Die Manufaktur der Düfte

Die Manufaktur der Düfte

Taschenbuch
4.420
Historischer RomanKünstlerGeheimnisFabrikant

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Beschreibung

Das Schicksal einer Familie. Ein tragisches Geheimnis. Ein gefährlicher Traum… Die große Gründerzeit-Saga von Bestsellerautorin Sabine Weigand.

Der junge Fritz Ribot hat große Träume. Seine Seifenrezepturen machen die Familie reich und mächtig. Muss er für den Erfolg auf Aleksandra, seine Liebe in Russland, verzichten? Darf er seiner schönen Schwester Lisette erlauben, sich mit Hans, dem Arbeiter in der Fabrik, zu treffen? Im Glanz der Gründerzeit ahnt keiner in der Familie, dass mit der heraufziehenden Weltkriegsgefahr Fritz‘ Lebenswerk auf dem Spiel steht – und damit alles, wofür die Ribots so sehr gekämpft haben…

Der große Gründerzeitroman voller Gefühl, Dramatik und Wahrheit.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Generationenromane
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
688
Preis
10.30 €

Autorenbeschreibung

Sabine Weigand stammt aus Franken. Sie ist promovierte Historikerin, arbeitete als Ausstellungsplanerin für Museen und ist nun Abgeordnete im bayerischen Landtag. Historische Originaldokumente und reale Frauenbiographien sind der Ausgangspunkt ihrer insgesamt neun Romane, wie ›Die Markgräfin‹, ›Die Seelen im Feuer‹ oder ›Die Tore des Himmels‹. In ›Die Manufaktur der Düfte‹ schildert sie Aufstieg und Fall einer deutschen Seifenfabrikantendynastie. Das dramatische Leben der Daisy von Pless liegt ihrem neuen Roman ›Die englische Fürstin‹ zugrunde.Literaturpreise:»Kulturmeter« Stadt Schwabach, Kulturpreis der Kulturstiftung IHK Franken

Beiträge

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Alle
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Sehr interessante Einblicke in die Geschichte zwischen 1890 bis zum 1. Weltkrieg, die Seifenherstellung und die Familien- und Firmengeschichte der Fan Ribot.

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Was ich an Sabine Weigands Art zu schreiben so sehr mag, ist, dass sie sich immer auch in ihrer Wortwahl der Zeit und dem Ort anpasst über die sie schreibt. Das ist auch hier wieder so. Ich finde diesen, ihren ganz besonderen Schreibstil, einfach toll. Ihre Bücher sind auch nicht einfach nur Romane, sondern immer auch sehr lehrreich (also bitte nicht vom Cover abschrecken lassen). In diesem Buch erfährt man nicht nur etwas über die Seifensiederei, die die Familie Ribot betreibt, sondern auch einiges über die politischen Verhältnisse und Veränderungen Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts. Die unterschiedlichen Handwerke werden erläutert, es kommen Figuren aus allen Schichten und den unterschiedlichsten Figuren zu Wort, auch die wirtschaftliche Sicht kommt nicht zu kurz. Aufgelockert wird der Roman mit Werbeplakaten, Tagebucheinträgen und vielen Anekdoten. Das alles ist nicht nur schön und spannend zu lesen, sondern auch wirklich interessant. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

5

Sabine Weigand nimmt uns mit nach Schwabach. Hier existierte für gut 100 die Seifenwarenfabrik Phillip Benjamin Ribot. Wir begleiten die Familie Ribot von der Gründungszeit an, bis in die 30ger Jahre des letzten Jahrhunderts. Das Augenmerk liegt hierbei auf Fritz Ribot, den Sohn des Firmengründers, der mit seinen Ideen und fortschrittlichen Investitionen die Firma groß gemacht hat. Wie immer in Sabine Weigands Roman gibt es viel zu erfahren, hier über die Seifenherstellung, das Goldschlagen, die Wurzeln der Arbeiterbewegung und generell die Änderungen in der Gesellschaft über den doch sehr langen Handlungsrahmen hinweg. All dies ist unterhaltsam verpackt in die Schicksale der Protagonisten. Zusätzlich runden Briefe, Zeitungsartikel und andere zeitgenössische Dokumente das Gesamtbild ab. Mir ist die Familie Ribot in diesem Buch sehr ans Herz gewachsen. Sie und ihre unmittelbare Umgebung haben die Veränderungen in der deutschen Gesellschaft zwischen 1850 und 1934 lebendig werden lassen, wie es nur wenige historische Romane tun. Von daher ist dieses Buch ein richtiges Highlight für mich, wie eigentlich alle Romane von Sabine Weigand.

5

Dieses Buch wurde mir bereits vor längerer Zeit auf einem Eulentreffen empfohlen und ich wurde nicht enttäuscht. Die Figuren sind glaubwürdig gezeichnet und vielschichtig und handeln wie man es von Kindern ihrer Zeit und der entsprechenden Umstände erwarten würde. Man erfährt viel über das Leben der verschiedensten Personen zur damaligen Zeit, während man die Unternehmerfamilie, aber auch ihre Dienstboten und andere Personen aus der Arbeiterschicht begleitet. Nebenbei lernt man eine Menge über die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse der Zeit und über die aufkommende Sozialdemokratie, aber auch über die Handwerke, denen die Figuren nachgehen (Seifensiederei, Goldschlägerei). Die eingestreuten Briefe, Tagebuchaufzeichnungen und Anekdoten aus Sicht verschiedener Figuren klingen authentisch (bis hin zu Schreibfehlern in den Briefen).

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Dieses Buch wurde mir bereits vor längerer Zeit auf einem Eulentreffen empfohlen und ich wurde nicht enttäuscht. Die Figuren sind glaubwürdig gezeichnet und vielschichtig und handeln wie man es von Kindern ihrer Zeit und der entsprechenden Umstände erwarten würde. Man erfährt viel über das Leben der verschiedensten Personen zur damaligen Zeit, während man die Unternehmerfamilie, aber auch ihre Dienstboten und andere Personen aus der Arbeiterschicht begleitet. Nebenbei lernt man eine Menge über die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse der Zeit und über die aufkommende Sozialdemokratie, aber auch über die Handwerke, denen die Figuren nachgehen (Seifensiederei, Goldschlägerei). Die eingestreuten Briefe, Tagebuchaufzeichnungen und Anekdoten aus Sicht verschiedener Figuren klingen authentisch (bis hin zu Schreibfehlern in den Briefen).

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