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Romane

Die Maske des roten Todes

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Über das Buch

Obwohl in seinem Land eine grauenhafte Seuche wütet, die der ›Rote Tod‹ genannt wird, wiegt sich Prinz Prospero in Sicherheit. Er hat jede Verbindung zur Außenwelt abgeschnitten und sich in sein Schloß zurückgezogen. Dort führen er und seine Gäste ein Leben in Saus und Braus. Bei einem Maskenball tritt jedoch unerwartet ein unwillkommener Gast auf …

Editionen (17)

ISBN9783257211849
VerlagDiogenes
Erscheinungsdatum15.12.92
Seitenzahl288

Rezensionen & Bewertungen

22 Bewertungen

6 Rezensionen

4,2

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  • sariu_s
    sariu_s

    115 Follower

    5,0

    Aktuelles Lieblingswerk Poes

    Jetzt ist es doch noch geschehen, ich habe ein neues Lieblingswerk von Edgar Allan Poe entdeckt. Die Geschichte hält einem den Spiegel bezüglich Rassismus und Diskriminierung vor. Grandios geschrieben!

    26. Nov. 2023

  • quivi
    quivi

    2 Follower

    5,0

    Diese Gesellschaftskritik zeigt auf grandiose Weise, dass man trotz Macht und Geld - vorallem gepaart mit Hybris - dem Tod nicht entkommen kann. Schonungslos, dunkel und einnehmend. Ein Muss für alle Poe- und King-Fans. Poe war selbst Zeuge einer großen Cholera Epidemie im Jahre 1831. Zudem erkrankten seine Mutter und Ehefrau schwer an Tuberkulose, welche mit Fieber und Blutstürzen einhergeht. Seine Mutter überlebte die Krankheit nicht. Stephen King nimmt in seinem Bestseller "Shining" immer wieder Bezug auf das Werk Poes. So erkannte Jack beispielsweise die Auswegslosigkeit ihrer Lage, als ihm der folgende Satz ins Gedächtnis kam: Die Masken ab! Der Rote Tod ist unter uns...

    15. Juli 2023

  • bilsenkraut
    bilsenkraut

    49 Follower

    5,0

    Ich bin schlichtweg begeistert. Die beste Geschichte die ich bisher von Poe gelesen habe. Die Beschreibung der Farben und des Farbenspiels sind absolut grandios! Ich habe das Buch im Zug gelesen und musste nach Beenden der Lektüre erstmal stutzen, dass ich mich gar nicht in diesem märchenhaften, ein wenig morbiden Schloss befinde. Obwohl die Geschichte so kurz ist, bin ich so sehr abgetaucht dass ich die Umgebung um mich herum komplett vergessen habe. Mir ist es während dem Lesen eiskalt den Rücken runter gelaufen, ich empfand die Atmosphäre gleichzeitig als schillernd, dekadent, düster, morbide und schaurig. Ich fand es auch schön symbolisch, dass gerade die Farben blutrot und schwarz (beide repräsentativ für den Tod) in einem Raum kombiniert sind, dass sich in diesem Raum gleichzeitig eine schwarze Uhr befindet welche die verbleibende Zeit anzeigt und sich in eben diesem Raum der rote Tod enthüllt. Ganz hervorragende visuelle Schilderungen, die perfekte Halloweenlektüre.

    21. Jan. 2023

3 von 6 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Edgar Allan Poe

Edgar Allan Poe wurde 1809 in Boston geboren. Nach dem frühen Tod seiner Mutter nahm ihn die Tabakhändlerfamilie Allan auf: Aus Edgar Poe wurde Edgar Allan. 1826 begann er ein Studium an der University of Virginia. Während dieser Zeit veröffentlichte er seinen ersten Gedichtband im Selbstverlag. Um seinen Gläubigern zu entkommen, trat er 1827 dem Militär bei. Ab 1832 erschienen seine Short-Stories und Gedichte in diversen Zeitschriften, mit C. Auguste Dupin schuf er zudem den ersten Detektiv der Weltliteratur. Poe starb 1849 – möglicherweise an Tollwut – in Baltimore.

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