Die Liebe, die uns bleibt
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Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
Edwina lebt alleine in ihrem Haus und sie beschließt schweren Herzens sich davon zu trennen. Das Abschiednehmen fällt ihr natürlich sehr schwer. Im Zuge des Auszugs arbeitet sich Edwina durch unzählige Erinnerungsstücke, manche davon sind mit guten Gefühlen verbunden andere dagegen leider mit viel Schmerz. Mit ihrer großen Liebe Ollie zeugt sie ein Zwillingspärchen, doch leider ist ihnen nicht sehr viel gemeinsame Zeit beschert. Ihr zweiter Ehemann Dickie bringt einen Sohn mit in die Ehe und Lucas macht es Edwina nicht leicht, ihn gern zu haben. Die Zeit schlägt tiefe Wunden und sie entfremdet sich immer mehr von ihren Kindern. Die Geheimnisse, die sich über die Jahre aufgetürmt haben, fallen langsam in sich zusammen und Edwina wird sich bewusst, dass sie sich ihren Dämonen stellen muss. Wie hat es mir gefallen? Zuerst muss ich mich bei der Lesejury für das Leseexemplar bedanken. Der Titel, der Klappentext und die Leseprobe haben mir sehr gefallen und so mit freute ich mich schon aufs Lesen. Ich habe mir einen gefühlvollen Familienroman erwartet, mit Geheimnissen, die langsam ans Licht kommen. Der Anfang konnte mich demnach auch fesseln und machte mich richtig traurig. Edwina beschreibt ihr aktuelles Leben und beginnt auch schon ein wenig über ihre Vergangenheit zu erzählen. In diesen Seiten fühlte ich ihre unendliche Einsamkeit. Schließlich wechseln hier die Erzählperspektiven und der Leser erhält langsam Einblicke in die Familiendynamik. Schicht für Schicht wird die Vergangenheit enthüllt und hätte eigentlich spannend sein können. Doch leider wurde hier eine Chance vertan. Der Schreibstil war mir einfach zu hölzern und die Autorin verstand es für mich nicht, mich zu packen und zu berühren. Nur die witzigen Augenblicke waren gelungen und hier hat man gemerkt, dass die Autorin auch als Comedian arbeitet. Die Figuren waren ein wenig zu eindimensional und die Handlung auch etwas vorhersehbar. Es gab kaum Grautöne. Das hat mich doch sehr enttäuscht, denn ich mag es wenn die Charaktere vielschichtig sind. Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen. Figuren, die zu platt beschrieben werden und die Handlung wurde manchmal zu langatmig, sie hätte straffer erzählt werden können. Wobei die Autorin aber auch einen richtigen Familienroman schreiben hätte können. Mehr Erzählzeit für Edwina wäre für mich sehr viel interessanter gewesen. www.mariessalondulivre.at
Ich muss ehrlich gestehen, das dieses wunderschöne Cover einer der Gründe warum ich diesen Roman angefragt habe doch auch der Inhalt klang sehr interessant. Ein Fakt der mich an der Geschichte sehr interessierte, war der anstehende Verkauf des Haus. Denn wenn ein Haus aufgelöst sind, fallen ja immer eine Menge Dinge an die unangenehm werden könnten und ich fand es sehr interessanten wie Edwina mit dieser Situation umgeht. Wie jeder andere Mensch auch hat Edwina gewisse Probleme in ihrer Vergangenheit hatte. Doch diese kommen erst relativ spät in der Geschichte raus. Eine Sache die mich sehr gestört hat war trotz des guten Schreibstils gestört hat, war die Wahl der Erzählperspektive. Denn Texte, die, in der dritten Person Singular verfasst sind, führen immer dazu das, eine gewisse Distanz zu den Charakteren entsteht. Doch trotz dieser Distanz war der Schreibstil dieser Autorin ab einem gewissen Punkt in der Handlung. Es dauerte einige Seiten bis man sich in die Geschichte eingefunden hatte. Auch gab es im Aufbau dieser Geschichte einige Dinge, die mich sehr verwirrt haben. Denn es wird nicht nur die Sicht von Edwina eingebracht wird. Denn die immer wenn der Abschnitt eines Neuen Charakters begann, haben sie neu begonnen die Kapitel zu zählen. Das hat mich irritiert und hat meinen Lesefluss etwas gehemmt. Auch wurde ich mit Edwina und ihren Gefühlen nicht warm. Beziehungsweise feil es mir schwer, das hadeln der Charaktere nachzuempfinden. Generell sind alle Gefühle, die in diesem Roman hier geschildert werden, nicht zum Leser durchgedrungen. Alles in allem würde ich sagen ein Buch für jeden der Familiendramen steht. Das mich aner ich ganz überzeugen konnte. Deshalb Drei von fünf Sternen.
Ich muss ehrlich gestehen, das dieses wunderschöne Cover einer der Gründe warum ich diesen Roman angefragt habe doch auch der Inhalt klang sehr interessant. Ein Fakt der mich an der Geschichte sehr interessierte, war der anstehende Verkauf des Haus. Denn wenn ein Haus aufgelöst sind, fallen ja immer eine Menge Dinge an die unangenehm werden könnten und ich fand es sehr interessanten wie Edwina mit dieser Situation umgeht. Wie jeder andere Mensch auch hat Edwina gewisse Probleme in ihrer Vergangenheit hatte. Doch diese kommen erst relativ spät in der Geschichte raus. Eine Sache die mich sehr gestört hat war trotz des guten Schreibstils gestört hat, war die Wahl der Erzählperspektive. Denn Texte, die, in der dritten Person Singular verfasst sind, führen immer dazu das, eine gewisse Distanz zu den Charakteren entsteht. Doch trotz dieser Distanz war der Schreibstil dieser Autorin ab einem gewissen Punkt in der Handlung. Es dauerte einige Seiten bis man sich in die Geschichte eingefunden hatte. Auch gab es im Aufbau dieser Geschichte einige Dinge, die mich sehr verwirrt haben. Denn es wird nicht nur die Sicht von Edwina eingebracht wird. Denn die immer wenn der Abschnitt eines Neuen Charakters begann, haben sie neu begonnen die Kapitel zu zählen. Das hat mich irritiert und hat meinen Lesefluss etwas gehemmt. Auch wurde ich mit Edwina und ihren Gefühlen nicht warm. Beziehungsweise feil es mir schwer, das hadeln der Charaktere nachzuempfinden. Generell sind alle Gefühle, die in diesem Roman hier geschildert werden, nicht zum Leser durchgedrungen. Alles in allem würde ich sagen ein Buch für jeden der Familiendramen steht. Das mich aner ich ganz überzeugen konnte. Deshalb Drei von fünf Sternen.
Vom Klappentext her ist "Die Liebe, die uns bleibt" definitiv ein Buch, das mir hätte gefallen können. Ich lese nicht sehr oft Familiengeschichten und es ist auch nicht wirklich ein Genre, das ich bevorzuge, allerdings hatte ich nach meiner Fantasy- und Jugendbuchphase jetzt auch mal wieder Lust auf was Alltägliches und Gegenwärtiges und war sehr froh, dass ich dank der Lesejury an der Leserunde zu diesem Buch teilnehmen durfte. Vom Klappentext her hatte ich mir eine schöne und spannende Geschichte versprochen, viele Geheimnisse und Intrigen, lang gehütete Lügen und Dramen, aber mir war die Ausführung des Plots letztlich ein wenig zu dürftig und ist daher hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben. Die Handlung an sich war mir persönlich einfach viel viel zu langatmig. Die Geschichte beginnt nämlich mit Edwina, das "Oberhaupt" der Familie, die aus ihrer Villa ausziehen möchte und beim Aufräumen auf alte Gegenstände und Erinnerung stößt. Ich war zwar in den ersten Kapiteln schon ein wenig gelangweilt, weil Edwina durch das komplette Haus geht und dem Leser zu jedem Zimmer etwas zu erzählen hat, aber ich hatte trotzdem das Gefühl, eine gewisse unterbewusste Spannung wahrzunehmen. Denn die Erinnerungen und Geheimnisse werden nicht direkt alle auf den Tisch gepackt und genau erläutert, sondern immer nur ganz leicht angedeutet, so dass mir schnell klar wurde, dass "Die Liebe, die uns bleibt" eigentlich eine sehr weitschweifende und umfassende Geschichte erzählen wird. Das fand ich auch überhaupt nicht schlimm, denn alleine an Edwinas Erzählungen merkt man schon, dass vieles im Argen liegt, dass sie viel erlebt hat und viel Schmerz und Einsamkeit mit sich herumträgt. Diese Emotionen wurden gerade anfangs auch gut auf mich übertragen, aber je weiter sich die Geschichte entwickelt und je mehr Züge diese annimmt, desto ausschweifender kam mir das alles vor und desto weniger konnte ich mit den Protagonisten mitfühlen. Natürlich habe ich auch meine Lügen und Intrigen, Dramen und Tragödien, die ich erwartete hatte, bekommen, aber das ganze Drumherum hat mich leider enttäuscht. Ich habe ständig auf den Wow-Moment gewartet, auf irgendwas besonderes, hervorstechendes, aber irgendwie kam da einfach ... nichts. Dazu kommt noch, dass verschiedene Szenen inhaltlich so ausgeschlachtet werden, die ich überhaupt nicht interessant fand und die ich am liebsten geradewegs übersprungen hätte (beispielsweise der Stuhlgang von Ferns Mitbewohnern, wie viel und was Lukas an einem Tag alles in sich hineinschaufeln kann usw.). Meine größten Schwierigkeiten hatte ich allerdings mit den Charakteren und den Erzählperspektiven. Eigentlich alle Figuren, ausschließlich Edwina, waren mir persönlich einfach viel zu blass dargestellt, viel zu eindimensional und zu wenig tiefgründig. Zwar wird die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt, die auch auf ihre eigene Art und Weise zur Geschichte beitragen und wichtig sind, aber keiner von ihnen hat mich wirklich berührt (außer Edwina selbst, die aber leider nach dem Perspektivenwechsel kein eigenes Kapitel mehr bekommt). Was ich wirklich sehr schade fand, denn die verschiedenen Figuren machen durchweg schreckliches durch, erfahren viel Drama in ihrem Leben, müssen mit den verschiedensten Problemen und Tragödien umgehen, was meiner Meinung nach trotz der Menge dessen nicht überladen wirkte. Es ist kein Roman, bei dem man sich fragt, was die Autorin denn ihren Charakteren noch alles aufladen will; es ist definitiv glaubwürdig erzählt und überzeugend aufgebaut, aber gerade bei so recht "trockenen" Büchern, die nicht durch große Spannungsmomente, ein großartiges Setting oder Rate-Lust glänzen können, ist die Nähe von den Figuren zum Leser besonders wichtig – und das konnte Jenny Eclair bei mir leider nicht erreichen. Ich will nicht sagen, dass sie mir egal waren, aber besonders mitleiden oder mitfühlen oder mich gar mit ihnen identifizieren konnte ich leider nicht. Mein zweiter Kritikpunkt, wie oben schon genannt, ist die Auswahl der Erzählperspektiven. Ich verstehe Edwinas Perspektive, in irgendeiner Art auch Ferns Perspektive (die zeitweilige Freundin von Edwinas Sohn Charlie), auch von Lukas (Edwinas Stiefsohn), allerdings hätte ich mir verschiedene andere Sichten dann auch noch gewünscht. Charlie und Rowena, die Kinder von Edwina, kamen dabei meiner Meinung nach viel zu kurz, obwohl sie beide auch schlimmes erlebt haben und für vieles in der Familiendynamik auch verantwortlich sind oder verantwortlich gemacht werden. Der Aufbau des Plots durch die Autorin fand ich irgendwie nicht besonders logisch. Gerade bei dieser Menge an Seiten hätte dem Buch eine Straffung der einzelnen Perspektiven und das Hinzufügen anderer wichtiger Figuren sicher gutgetan. Für mich persönlich rausgerissen hat es der Schreibstil der Autorin. Ich musste mich anfangs wirklich daran gewöhnen, denn er ist sehr hölzern und ein bisschen "unmodern", aber ihre leichte humorvolle Note hat mir doch sehr gut gefallen, ebenso wie ihre bildhafte Schilderungen. Ein bisschen mehr Gefühl hätte ich mir gewünscht, aber im Großen und Ganzen war ich doch zufrieden damit. Ein weiterer positiver Punkt war für mich das Ende, was mir gut gefallen hat. Gerade dort merkt man, dass sich verschiedene Charaktere doch entwickelt haben und die Rekapitulation der Erinnerungen und der Geschichte, die jeder für sich selbst durchmachen und nochmal durchdenken musste, hat doch bei dem ein oder anderen zur Einsicht verholfen und mich überzeugen können. Fazit "Die Liebe, die uns bleibt" ist leider in fast alle Punkten hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben. Obwohl die Geschichte von der Idee her viel Potenzial hatte, wurde das meiner Meinung nach nicht wirklich umgesetzt, weder beim Aufbau, noch bei der Schilderung der Handlung, noch bei den Charakteren. Das einzige überzeugende für mich war die Auflösung am Ende und der Schreibstil. Dieses Buch war leider einfach nicht meins. [2,5 Sterne]
5 Sterne Das Familiendrama las ich zusammen mit anderen Lesern in einer Lesejury Leserunde, die mir sehr viel Freude bereitet hat. Die Leserunde war sehr fair, kommunikativ und stimmig. Ich habe "Die Liebe, die uns bleibt" Mitte August begonnen zu lesen und bin - warum auch immer - von einer herzerwärmenden Familiengeschichte ausgegangen. Fehlalarm! Das Buch ist sehr viel mehr. Man sollte sich vom wunderschönen Buchcover nicht ablenken lassen, das zwar sehr gelungen und wunderschön ist, den Leser aber auch durchaus täuschen kann. Ich stolperte zunächst über den Schreibstil, den ich erst ungewohnt und dann später grandios fand. Der Schreibstil ist, besonders in Edwinas Leseabschnitten, sehr melancholisch, ansonsten aber auch sehr locker und humorvoll. Das hat mich sehr beeindruckt, auch wenn ich denke, dass viele Leute Probleme damit haben werden. Die Geschichte wird von drei verschiedenen Personen erzählt und offenbart Stück für Stück schreckliche Familiengeheimnisse. Und obwohl man ahnt, dass etwas Schlimmes passiert sein muss, ist man im Nachhinein nicht weniger überrascht. Dementsprechend kann ich sagen, dass ich "Die Liebe, die uns bleibt" keineswegs vorhersehbar fand. Aber da waren die Meinungen innerhalb der Leserunde doch recht unterschiedlich. Ich war von den ersten Seiten an total begeistert und konnte es immer kaum erwarten, den nächsten Leseabschnitt zu lesen. Und immer, wenn man denkt, dass es schlimmer nicht werden kann, legt die Autorin noch eins drauf! Mit jedem Kapitel wird deutlich, was Edwina geprägt hat und warum sie das Haus, das sie so sehr liebte, verlassen muss. Ich bin begeistert von dem Buch und unheimlich dankbar, es im Rahmen der Leserunde gelesen haben zu dürfen. Sonst wäre ich wohl nie auf das Buch aufmerksam geworden. Ihr müsst das Buch lesen! Ich habe bisher keine vergleichbare Geschichte gelesen.
Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
Edwina lebt alleine in ihrem Haus und sie beschließt schweren Herzens sich davon zu trennen. Das Abschiednehmen fällt ihr natürlich sehr schwer. Im Zuge des Auszugs arbeitet sich Edwina durch unzählige Erinnerungsstücke, manche davon sind mit guten Gefühlen verbunden andere dagegen leider mit viel Schmerz. Mit ihrer großen Liebe Ollie zeugt sie ein Zwillingspärchen, doch leider ist ihnen nicht sehr viel gemeinsame Zeit beschert. Ihr zweiter Ehemann Dickie bringt einen Sohn mit in die Ehe und Lucas macht es Edwina nicht leicht, ihn gern zu haben. Die Zeit schlägt tiefe Wunden und sie entfremdet sich immer mehr von ihren Kindern. Die Geheimnisse, die sich über die Jahre aufgetürmt haben, fallen langsam in sich zusammen und Edwina wird sich bewusst, dass sie sich ihren Dämonen stellen muss. Wie hat es mir gefallen? Zuerst muss ich mich bei der Lesejury für das Leseexemplar bedanken. Der Titel, der Klappentext und die Leseprobe haben mir sehr gefallen und so mit freute ich mich schon aufs Lesen. Ich habe mir einen gefühlvollen Familienroman erwartet, mit Geheimnissen, die langsam ans Licht kommen. Der Anfang konnte mich demnach auch fesseln und machte mich richtig traurig. Edwina beschreibt ihr aktuelles Leben und beginnt auch schon ein wenig über ihre Vergangenheit zu erzählen. In diesen Seiten fühlte ich ihre unendliche Einsamkeit. Schließlich wechseln hier die Erzählperspektiven und der Leser erhält langsam Einblicke in die Familiendynamik. Schicht für Schicht wird die Vergangenheit enthüllt und hätte eigentlich spannend sein können. Doch leider wurde hier eine Chance vertan. Der Schreibstil war mir einfach zu hölzern und die Autorin verstand es für mich nicht, mich zu packen und zu berühren. Nur die witzigen Augenblicke waren gelungen und hier hat man gemerkt, dass die Autorin auch als Comedian arbeitet. Die Figuren waren ein wenig zu eindimensional und die Handlung auch etwas vorhersehbar. Es gab kaum Grautöne. Das hat mich doch sehr enttäuscht, denn ich mag es wenn die Charaktere vielschichtig sind. Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen. Figuren, die zu platt beschrieben werden und die Handlung wurde manchmal zu langatmig, sie hätte straffer erzählt werden können. Wobei die Autorin aber auch einen richtigen Familienroman schreiben hätte können. Mehr Erzählzeit für Edwina wäre für mich sehr viel interessanter gewesen. www.mariessalondulivre.at
Ich muss ehrlich gestehen, das dieses wunderschöne Cover einer der Gründe warum ich diesen Roman angefragt habe doch auch der Inhalt klang sehr interessant. Ein Fakt der mich an der Geschichte sehr interessierte, war der anstehende Verkauf des Haus. Denn wenn ein Haus aufgelöst sind, fallen ja immer eine Menge Dinge an die unangenehm werden könnten und ich fand es sehr interessanten wie Edwina mit dieser Situation umgeht. Wie jeder andere Mensch auch hat Edwina gewisse Probleme in ihrer Vergangenheit hatte. Doch diese kommen erst relativ spät in der Geschichte raus. Eine Sache die mich sehr gestört hat war trotz des guten Schreibstils gestört hat, war die Wahl der Erzählperspektive. Denn Texte, die, in der dritten Person Singular verfasst sind, führen immer dazu das, eine gewisse Distanz zu den Charakteren entsteht. Doch trotz dieser Distanz war der Schreibstil dieser Autorin ab einem gewissen Punkt in der Handlung. Es dauerte einige Seiten bis man sich in die Geschichte eingefunden hatte. Auch gab es im Aufbau dieser Geschichte einige Dinge, die mich sehr verwirrt haben. Denn es wird nicht nur die Sicht von Edwina eingebracht wird. Denn die immer wenn der Abschnitt eines Neuen Charakters begann, haben sie neu begonnen die Kapitel zu zählen. Das hat mich irritiert und hat meinen Lesefluss etwas gehemmt. Auch wurde ich mit Edwina und ihren Gefühlen nicht warm. Beziehungsweise feil es mir schwer, das hadeln der Charaktere nachzuempfinden. Generell sind alle Gefühle, die in diesem Roman hier geschildert werden, nicht zum Leser durchgedrungen. Alles in allem würde ich sagen ein Buch für jeden der Familiendramen steht. Das mich aner ich ganz überzeugen konnte. Deshalb Drei von fünf Sternen.
Ich muss ehrlich gestehen, das dieses wunderschöne Cover einer der Gründe warum ich diesen Roman angefragt habe doch auch der Inhalt klang sehr interessant. Ein Fakt der mich an der Geschichte sehr interessierte, war der anstehende Verkauf des Haus. Denn wenn ein Haus aufgelöst sind, fallen ja immer eine Menge Dinge an die unangenehm werden könnten und ich fand es sehr interessanten wie Edwina mit dieser Situation umgeht. Wie jeder andere Mensch auch hat Edwina gewisse Probleme in ihrer Vergangenheit hatte. Doch diese kommen erst relativ spät in der Geschichte raus. Eine Sache die mich sehr gestört hat war trotz des guten Schreibstils gestört hat, war die Wahl der Erzählperspektive. Denn Texte, die, in der dritten Person Singular verfasst sind, führen immer dazu das, eine gewisse Distanz zu den Charakteren entsteht. Doch trotz dieser Distanz war der Schreibstil dieser Autorin ab einem gewissen Punkt in der Handlung. Es dauerte einige Seiten bis man sich in die Geschichte eingefunden hatte. Auch gab es im Aufbau dieser Geschichte einige Dinge, die mich sehr verwirrt haben. Denn es wird nicht nur die Sicht von Edwina eingebracht wird. Denn die immer wenn der Abschnitt eines Neuen Charakters begann, haben sie neu begonnen die Kapitel zu zählen. Das hat mich irritiert und hat meinen Lesefluss etwas gehemmt. Auch wurde ich mit Edwina und ihren Gefühlen nicht warm. Beziehungsweise feil es mir schwer, das hadeln der Charaktere nachzuempfinden. Generell sind alle Gefühle, die in diesem Roman hier geschildert werden, nicht zum Leser durchgedrungen. Alles in allem würde ich sagen ein Buch für jeden der Familiendramen steht. Das mich aner ich ganz überzeugen konnte. Deshalb Drei von fünf Sternen.
Vom Klappentext her ist "Die Liebe, die uns bleibt" definitiv ein Buch, das mir hätte gefallen können. Ich lese nicht sehr oft Familiengeschichten und es ist auch nicht wirklich ein Genre, das ich bevorzuge, allerdings hatte ich nach meiner Fantasy- und Jugendbuchphase jetzt auch mal wieder Lust auf was Alltägliches und Gegenwärtiges und war sehr froh, dass ich dank der Lesejury an der Leserunde zu diesem Buch teilnehmen durfte. Vom Klappentext her hatte ich mir eine schöne und spannende Geschichte versprochen, viele Geheimnisse und Intrigen, lang gehütete Lügen und Dramen, aber mir war die Ausführung des Plots letztlich ein wenig zu dürftig und ist daher hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben. Die Handlung an sich war mir persönlich einfach viel viel zu langatmig. Die Geschichte beginnt nämlich mit Edwina, das "Oberhaupt" der Familie, die aus ihrer Villa ausziehen möchte und beim Aufräumen auf alte Gegenstände und Erinnerung stößt. Ich war zwar in den ersten Kapiteln schon ein wenig gelangweilt, weil Edwina durch das komplette Haus geht und dem Leser zu jedem Zimmer etwas zu erzählen hat, aber ich hatte trotzdem das Gefühl, eine gewisse unterbewusste Spannung wahrzunehmen. Denn die Erinnerungen und Geheimnisse werden nicht direkt alle auf den Tisch gepackt und genau erläutert, sondern immer nur ganz leicht angedeutet, so dass mir schnell klar wurde, dass "Die Liebe, die uns bleibt" eigentlich eine sehr weitschweifende und umfassende Geschichte erzählen wird. Das fand ich auch überhaupt nicht schlimm, denn alleine an Edwinas Erzählungen merkt man schon, dass vieles im Argen liegt, dass sie viel erlebt hat und viel Schmerz und Einsamkeit mit sich herumträgt. Diese Emotionen wurden gerade anfangs auch gut auf mich übertragen, aber je weiter sich die Geschichte entwickelt und je mehr Züge diese annimmt, desto ausschweifender kam mir das alles vor und desto weniger konnte ich mit den Protagonisten mitfühlen. Natürlich habe ich auch meine Lügen und Intrigen, Dramen und Tragödien, die ich erwartete hatte, bekommen, aber das ganze Drumherum hat mich leider enttäuscht. Ich habe ständig auf den Wow-Moment gewartet, auf irgendwas besonderes, hervorstechendes, aber irgendwie kam da einfach ... nichts. Dazu kommt noch, dass verschiedene Szenen inhaltlich so ausgeschlachtet werden, die ich überhaupt nicht interessant fand und die ich am liebsten geradewegs übersprungen hätte (beispielsweise der Stuhlgang von Ferns Mitbewohnern, wie viel und was Lukas an einem Tag alles in sich hineinschaufeln kann usw.). Meine größten Schwierigkeiten hatte ich allerdings mit den Charakteren und den Erzählperspektiven. Eigentlich alle Figuren, ausschließlich Edwina, waren mir persönlich einfach viel zu blass dargestellt, viel zu eindimensional und zu wenig tiefgründig. Zwar wird die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt, die auch auf ihre eigene Art und Weise zur Geschichte beitragen und wichtig sind, aber keiner von ihnen hat mich wirklich berührt (außer Edwina selbst, die aber leider nach dem Perspektivenwechsel kein eigenes Kapitel mehr bekommt). Was ich wirklich sehr schade fand, denn die verschiedenen Figuren machen durchweg schreckliches durch, erfahren viel Drama in ihrem Leben, müssen mit den verschiedensten Problemen und Tragödien umgehen, was meiner Meinung nach trotz der Menge dessen nicht überladen wirkte. Es ist kein Roman, bei dem man sich fragt, was die Autorin denn ihren Charakteren noch alles aufladen will; es ist definitiv glaubwürdig erzählt und überzeugend aufgebaut, aber gerade bei so recht "trockenen" Büchern, die nicht durch große Spannungsmomente, ein großartiges Setting oder Rate-Lust glänzen können, ist die Nähe von den Figuren zum Leser besonders wichtig – und das konnte Jenny Eclair bei mir leider nicht erreichen. Ich will nicht sagen, dass sie mir egal waren, aber besonders mitleiden oder mitfühlen oder mich gar mit ihnen identifizieren konnte ich leider nicht. Mein zweiter Kritikpunkt, wie oben schon genannt, ist die Auswahl der Erzählperspektiven. Ich verstehe Edwinas Perspektive, in irgendeiner Art auch Ferns Perspektive (die zeitweilige Freundin von Edwinas Sohn Charlie), auch von Lukas (Edwinas Stiefsohn), allerdings hätte ich mir verschiedene andere Sichten dann auch noch gewünscht. Charlie und Rowena, die Kinder von Edwina, kamen dabei meiner Meinung nach viel zu kurz, obwohl sie beide auch schlimmes erlebt haben und für vieles in der Familiendynamik auch verantwortlich sind oder verantwortlich gemacht werden. Der Aufbau des Plots durch die Autorin fand ich irgendwie nicht besonders logisch. Gerade bei dieser Menge an Seiten hätte dem Buch eine Straffung der einzelnen Perspektiven und das Hinzufügen anderer wichtiger Figuren sicher gutgetan. Für mich persönlich rausgerissen hat es der Schreibstil der Autorin. Ich musste mich anfangs wirklich daran gewöhnen, denn er ist sehr hölzern und ein bisschen "unmodern", aber ihre leichte humorvolle Note hat mir doch sehr gut gefallen, ebenso wie ihre bildhafte Schilderungen. Ein bisschen mehr Gefühl hätte ich mir gewünscht, aber im Großen und Ganzen war ich doch zufrieden damit. Ein weiterer positiver Punkt war für mich das Ende, was mir gut gefallen hat. Gerade dort merkt man, dass sich verschiedene Charaktere doch entwickelt haben und die Rekapitulation der Erinnerungen und der Geschichte, die jeder für sich selbst durchmachen und nochmal durchdenken musste, hat doch bei dem ein oder anderen zur Einsicht verholfen und mich überzeugen können. Fazit "Die Liebe, die uns bleibt" ist leider in fast alle Punkten hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben. Obwohl die Geschichte von der Idee her viel Potenzial hatte, wurde das meiner Meinung nach nicht wirklich umgesetzt, weder beim Aufbau, noch bei der Schilderung der Handlung, noch bei den Charakteren. Das einzige überzeugende für mich war die Auflösung am Ende und der Schreibstil. Dieses Buch war leider einfach nicht meins. [2,5 Sterne]
5 Sterne Das Familiendrama las ich zusammen mit anderen Lesern in einer Lesejury Leserunde, die mir sehr viel Freude bereitet hat. Die Leserunde war sehr fair, kommunikativ und stimmig. Ich habe "Die Liebe, die uns bleibt" Mitte August begonnen zu lesen und bin - warum auch immer - von einer herzerwärmenden Familiengeschichte ausgegangen. Fehlalarm! Das Buch ist sehr viel mehr. Man sollte sich vom wunderschönen Buchcover nicht ablenken lassen, das zwar sehr gelungen und wunderschön ist, den Leser aber auch durchaus täuschen kann. Ich stolperte zunächst über den Schreibstil, den ich erst ungewohnt und dann später grandios fand. Der Schreibstil ist, besonders in Edwinas Leseabschnitten, sehr melancholisch, ansonsten aber auch sehr locker und humorvoll. Das hat mich sehr beeindruckt, auch wenn ich denke, dass viele Leute Probleme damit haben werden. Die Geschichte wird von drei verschiedenen Personen erzählt und offenbart Stück für Stück schreckliche Familiengeheimnisse. Und obwohl man ahnt, dass etwas Schlimmes passiert sein muss, ist man im Nachhinein nicht weniger überrascht. Dementsprechend kann ich sagen, dass ich "Die Liebe, die uns bleibt" keineswegs vorhersehbar fand. Aber da waren die Meinungen innerhalb der Leserunde doch recht unterschiedlich. Ich war von den ersten Seiten an total begeistert und konnte es immer kaum erwarten, den nächsten Leseabschnitt zu lesen. Und immer, wenn man denkt, dass es schlimmer nicht werden kann, legt die Autorin noch eins drauf! Mit jedem Kapitel wird deutlich, was Edwina geprägt hat und warum sie das Haus, das sie so sehr liebte, verlassen muss. Ich bin begeistert von dem Buch und unheimlich dankbar, es im Rahmen der Leserunde gelesen haben zu dürfen. Sonst wäre ich wohl nie auf das Buch aufmerksam geworden. Ihr müsst das Buch lesen! Ich habe bisher keine vergleichbare Geschichte gelesen.








