Blick ins Buch

Historische Romane

Die Pestärztin

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Über das Buch

Mainz, 1348: Der schwarze Tod wütet in der Stadt, und eine junge Heilkundige nimmt den Kampf mit ihm auf: Lucia verfügt über außergewöhnliche medizinische Kenntnisse. Doch auf dem Höhepunkt der Epidemie verliert sie ihren wichtigsten Mitstreiter und den Mann, den sie liebt: den Pestarzt Clemens von Treist. Die Stimmung in der Stadt schlägt um, und Lucia muss nach Landshut fliehen. Dort holen sie die Schatten ihrer Herkunft ein ...

Bestsellerautorin Sarah Lark schreibt als Ricarda Jordan.

Editionen (6)

ISBN9783404159901
VerlagLübbe
Erscheinungsdatum17.03.09
Seitenzahl640

Rezensionen & Bewertungen

27 Bewertungen

5 Rezensionen

3,8

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  • ritulja.books
    ritulja.books

    14 Follower

    3,5

    Bis ungefähr 2/3 des Buches war ich sehr gefesselt und ich möchte den Schreibstil sehr gerne. Doch dann würde es etwas lahm und zäh.

    20. Aug. 2025

  • larrissa
    larrissa

    12 Follower

    4,0

    Gut geschrieben, gegen Ende verliert die Geschichte aber ihren Reiz

    Der erste Teil ist richtig gut. Er beschreibt sehr detailiert wie Lucia aufwächst und wie sie zur Pestärztin wird. Die darin enthaltenen geschichtlichen Aspekte der Pest finde ich gut dargestellt. Mit dem heutigen Wissen über Gesundheit und Krankheit stellt es mir die Haare auf wenn ich darüber lese, wie dazumal versucht wurde, die Pest zu behandeln. Trotzdem finde ich, dass gut beschrieben wurde, wie sie es versucht haben. Ab dem zweiten Teil verliert die Geschichte leider etwas von ihrem Reiz. Es ist schön Lucia weiter zu begleiten. Leider rückt jedoch das ganze Thema um ihre berufliche Entwicklung sehr in den Hintergrund und die Geschichte entwickelt sich zum klassischen Freud und Leid und Happy End Roman. Das Leben unter den Juden wurde im zweiten schön dargestellt, die Aufsässigkeit von Lucia gefällt mir, auch wenn ich sie teilweise etwas naiv finde. Der dritte Teil ist zwar immer noch gut geschrieben, für mich aber doch etwas weit hergeholt und absehbar. Auch wenn es unerwartete Wendungen gibt, hat die Geschichte hier ihren Charm verloren. Der Schreibstil und die Chrakterie haben mir aber über die ganze Geschichte gut gefallen.

    14. Apr. 2026

  • nettebuecherkiste
    nettebuecherkiste

    130 Follower

    2,0

    Dieses Buch hat mir zunächst gut gefallen. Der erste Teil beschäftigt sich mit der Kindheit des Findelkindes Lucia im Mainz des 14. Jahrhunderts und ihrer Ausbildung. Im zweiten Teil geht es gemäß dem Titel des Buchs um ihre Tätigkeit als Pestärztin. Diese beiden Teile sind sehr spannend und interessant. Dann kommt es jedoch zu einem Bruch, der einfach zu groß ist. Ab dem 3. Teil spielt die Pest praktisch keine Rolle mehr, sodass der Titel des Buchs schlicht irreführend ist. Auch die medizinischen Kenntnisse von Lucia geraten in den Hintergrund. Zudem sind einige Handlungsweisen der vom Schicksal gebeutelten Lucia vielleicht nachvollziehbar, für meine Begriffe jedoch unentschuldbar. Meine Sympathie für die Hauptfigur war danach stark eingeschränkt. Der Bruch zu den ersten beiden Teilen betrifft auch die Glaubwürdigkeit und das Niveau der Handlungsabläufe, beides nimmt immer mehr ab. Gegen Ende entwickelt sich die Geschichte derart unglaubwürdig und kitschig, dass ich mich nur noch geärgert habe und mit dem Buch fertig werden wollte. Außerdem war ich sehr enttäuscht, dass die Pest bzw. der Schwarze Tod nicht weiter thematisiert wurde. Ich interessiere mich sehr für diese schrecklichen Epidemien des 14. und 17. Jahrhunderts und hätte mir gewünscht, dass Lucia wirklich auch weiterhin als Pestärztin tätig ist. Die Frau kann schreiben, das beweist sie in den ersten beiden Teilen des Buchs, aber ihre Geschichten sollte sie sorgfältiger ausarbeiten und weniger kitschig und unglaubwürdig gestalten.

    28. Sept. 2022

3 von 5 Rezensionen

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