Die Perfektionierer

Die Perfektionierer

Taschenbuch
3.01
ConsumptionBürgerliche GesellschaftVerbrauchStudium

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Beschreibung

Immer mehr Menschen streben das perfekte Leben an, für sich und bereits für die eigenen Kinder – ob es um Fitness, Schönheit, Jugendlichkeit, schulische oder berufl iche Erfolge geht. In seinem Augen öff nenden Buch zeigt Klaus Werle, wer davon wirklich profi tiert: eine Industrie aus privaten Bildungsanbietern wie Nachhilfeinstituten, Privatschulen und Karriere-Coaches. Die Unternehmen, für die wir in Schule, Studium und Beruf das Letzte geben und denen wir als aktive Kunden freudig teure Serviceleistungen abnehmen. Und nicht zuletzt der Staat, der weniger für Gesundheit und Renten ausgeben muss, sowie ganze Branchen, die vom Wunsch nach dem Besonderen und ethisch Guten leben. Doch der Perfektionswahn hat bislang unbekannte prekäre Folgen für den Einzelnen, die Wirtschaft und die Gesellschaft. Klaus Werle deckt sie auf und entlarvt die perfektionistischen Denkfehler. Eine fällige Abrechnung.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Wirtschaft
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
256
Preis
20.50 €

Beiträge

1
Alle
3

Alles in allem ein solides Buch ohne besonders viel Mehrwert für mich (leider). Fast alle Ansätze und Problemstellungen gerade im Bezug auf Entscheidungsfindung und marktwirtschaftlicher Optimierung waren mir persönlich aus dem Studium schon bekannt. Es bleibt sehr ökonomisch und die Suche nach beruflicher "Perfektion" ist auch ganz klar der Schwerpunkt - ich hätte mir mehr in Richtung "Welche Branchen profitieren von welchen vorherschenden Irrglauben" zum Thema Schönheit/Geschlecht/Gemeinschaft/Hobbys etc gewünscht. Trotz allem viele richtige Ansätze, wobei meist die Missstände sehr ausführlich angesprochen werden, während für die Lösungsansätze und alternativen Konzepte meißt nur 1, 2 Seiten zu Ende der Kapitel bleiben. Deshalb habe ich bei manchen Kapiteln den "negativen" Part eher überflogen als tatsächlich mitgenommen und lieber noch etwas auf den Kapitelenden herumgedacht. Nettes Buch zu dem Thema, aber leider kein "must read" für mich.

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