen Krieg beginnen, muss er erkennen, dass nicht nur der Verantwortung für seine Heimat übernimmt, der eine Waffe trägt. Mit einem Mal ist Rhaflits Prototyp die letzte Hoffnung auf Hilfe, bevor der Wächter erwacht und alles vernichtet …
ISBN9783959918909
VerlagDrachenmond Verlag GmbH
Erscheinungsdatum06.10.18
Seitenzahl388

Rezensionen & Bewertungen

9 Bewertungen

4 Rezensionen

4,2

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  • lyalias_bookaos
    lyalias_bookaos

    97 Follower

    4,0

    Brüchiger Frieden und magische Völker

    "Die Seele des Wächters" von Stephan R. Bellem ist eine klassische High Fantasy Story mit Steampunk Elementen in deren Mittelpunkt erfinderische Gnome stehen. Aber auch Zwerge, Elfen, Orks und Menschen leben auf dem Kontinent Rhilok. Ich hatte Schwierigkeiten in die Geschichte zu kommen, was aber vllt auch einer vorangegangenen Zwergen Geschichte eines anderen Autors geschuldet war. Die Story ist voller spannender Erfindungen, Schlachten und Kämpfe. Mir fehlte es etwas an Hintergundinformationen, um das Worldbuilding in Gänze zu verstehen und ich habe zwischendurch die Orientierung verloren, wieviel Zeit nun eigentlich vergangen ist zwischen den Ereignissen. Spannende Unterhaltung bietet das Buch aber allemal, schon allein wegen der Gnome und ihrer (teilweise) verrückten Ideen.

    Brüchiger Frieden und magische Völker

    16. Mai 2024

  • east
    east

    827 Follower

    4,0

    Fliegen wird die Welt verändern

    Von nichts träumt der ehrgeizige Gnom Rhaflit mehr, als davon, eines Tages zu fliegen. Er ist einer der angesehensten, aber auch verrücktesten Ingeneure in der Zwergenstadt Invar und riskiert Jahr für Jahr seinen Hals bei seinen Flugversuchen. Während er wieder über beide Ohren in seiner Arbeit steckt, bricht Krieg über das geteilte Land Rhilok herein und die Zwerge sind von jeder Hilfe abgeschnitten. Plötzlich ist die Flugmaschine das einzige, das die Zwerge noch retten kann, bevor der Wächter, eine uralte göttliche Macht, erwacht und die ganze Welt mit Vernichtung überzieht… Im Fantasy-Einzelband „Die Seele des Wächters“ nimmt uns Stephan R. Bellem mit in die mittelalterliche Welt Rhilok. Sie ist voller Leben und verschiedener Kulturen, es gibt Zwerge und Elfen, Menschen und Gnome und jede Menge Orks, die den Frieden bedrohen. Mit anderen Worten: Es erinnert ein wenig an Mittelerde. Alle Fans von klassischer, epischer Fantasy kommen hier sicher auf ihre Kosten und können sich sogar noch von einer überraschenden Portion Steampunk unterhalten lassen. Um in der Geschichte anzukommen, muss man zu Beginn jedoch etwas geduldig sein, der Einstieg ist recht lang. Richtig in Fahrt kommt die Handlung erst nach ungefähr einem Drittel des Buches, dann geht es aber wirklich Schlag auf Schlag. Es ist dem Autor sehr gut gelungen, mit bereits bekannten Motiven eine komplexe und glaubwürdige Welt zu erschaffen, vor allem im Rahmen eines Einzelbandes. So begleiten wir nicht nur die Zwerge und Gnome in den Krieg, der über ihr Zuhause hereinbricht, wir lernen auch das Schicksal eines menschlichen Meuchelmörders kennen, der nach seiner Bestimmung sucht und verzweifeln an der Seite eines treuen Elfenkriegers, der nicht entscheiden kann, ob er sein Herz und Gewissen über seinen Schwur stellen soll. Mein einziger Kritikpunkt, abgesehen vom etwas längeren Einstige wäre, dass es, vor allem im Bereich der Zwerge und Gnome, ähnlich wie bei Tolkien, fast keine weiblichen Charaktere gibt. Aber vielleicht sollte eben die eine Protagonistin, die mutig zur Axt gegriffen und sich gegen dieses Vorurteil gewehrt hat, auch genau das zeigen. Man könnte meinen, es geht in diesem Buch nur darum, den Krieg zu gewinnen und die Bösen zu schlagen, doch der Autor überrascht an dieser Stelle und macht aus seinem Buch eine erstaunlich reflektierte Geschichte, in der es nicht die eine bösartige Macht gibt und die richtige Seite auch ein wenig eine Frage der Perspektive ist, in der auch die göttliche Prophezeiung nicht immer richtig liegt. So ist die Handlung nicht ganz vorhersehbar, auch wenn sie sich im bekannten Rahmen anderer Geschichten bewegt, und kann langfristig an die Seiten fesseln, mit schnellen, dynamischen Perspektivwechseln zwischen sehr vielen Protagonisten, verrückten Experimenten und dem klassischen Fantasy-Abenteuer-Gefühl. Am Ende wird mehr als eine Schlacht geschlagen und mehr als eine Brücke gebaut und so bleibt unter dem Strich eine abenteuerliche, aber auch nachdenkliche Geschichte, die kein Blatt vor den Mund nimmt, aber die Gewalt kritisch beäugt und ein mutiges, optimistisches Ende schenkt, das das Buch perfekt abrundet. Schade, dass dieses Buch nicht bekannter ist, denn es beweist: Die klassische Fantasy ist durchaus nicht ausgestorben.

    Fliegen wird die Welt verändern

    29. Juni 2026

  • plentylife
    plentylife

    7 Follower

    4,0

    Das Cover ist doch recht düster und hat mich ehrlich gesagt nicht sofort angesprochen. Der Klapptext machte mich dann aber doch neugierig. Der Schreibstil von Stephan R. Bellem ist flüssig und schnell zu lesen. Fiel der Einstieg ins Buch mir noch etwas schwer konnte es mich nach und nach immer mehr fesseln. Es lang vielleicht an den Charakter-Namen, die ich mir zu Beginn einfach nicht merken konnte. Das Buch umfasst 23 Kapiel plus Pro- und Epilog. Die Charaktere sind wirklich sehr vielschichtig. Es gibt Gnome, Zwerge und Elfen. Dabei haben mich besonders Rhaflit und Duibel schnell begeistert, mit ihrer Art und das faszinierende an Erfindungen. Eine packende Fantasy-Story mit wundervollen lebendigen Charakteren. Noch kleinen Einstiegs Schwierigkeiten konnte es mich begeistern und lege es jeden Fantasy-Fan ans Herz.

    2. Sept. 2022

3 von 4 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Stephan R. Bellem

Stephan R. Bellem hat schon früh die Liebe zum geschriebenen Wort entdeckt. Sein erstes Wort war Füller und sein zweites Papier. Er lebt in einem hohen Turm, aus dem er sporadisch durch einen halb durchsichtigen Vorhang auf die Welt hinabblickt und über die Irrungen der Menschen sinniert. Er … Was für ein gestelzter Unsinn! Okay, ich schreibe wahnsinnig gern. Habe mir schon immer gerne Geschichten ausgedacht. 1981 geboren, verbrachte ich meine Kindheit mit Lego, Nintendo und frischer Luft. Witzigerweise habe ich erst als Teenager viel gelesen, aber dann nicht mehr aufgehört. Ich teile – wie man aus der Danksagung weiß – mein Leben mit einer wundervollen Frau, wundervollen Freunden und einer ebenso tollen Familie. Ich liebe Comicverfilmungen, den Herrn der Ringe und so ziemlich alles geekige da draußen. Und ich lasse mich da auch von niemandem beirren. In meiner Freizeit koche ich gerne, verbringe Zeit mit oben genannten wundervollen Menschen, gehe mit der Kamera auf Fotojagd und sammle Ideen für die nächste Geschichte. Kurz, ich kann mich sehr glücklich schätzen. Und dafür bin ich jeden Tag dankbar. Dass ich das tun darf, was ich am meisten liebe.

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