Die Philosophie von Karl Philipp Moritz

Die Philosophie von Karl Philipp Moritz

Taschenbuch

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Beschreibung

Die Philosophie von Karl Philipp Moritz entfaltet ein Denken, das zwischen Spätaufklärung, Frühpsychologie und klassischer Ästhetik vermittelt. Im Zentrum stehen Selbstbeobachtung, Bildung, Sprache, Kunst und die Frage nach der inneren Form menschlicher Erfahrung. Der Stil verbindet begriffliche Schärfe mit essayistischer Beweglichkeit; er macht sichtbar, wie Moritz philosophische Reflexion aus literarischer Darstellung, anthropologischer Neugier und ästhetischer Theorie entwickelt. Karl Philipp Moritz, 1756 geboren und 1793 gestorben, war Schriftsteller, Pädagoge, Reisender, Herausgeber des Magazins zur Erfahrungsseelenkunde und Verfasser des Romans Anton Reiser. Seine von sozialer Unsicherheit, religiöser Prägung und intensiver Selbstanalyse bestimmte Biographie führte ihn zu einer Philosophie, die das Subjekt nicht abstrakt, sondern in seinen Verletzungen, Wahrnehmungen und schöpferischen Kräften untersucht. Die Begegnung mit Goethe und die Nähe zur Weimarer Klassik schärften zudem seine Lehre von der Autonomie des Kunstwerks. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die Moritz nicht nur als Autor eines psychologischen Romans, sondern als eigenständigen Denker kennenlernen möchten. Es eröffnet einen präzisen Zugang zu einer Philosophie, in der moderne Psychologie, Ästhetik und Literaturtheorie bereits auf bemerkenswerte Weise vorbereitet sind.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Philosophie
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
260
Preis
15.20 €