Blick ins Buch

Sci-Fi

Die Maschinen

3,5(29)
Sprache
Deutsch
Sofort lieferbarKostenloser Versand
Jetzt kaufen

Über das Buch

Was wird aus den Menschen, wenn die Maschinen frei sein wollen?

Breq ist eine Kämpferin, die auf einem einsamen Planeten auf Rache sinnt. Hinter ihrer verletzlichen, menschlichen Fassade verbirgt sich mehr, als es zunächst den Anschein hat: Sie wurde von den Radch geschaffen, die nach und nach das gesamte Universum unterworfen haben. Breq ist nur dem Äußeren nach eine Frau, vor allem aber ist sie ist eine perfekt konstruierte Maschine, abgerichtet zum Erobern und Töten. Nun aber beschließt sie das Unmögliche: Ganz allein will sie es mit Anaander Mianaai aufnehmen, dem unbesiegbaren Herrscher der Radch. Denn Breq will endlich frei sein.

Editionen (1)

ISBN9783453316362
VerlagHeyne
Erscheinungsdatum09.02.15
Seitenzahl544

Rezensionen & Bewertungen

29 Bewertungen

7 Rezensionen

3,5

Tippen zum Filtern

  • fynnhill77
    fynnhill77

    28 Follower

    3,0

    Sehr spannende Idee bezüglich Breqs Ursprung, aber…

    Leider ziehen sich die Kapitel teilweise in die Länge. Während Breq und das allgemeine Setting wirklich spannend sind, fehlte mir an so mancher Stelle die Action. Dafür waren, gerade gegen Ende, die Kapitel, in denen wirklich was passiert ist, super zu lesen und spannend. Davon gab es leider einfach zu wenige.

    11. Feb. 2026

  • schreibratte
    schreibratte

    37 Follower

    3,0

    3 -3,5 Sterne für "Die Maschinen". Es hat mir gefallen, ob es mir wirklich gut gefallen hat, weiß ich nicht, aber allein das Vorwort des Übersetzers finde ich als Linguistin schon das Lesen wert. Ann Leckie hat sich hier zwei Prämissen vorgenommen, die wirklich lesenswert sind als Experiment. Zum einen ist da die Sprache: in der Sprache der Radch, die auch die Erzählerin spricht, wird alles feminin gegendert. So ist von "Bürgerin" und "Kapitänin" die Rede und der Leser muss sich immer wieder fragen, welche Charaktere denn nun wirklich weiblich sind und welche nicht. Hier und da gibt es Hinweise (ein Bart, eine Fremdsprache, in der es männliche Pronomen gibt), aber bei einigen Charakteren war es mir auch bis zum Schluss nicht klar. Das ist an sich schon wirklich einzigartig und hat mir ganz neue Perspektiven eröffnet auf die Debatte über Gendergebrauch in der Sprache. Erst als ich hier überrascht war, dass eine Fremde, die konsequent "sie" genannt wird, tatsächlich ein Mann ist, ging mir auf, was es gedanklich eigentlich macht, wenn man in unserer Gesellschaft immer die männlichen Formen verwendet. Allein dafür halte ich das Buch schon für lesenswert. Wären alle Aspekte des Buches so brillant wie diese eine Prämisse, hätte das Buch von mir sicher fünf Sterne und einen Lobesgesang erhalten, aber das ist es leider nicht. Der zweite Kniff, dass nämlich einige Charaktere nicht nur ein Ich haben, war zwar ebenfalls interessant, machte das ganze aber recht kompliziert. So ist nicht nur Breq eine Hilfseinheit und ihr Bewusstsein in der einen Zeitlinie nicht nur das dieses einen Körpers, sondern eines ganzen Schiffes mit seinen diversen Einheiten, die sich selbst beobachten können und auch gleichzeitig völlig andere Dinge tun können. Achtung, noch größerer Spoiler: Dasselbe gilt für die Antagonistin - oder eben auch nicht Antagonistin, denn die Herrin der Radch ist in sich gespalten und man weiß nie so recht, ob der Teil von ihr, der auftaucht, jetzt böse ist oder nicht oder völlig unbeteiligt, und dass sie so in sich gespalten ist, löst den ganzen Plot aus. Was an sich sehr interessant klingt, ist nicht immer so umgesetzt, dass man ohne Kopfzerbrechen folgen kann. Ich mag zwar anspruchsvolle Bücher, aber für mich gibt es einen Unterschied zwischen "lässt rätseln, aber aufmerksame Leser haben Aha-Momente und dieses *hab ich es doch gewusst*" und "lässt rätseln und es am Ende in der Schwebe". Letzteres war für mich hier der Fall, das war für mich unausgegoren, sowohl was den Plot im letzten Drittel als auch die Charaktere und ihre Motivation angeht. Der Plot ist zu großen Teilen auch dafür verantwortlich, dass es nur 3 Sterne in der Bewertung sind (da Goodreads mich ja keine halben vergeben lässt). Anfangs passiert sehr lange Zeit gar nichts, es plätschert nur so vor sich hin, in beiden Zeitlinien. Man versteht nicht, warum Breq in der Gegenwart gewisse Dinge tut und worauf es in der Vergangenheit hinauslaufen soll erst recht nicht. Für Leser, die wenig Zeit, aber viele Bücher haben oder langsam lesen, sehr frustrierend, weil es eine sehr, sehr lange Anlaufzeit hat! Das Tempo des letzten Drittels wäre besser entzerrt worden und in die Anfänge etwas eingeflochten. "Die Maschinen" ist nur der erste Band, was vom Geschehen her zwar Sinn macht, mir aber die große Frage stellt, ob ich weiterlesen werde. Ich weiß es nicht. Zu hoffen ist, dass der Plot in den Folgebänden Fahrt aufnimmt, nun, da die Prämissen alle geklärt sind, und es mehr über die Presger zu erfahren gibt und der Charakter Seivarden besser ausgearbeitet wird. Vielleicht habe ich irgendwann die Muße, das herauszufinden. Bis dahin kann ich aber nur jedem empfehlen, sich auf dieses Buch einzulassen, vor allem auch in der deutschen Version.

    1. Jan. 2024

  • 4,0

    Very challenging read, you really need to pay close attention to everything that is happening, certainly a book for scifi aficionados. The premise of an AI with multiple drones('ancillaries') reminded me a lot of the Void trilogy, by Peter F. Hamilton. The story is told by this AI, which annoyingly can't discern between the genders, so everyone is a 'she'. A neat linguistic trick Ann Leckie used, but it gets tedious after a while. Isn't it intelligent enough to use the correct pronoun once it has found out what gender it is, as the whole story is a report of what happened? Besides this little nuisance the world is build up very well and interesting, the side characters though are lacking a bit of depth, but I hope they get more development in the next book. All in all a great debut and worth a try if you like a challenging read!

    29. Juli 2025

3 von 7 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Ann Leckie

Ann Leckie hat bereits mehrere Kurzgeschichten in amerikanischen Fantasy- und Science-Fiction-Magazinen veröffentlicht, bevor sie sich mit Die Maschinen an ihren ersten Roman wagte. Sie wurde für Die Maschinen mit dem Hugo Award ausgezeichnet und von Kritikern und Lesern weltweit gleichermaßen gefeiert. Ann Leckie lebt mit ihrer Familie in St.Louis, Missouri.

Lesen ist schöner mit der READO App.

Bücher entdecken, tracken, gemeinsam lesen.

Bibliothek

Behalte den Überblick