Die Nacht des Blutadlers
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Rezension | „Die Nacht des Blutadlers“ – Marc Voltenauer In diesem 3. Band des Autors Marc Voltenauer aus dem Emons Verlag reist der Kriminalkommissar Andreas Auer auf die schwedische Insel Gotland, hat er doch jüngst erfahren, das er adopiert wurde und schwedische Wurzeln hat. Bei seinen Nachforschungen stößt er nicht nur auf Familiengeheimnisse, sondern auch auf einen fast 40 Jahre zurück liegenden grausamen Mord an mehreren Personen und sieht sich dabei einer Wand des Schweigens gegenüber. Niemand will etwas über grausame Wikingerrituale wissen. Der Krimi auf Gotland mit seinen zahlreichen alten Wikingerplätzen, der Suche Auers nach seiner Identität und einem spannenden Cold-Case-Fall hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Der Schreibstil erzeugt eine athmosphärisch dichte und komplexe Geschichte. Kommissar Auer wird hineingezogen in diesen großen ungeklärten Mordfall je weiter er in seine eigene Vergangenheit vordringt. Besonders gelungen finde ich die zahlreichen involvierten Personen, denen der Autor Tiefe, Authentizität und Glaubwürdigkeit verleiht. Auch wenn der Autor an einigen Stellen einen Überblick über die Personen gibt, sollte man sich von Anfang doch lieber ein Personenregister erstellen. Der Krimi lebt von der großartigen, aber ruhigen, und doch Spannung erzeugenden Schreibweise. Für mich ist er ein atmosphärisch starker Kriminalroman mit spannenden Ermittlungen und emotionaler Tiefe. ⭐ 5 von 5 Sternen – für alle, die intelligente und stimmungsvolle Krimis lieben.

Was für ein Pageturner!! Nachdem ich nach einigen Seiten mitten im Geschehen war, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Die fast 500 Seiten hatte ich in 2 1/2 Tagen gelesen. Was heißt gelesen, verschlungen! Spannung pur, Gänsehaut und Rätselraten inklusive. Tituliert ist es mit Kriminalroman, aber so einige Szenen stehen einem wahren Thriller in nichts nach, man darf hier auch keine schwachen Nerven haben und muss einiges auch als Leser aushalten können. Der Vorgängerband hatte am Ende einen ziemlich fiesen Cliffhanger, daher bin ich schon sehr erwartungsvoll in diesen dritten Band der Reihe um den schweizer Kriminalkommissar Andreas Auer gestartet (der Band ist aber auch unabhängig von Teil 1 und 2 zu lesen). Die Handlung spielt diesmal in Schweden, genauer auf Gotland, denn Andreas Auer begibt sich auf Spurensuche nach seiner Herkunft. Seitdem er erfahren hat, dass er im Alter von fünf Jahren adoptiert wurde, er aber von seinen Eltern keinerlei Auskünfte erhält, lässt ihn seine Vergangenheit nicht mehr los. Sein Spurinstinkt läuft auf Hochtouren, nachdem er herausfindet, dass es noch mehr Geheimnisse gibt, als er anfangs annimmt. Autor @marcvoltenauer streut immer wieder Rückblenden in die späten 70er Jahre ein. Dreizehn Personen schließen sich zu einem okkulten und geheimen Wikingerclan zusammen. Sie kennen ihre Identität auch untereinander nicht vollständig. Was anfangs für einige nur als ein reizvolles Abenteuer beginnt, artet immer mehr und mehr aus und endet für einige in einem grausamen Tod. Abwechslungsreiche Erzählstränge, ein fesselnder Erzählstil, geheimnisvolle Geschehnisse und immer wieder nicht erwartete Ereignisse ergeben diesen total spannenden Krimi. Anfangs muss man die vielen Personen erst einmal "kennenlernen", aber das ergibt sich im Laufe der Handlung bald von selbst (oder man macht sich anfangs ein paar Notizen). Dieser Roman ist wahrlich nichts für schwache Nerven! So einige Szenen sind wirklich heftig . Einzig der Nebenschauplatz aus der Großeltern -Geneneration hätte ich jetzt so ausführlich nicht gebraucht, denn hier hat mich manches verwirrt (aber vielleicht sollte es das ja auch 😉)

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Rezension | „Die Nacht des Blutadlers“ – Marc Voltenauer In diesem 3. Band des Autors Marc Voltenauer aus dem Emons Verlag reist der Kriminalkommissar Andreas Auer auf die schwedische Insel Gotland, hat er doch jüngst erfahren, das er adopiert wurde und schwedische Wurzeln hat. Bei seinen Nachforschungen stößt er nicht nur auf Familiengeheimnisse, sondern auch auf einen fast 40 Jahre zurück liegenden grausamen Mord an mehreren Personen und sieht sich dabei einer Wand des Schweigens gegenüber. Niemand will etwas über grausame Wikingerrituale wissen. Der Krimi auf Gotland mit seinen zahlreichen alten Wikingerplätzen, der Suche Auers nach seiner Identität und einem spannenden Cold-Case-Fall hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Der Schreibstil erzeugt eine athmosphärisch dichte und komplexe Geschichte. Kommissar Auer wird hineingezogen in diesen großen ungeklärten Mordfall je weiter er in seine eigene Vergangenheit vordringt. Besonders gelungen finde ich die zahlreichen involvierten Personen, denen der Autor Tiefe, Authentizität und Glaubwürdigkeit verleiht. Auch wenn der Autor an einigen Stellen einen Überblick über die Personen gibt, sollte man sich von Anfang doch lieber ein Personenregister erstellen. Der Krimi lebt von der großartigen, aber ruhigen, und doch Spannung erzeugenden Schreibweise. Für mich ist er ein atmosphärisch starker Kriminalroman mit spannenden Ermittlungen und emotionaler Tiefe. ⭐ 5 von 5 Sternen – für alle, die intelligente und stimmungsvolle Krimis lieben.

Was für ein Pageturner!! Nachdem ich nach einigen Seiten mitten im Geschehen war, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Die fast 500 Seiten hatte ich in 2 1/2 Tagen gelesen. Was heißt gelesen, verschlungen! Spannung pur, Gänsehaut und Rätselraten inklusive. Tituliert ist es mit Kriminalroman, aber so einige Szenen stehen einem wahren Thriller in nichts nach, man darf hier auch keine schwachen Nerven haben und muss einiges auch als Leser aushalten können. Der Vorgängerband hatte am Ende einen ziemlich fiesen Cliffhanger, daher bin ich schon sehr erwartungsvoll in diesen dritten Band der Reihe um den schweizer Kriminalkommissar Andreas Auer gestartet (der Band ist aber auch unabhängig von Teil 1 und 2 zu lesen). Die Handlung spielt diesmal in Schweden, genauer auf Gotland, denn Andreas Auer begibt sich auf Spurensuche nach seiner Herkunft. Seitdem er erfahren hat, dass er im Alter von fünf Jahren adoptiert wurde, er aber von seinen Eltern keinerlei Auskünfte erhält, lässt ihn seine Vergangenheit nicht mehr los. Sein Spurinstinkt läuft auf Hochtouren, nachdem er herausfindet, dass es noch mehr Geheimnisse gibt, als er anfangs annimmt. Autor @marcvoltenauer streut immer wieder Rückblenden in die späten 70er Jahre ein. Dreizehn Personen schließen sich zu einem okkulten und geheimen Wikingerclan zusammen. Sie kennen ihre Identität auch untereinander nicht vollständig. Was anfangs für einige nur als ein reizvolles Abenteuer beginnt, artet immer mehr und mehr aus und endet für einige in einem grausamen Tod. Abwechslungsreiche Erzählstränge, ein fesselnder Erzählstil, geheimnisvolle Geschehnisse und immer wieder nicht erwartete Ereignisse ergeben diesen total spannenden Krimi. Anfangs muss man die vielen Personen erst einmal "kennenlernen", aber das ergibt sich im Laufe der Handlung bald von selbst (oder man macht sich anfangs ein paar Notizen). Dieser Roman ist wahrlich nichts für schwache Nerven! So einige Szenen sind wirklich heftig . Einzig der Nebenschauplatz aus der Großeltern -Geneneration hätte ich jetzt so ausführlich nicht gebraucht, denn hier hat mich manches verwirrt (aber vielleicht sollte es das ja auch 😉)






