Die Morde von Pye Hall - Roman (Susan Ryeland ermittelt 1)
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Beschreibung
Dieses Buch ist Teil der Serie
Susan Ryeland ermittelt
.
Eigentlich ist Susan Ryeland Lektorin, ihr Spezialgebiet sind Kriminalromane. Besonders den Autor Alan Conway hat sie groß gemacht, sie kennt sich aus mit den Tricks und Kniffen der Detektivarbeit. Und spätestens seit dem gewaltsamen Tod ihres Autors hat sie das auch bitter nötig, denn immer wieder wird sie in die vertracktesten Fälle hineingezogen.
Die Bücher erzählen eigenständige Fälle und können unabhängig voneinander gelesen werden.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Anthony Horowitz, geboren 1956 in Stanmore, gehört zu den erfolgreichsten Autoren der englischsprachigen Welt, in Deutschland ist er vor allem durch seine Jugendbuchreihe um Alex Rider bekannt. Neben zahlreichen Büchern hat Anthony Horowitz Theaterstücke und Drehbücher zu verschiedenen Filmen und Fernsehserien (unter anderem Inspector Barnaby) verfasst. Seit seiner Jugend ist er Sherlock-Holmes-Fan. Im Insel Verlag erschien zuletzt Mord stand nicht im Drehbuch (2024). Anthony Horowitz lebt mit seiner Familie in London.
Beiträge
Von Mördern, Autoren und einem unvollständigen Manuskript... Susan Ryeland arbeitet schon seit vielen Jahren als Lektorin des berühmten Schriftstellers Alan Conway, dessen Krimis mit Ermittler Atticus Pünd bei den Lesern überaus beliebt sind. Doch sein neustes Manuskript gibt Susan Rätsel auf, denn es gibt zwar gleich mehrere Morde, Verdächtige und Hinweise, doch die letzten Kapitel fehlen und somit auch die Lösung des Falls. Auf der Suche nach den fehlenden Seiten muss Susan selbst zur Detektivin werden, denn noch bevor sie mit Alan Conway sprechen kann, nimmt dieser sich das Leben - oder was es etwa doch Mord? Der erste Fall für Susan Ryeland startet mit einem besonderen Kniff. Es handelt sich hier um ein Buch in einem Buch, denn zunächst liest man das (unvollständige) Manuskript des neusten Falls von Atticus Pünd. Eine tolle und originelle Idee, allerdings fand ich den Anfang dadurch etwas gemächlich und langatmig. Nach ca. 300 Seiten endet dann das Manuskript und man verfolgt nun Susan auf der Suche nach den fehlenden Seiten und dem Mörder. Ich mochte Susan als Protagonistin sehr gern, sie ist sympathisch, steht mitten im Leben und lässt sich nicht so schnell einschüchtern. Auch ihren Partner Andreas fand ich gut gelungen, auch wenn dieser hier noch etwas blass bleibt. Ich finde man merkt, mit wie viel Liebe und Geschick diese beiden Handlungen erzählt werden, denn es gibt zahlreichen Verflechtung, Anspielungen und Parallelen und auch immer wieder Verweise auf andere berühmte Kriminalgeschichten. Allerdings gibt es durch die doppelte Erzählung wirklich sehr viele handelnde Personen, Verdächtige und Schauplätze was teilweise etwas verwirrend war, aber bei einem Krimi ja auch irgendwie dazugehört. Was das Ende betrifft, bin ich etwas zwiegespalten. Die Auflösung des realen Falls fand ich gut gelungen, auch wenn mir hier schon klar war, wer Alan Conway umgebracht hat. Die Auflösung des Atticus Pünd Falls fand ich allerdings etwas übertrieben, es ist zwar alles schlüssig und gut erklärt, aber das Motiv des "dunklen Familiengeheimnis" war mir hier einfach ein bisschen zu viel und man muss schon wirklich gut aufgepasst haben, um zu erraten wer hier der Mörder ist. Alles in allem hat es mir aber sehr viel Spaß gemacht der Erzählung zu folgen und mit zu rätseln. Ein richtig schöner, klassischer "Whodunit" Krimi für gemütliche und fesselnde Stunden auf dem Sofa.
Erstaunlich gut...
Von Anthony Horowitz habe ich vor einigen Jahren "Das Geheimnis des weißen Bandes gelesen" und das hat mir damals nicht so gut gefallen. Vllt weil es ein "neuer" Sherlock Holmes Fall war und ich einfach die Klassiker von Sir Arthur Conan Doyle sehr liebe. Sherlock Holmes und Miss Marple sind für mich der Inbegriff eines richtig guten Krimis. Die Morde von Pye Hall hat alles was für mich ein guter Krimi haben muss. Mir hat auch sehr die Idee von einem Buch im Buch gefallen.
Susan Ryeland ist Lektorin und arbeitet schon ewig mit dem großen Krimiautoren Alan Conway zusammen, der die beliebten Bücher um Ermittler Atticus Pünd schreibt. Während sie noch sein neustes Werk liest, verwebt sich die Geschichte aus dem Roman ganz plötzlich mit ihrem eigenen Leben und dann ist sie selbst diejenige, die einen Mordfall aufdecken muss. Oh das hat Spaß gemacht! Ich stecke leider mitten im Reading Slump und habe eeeewig für diesen Krimi gebraucht, aber trotzdem habe ich mich jeden Tag darauf gefreut, dass der zuhause auf mich wartet. Anthony Horowitz schreibt einfach SO GUT! Hier bekommen wir aus Sicht der Lektorin Susan Ryeland nicht nur ihre Geschichte erzählt, sondern lesen mit ihr auch den neusten Atticus-Pünd-Fall. Ein Buch im Buch sozusagen. Und dann gerät sie selbst in einen Fall, der auf mysteriöse Weise mit dem Krimi zusammen hängt, den sie gerade liest. Dass Atticus Pünd extrem an Hercule Poirot erinnert, damit spielt der Roman und überhaupt fühlt sich das alles wie ein schöner cozy Agatha Christie an – nur eben mit einem cleveren Twist.
Zwei whodunnits in einem. Es gibt erst eine Story aus den 50ern, die auch echt gut ist, dann aber unterbrochen wird, um eine Story aus der Gegenwart zu erzählen, dessen Auflösung so obvious und schwach ist und durch super vorhersehbares Verhalten der Hauptfigur auch nochmal extra banal wirkt, dass ich kurz überlegt habe das Buch abzubrechen. Die weibliche Hauptfigur macht dumme Entscheidungen und ihr Privatleben, das viel zu oft Thema wird, fühlt sich einfach nur wie ein Filler an damit die Story größer wird, ist aber komplett egal für alles andere im Buch. Dann, nachdem endlich dieser Storyteil gelöst wurde, geht es zurück zur eigentlichen Story, bei der man bis dahin vergessen hat wer eigentlich die ganzen Charaktere sind und deshalb die Auflösung auch nicht spannend ist. Alles in allem ist der Schreibstil oder zumindest die deutsche Übersetzung echt hölzern, was im Teil der 50er Jahre noch funktioniert, aber in der heutigen Zeit doch eher unpassend wirkt.
Wir haben es mit einem Buch im Buch zu tun, das heißt, die Lektorin liest das (unvollständige) Manuskript eines Krimis und muß am Ende den Autor suchen. Das Manuskript spielt im England der 1950er Jahre und folgt den Regeln eines klassischen englischen Kriminalromans: viele Personen, die miteinander mehr oder weniger eng verbunden sind, in einem kleinen Dorf leben und alle die eine oder ander sprichwörtliche Leiche im Keller haben. Alles inklusive Pfarrer und Dorfärztin, Pub und Gutsherr, Unbehagen gegenüber Modernisierungen und Städtern, Haß, Gier, Fremdgehen und was es Menschliches noch gibt. Spannend-vergnügliche Mördersuche. Mehr auf meinem Blog "Notizhefte": https://notizhefte.com/2018/04/16/krimizeit-die-morde-von-pye-hall-krimi-whodunnit/
4,5⭐️ Geniale Idee. Bis Seite 300 lesen wir das Manuskript zu Morde von Pye Hall, dem aber der Schluss fehlt. Die Lektorin macht sich auf die Suche und wird in einen Fall hineingezogen, in dem sie dann selbst ermittelt. Ein Krimi a la Agatha Christie. Durch die zwei Handlungsstränge haben wir es mit extrem vielen Personen und Verdächtigen zu tun. Das war mir teils schon zu krass. Hatte im letzten Drittel eine kurze Flaute, in der ich dachte : irgendwie kommen wir nicht weiter. Das Ende? Ganz ok , hätte ich aber so nicht gebraucht .
Nicht schlecht, aber etwas langwierig
Die Idee vom Buch im Buch fande ich super, leider fehlte bei beiden Geschichten der Spannungsbogen, viele Verdächtige, viele Namen und viele Motive haben das Lesen etwas mühselig gemacht. Weglegen wollte ich das Buch allerdings nicht, bin jetzt aber froh es endlich zu Ende gelesen zu haben. 😀 Die Aufklärung der Morde in Pye Hall fande ich auch etwas sehr konstruiert.
Beschreibung
Dieses Buch ist Teil der Serie
Susan Ryeland ermittelt
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Eigentlich ist Susan Ryeland Lektorin, ihr Spezialgebiet sind Kriminalromane. Besonders den Autor Alan Conway hat sie groß gemacht, sie kennt sich aus mit den Tricks und Kniffen der Detektivarbeit. Und spätestens seit dem gewaltsamen Tod ihres Autors hat sie das auch bitter nötig, denn immer wieder wird sie in die vertracktesten Fälle hineingezogen.
Die Bücher erzählen eigenständige Fälle und können unabhängig voneinander gelesen werden.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Anthony Horowitz, geboren 1956 in Stanmore, gehört zu den erfolgreichsten Autoren der englischsprachigen Welt, in Deutschland ist er vor allem durch seine Jugendbuchreihe um Alex Rider bekannt. Neben zahlreichen Büchern hat Anthony Horowitz Theaterstücke und Drehbücher zu verschiedenen Filmen und Fernsehserien (unter anderem Inspector Barnaby) verfasst. Seit seiner Jugend ist er Sherlock-Holmes-Fan. Im Insel Verlag erschien zuletzt Mord stand nicht im Drehbuch (2024). Anthony Horowitz lebt mit seiner Familie in London.
Beiträge
Von Mördern, Autoren und einem unvollständigen Manuskript... Susan Ryeland arbeitet schon seit vielen Jahren als Lektorin des berühmten Schriftstellers Alan Conway, dessen Krimis mit Ermittler Atticus Pünd bei den Lesern überaus beliebt sind. Doch sein neustes Manuskript gibt Susan Rätsel auf, denn es gibt zwar gleich mehrere Morde, Verdächtige und Hinweise, doch die letzten Kapitel fehlen und somit auch die Lösung des Falls. Auf der Suche nach den fehlenden Seiten muss Susan selbst zur Detektivin werden, denn noch bevor sie mit Alan Conway sprechen kann, nimmt dieser sich das Leben - oder was es etwa doch Mord? Der erste Fall für Susan Ryeland startet mit einem besonderen Kniff. Es handelt sich hier um ein Buch in einem Buch, denn zunächst liest man das (unvollständige) Manuskript des neusten Falls von Atticus Pünd. Eine tolle und originelle Idee, allerdings fand ich den Anfang dadurch etwas gemächlich und langatmig. Nach ca. 300 Seiten endet dann das Manuskript und man verfolgt nun Susan auf der Suche nach den fehlenden Seiten und dem Mörder. Ich mochte Susan als Protagonistin sehr gern, sie ist sympathisch, steht mitten im Leben und lässt sich nicht so schnell einschüchtern. Auch ihren Partner Andreas fand ich gut gelungen, auch wenn dieser hier noch etwas blass bleibt. Ich finde man merkt, mit wie viel Liebe und Geschick diese beiden Handlungen erzählt werden, denn es gibt zahlreichen Verflechtung, Anspielungen und Parallelen und auch immer wieder Verweise auf andere berühmte Kriminalgeschichten. Allerdings gibt es durch die doppelte Erzählung wirklich sehr viele handelnde Personen, Verdächtige und Schauplätze was teilweise etwas verwirrend war, aber bei einem Krimi ja auch irgendwie dazugehört. Was das Ende betrifft, bin ich etwas zwiegespalten. Die Auflösung des realen Falls fand ich gut gelungen, auch wenn mir hier schon klar war, wer Alan Conway umgebracht hat. Die Auflösung des Atticus Pünd Falls fand ich allerdings etwas übertrieben, es ist zwar alles schlüssig und gut erklärt, aber das Motiv des "dunklen Familiengeheimnis" war mir hier einfach ein bisschen zu viel und man muss schon wirklich gut aufgepasst haben, um zu erraten wer hier der Mörder ist. Alles in allem hat es mir aber sehr viel Spaß gemacht der Erzählung zu folgen und mit zu rätseln. Ein richtig schöner, klassischer "Whodunit" Krimi für gemütliche und fesselnde Stunden auf dem Sofa.
Erstaunlich gut...
Von Anthony Horowitz habe ich vor einigen Jahren "Das Geheimnis des weißen Bandes gelesen" und das hat mir damals nicht so gut gefallen. Vllt weil es ein "neuer" Sherlock Holmes Fall war und ich einfach die Klassiker von Sir Arthur Conan Doyle sehr liebe. Sherlock Holmes und Miss Marple sind für mich der Inbegriff eines richtig guten Krimis. Die Morde von Pye Hall hat alles was für mich ein guter Krimi haben muss. Mir hat auch sehr die Idee von einem Buch im Buch gefallen.
Susan Ryeland ist Lektorin und arbeitet schon ewig mit dem großen Krimiautoren Alan Conway zusammen, der die beliebten Bücher um Ermittler Atticus Pünd schreibt. Während sie noch sein neustes Werk liest, verwebt sich die Geschichte aus dem Roman ganz plötzlich mit ihrem eigenen Leben und dann ist sie selbst diejenige, die einen Mordfall aufdecken muss. Oh das hat Spaß gemacht! Ich stecke leider mitten im Reading Slump und habe eeeewig für diesen Krimi gebraucht, aber trotzdem habe ich mich jeden Tag darauf gefreut, dass der zuhause auf mich wartet. Anthony Horowitz schreibt einfach SO GUT! Hier bekommen wir aus Sicht der Lektorin Susan Ryeland nicht nur ihre Geschichte erzählt, sondern lesen mit ihr auch den neusten Atticus-Pünd-Fall. Ein Buch im Buch sozusagen. Und dann gerät sie selbst in einen Fall, der auf mysteriöse Weise mit dem Krimi zusammen hängt, den sie gerade liest. Dass Atticus Pünd extrem an Hercule Poirot erinnert, damit spielt der Roman und überhaupt fühlt sich das alles wie ein schöner cozy Agatha Christie an – nur eben mit einem cleveren Twist.
Zwei whodunnits in einem. Es gibt erst eine Story aus den 50ern, die auch echt gut ist, dann aber unterbrochen wird, um eine Story aus der Gegenwart zu erzählen, dessen Auflösung so obvious und schwach ist und durch super vorhersehbares Verhalten der Hauptfigur auch nochmal extra banal wirkt, dass ich kurz überlegt habe das Buch abzubrechen. Die weibliche Hauptfigur macht dumme Entscheidungen und ihr Privatleben, das viel zu oft Thema wird, fühlt sich einfach nur wie ein Filler an damit die Story größer wird, ist aber komplett egal für alles andere im Buch. Dann, nachdem endlich dieser Storyteil gelöst wurde, geht es zurück zur eigentlichen Story, bei der man bis dahin vergessen hat wer eigentlich die ganzen Charaktere sind und deshalb die Auflösung auch nicht spannend ist. Alles in allem ist der Schreibstil oder zumindest die deutsche Übersetzung echt hölzern, was im Teil der 50er Jahre noch funktioniert, aber in der heutigen Zeit doch eher unpassend wirkt.
Wir haben es mit einem Buch im Buch zu tun, das heißt, die Lektorin liest das (unvollständige) Manuskript eines Krimis und muß am Ende den Autor suchen. Das Manuskript spielt im England der 1950er Jahre und folgt den Regeln eines klassischen englischen Kriminalromans: viele Personen, die miteinander mehr oder weniger eng verbunden sind, in einem kleinen Dorf leben und alle die eine oder ander sprichwörtliche Leiche im Keller haben. Alles inklusive Pfarrer und Dorfärztin, Pub und Gutsherr, Unbehagen gegenüber Modernisierungen und Städtern, Haß, Gier, Fremdgehen und was es Menschliches noch gibt. Spannend-vergnügliche Mördersuche. Mehr auf meinem Blog "Notizhefte": https://notizhefte.com/2018/04/16/krimizeit-die-morde-von-pye-hall-krimi-whodunnit/
4,5⭐️ Geniale Idee. Bis Seite 300 lesen wir das Manuskript zu Morde von Pye Hall, dem aber der Schluss fehlt. Die Lektorin macht sich auf die Suche und wird in einen Fall hineingezogen, in dem sie dann selbst ermittelt. Ein Krimi a la Agatha Christie. Durch die zwei Handlungsstränge haben wir es mit extrem vielen Personen und Verdächtigen zu tun. Das war mir teils schon zu krass. Hatte im letzten Drittel eine kurze Flaute, in der ich dachte : irgendwie kommen wir nicht weiter. Das Ende? Ganz ok , hätte ich aber so nicht gebraucht .
Nicht schlecht, aber etwas langwierig
Die Idee vom Buch im Buch fande ich super, leider fehlte bei beiden Geschichten der Spannungsbogen, viele Verdächtige, viele Namen und viele Motive haben das Lesen etwas mühselig gemacht. Weglegen wollte ich das Buch allerdings nicht, bin jetzt aber froh es endlich zu Ende gelesen zu haben. 😀 Die Aufklärung der Morde in Pye Hall fande ich auch etwas sehr konstruiert.

















