Die Richterin

Die Richterin

Hardcover
3.01

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Beschreibung

Conrad Ferdinand Meyer: Die Richterin Erstdruck in: Deutsche Rundschau (Berlin), 1885. Neuausgabe mit einer Biographie des Autors. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2016. Textgrundlage ist die Ausgabe: Conrad Ferdinand Meyer: Sämtliche Werke in zwei Bänden. Vollständiger Text nach den Ausgaben letzter Hand. Mit einem Nachwort von Erwin Laaths, München: Winkler, 1968. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Vincent van Gogh, Die Schlucht Les Peiroulets, 1889. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt. Über den Autor: 1825 in Zürich als Kind des Juristen und Historikers Ferdinand Meyer geboren, freundet sich der sechsjährige Conrad Ferdinand Meyer mit der zwei Jahre jüngeren Johanna Spyri an, die später mit ihren Heidi-Romanen weltberühmt werden wird. Meyer lebt bis zu seiner späten Hochzeit - 1875 im Alter von 50 Jahren - mit seiner Schwester Betsy zusammen, die ihm Beraterin und Sekretärin ist. Er schwankt zwischen der deutschen und der französischen Sprache, übersetzt umfangreich in beide Richtungen und schreibt schließlich auf Deutsch einen Roman und zehn Novellen, die zu den wichtigsten Texten aus der Schweiz des 19. Jahrhunderts zählen. 1898 stirbt Conrad Ferdinand Meyer in Kilchberg bei Zürich nach langer Krankheit in schwerer Depression.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
N/A
Format
Hardcover
Seitenzahl
72
Preis
16.80 €

Beiträge

1
Alle
3

C.F. Meyer kenne ich vor allem vom Jürg Jenatsch her - der Geschichte um unseren kantonalen Helden. Nachdem die Lektüre des Ersteren schon mehrere Jahre zurückliegt, geschah es nun, dass ich ein weiteres Werk Meyers zu lesen bekam. Der Schreibstil ist noch immer leicht verworren und für uns etwas schwierig zu lesen. Da ich das Buch abends las, kann ich nicht garantieren, dass ich wirklich alles mitbekommen habe, was der Autor uns mitteilen möchte. Dennoch war es eine interessante Lektüre, die mit einem Twist aufwartet, aber auch mit bekannten Elementen. Für mich war es spannend, durch die Geschichte meines Heimatkantones zu reisen, in eine längst vergangene Zeit. Auch Sagen und Märchen kommen zur Sprache, was das Lesen für mich erneut fasziniernd machte. Ob der Text auf Nicht-Einheimische ebenso wirkt, wage ich nicht zu deuten. Es hat jedoch etwas für sich, durch die Alpen zu wandern, als man von Gletscherschmelze noch nichts wusste und noch ganz andere Regeln für das Leben galten.

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