Blick ins Buch
Über das Buch
Angesichts einer polarisierten Gesellschaft wird stets Kommunikation und gegenseitiges Zuhören angemahnt. Doch wenn Ängste und Probleme angesprochen werden, wird schnell mit dem erhobenen Zeigefinger der Moral gedroht und der Ton wird schriller - jede misslungene Talkshow zeigt das ein ums andere Mal. Doch eine Moral, die fast immer nur bei Verstößen gegen Political Correctness zum Einsatz kommt und so gut wie nie Probleme mit dem Neoliberalismus hat, wird für die Linke zur Falle. Nur wenn die Linke sich von Sprechverboten verabschiedet, wird sie es schaffen, der Rechten die Diskurshoheit wieder zu entziehen.
»In seiner klarsichtigen Analyse zeigt Bernd Stegemann, wie sich linke Politik durch den inflationären Gebrauch der Waffe abstrakter Moral von der Bevölkerungsmehrheit entfernt und sich in einer selbstgerechten Position isoliert. Sein Aufruf zur Abrüstung ist ein dringend notwendiges Plädoyer für eine neue linke Bewegung.« - Sahra Wagenknecht
Editionen (1)
Autorin / Autor
Über Bernd Stegemann
Bernd Stegemann, 1967 in Münster geboren, ist Professor für Dramaturgie und Kultursoziologie an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch und veröffentlichte u. a. Das Gespenst des Populismus, Wutkultur und Die Öffentlichkeit und ihre Feinde. Zuletzt bei Matthes & Seitz Berlin: Die Moralfalle.
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