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Die Libanonzeder

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Über das Buch

›Cedrus libani‹, so heißt der Baum, der seit Jahrtausenden die Geschichte der Menschheit begleitet. Schon die Phönizier verehrten ihn, wie sollten sie auch nicht? Ein Baum, der so alt werden kann, hat viel zu erzählen. Und so erkundet Raffaella Romagnolo nicht nur das Wesen dieses besonderen Baums, sie zeigt auch in vier Episoden, wie die kleinsten Momente Leben verändern können und was der Halt bedeutet, den die Wurzeln der Libanonzeder versprechen.

Editionen (2)

ISBN9783257072327
VerlagDiogenes
Erscheinungsdatum20.03.24
Seitenzahl128

Rezensionen & Bewertungen

9 Bewertungen

2 Rezensionen

4,2

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  • 3,0

    Kurzweilig, aber wenig packend.

    In Die Libanonzeder steht ein besonderer Baum im Mittelpunkt: die Libanonzeder, ein Symbol für Beständigkeit, Geschichte und Verwurzelung. In vier miteinander verbundenen Episoden erzählt Raffaella Romagnolo von Menschen aus unterschiedlichen Zeiten, deren Leben auf unterschiedliche Weise mit diesem Baum verbunden ist. Die Geschichten zeigen, wie kleine Entscheidungen und Begegnungen das Leben verändern können – und wie Natur und Mensch über Generationen miteinander verflochten sind.

    14. März 2026

  • ancla_books4life
    ancla_books4life

    214 Follower

    5,0

    Unsagbar gut. Die Bedeutung einer Zeder im Laufe der Zeit. Punktuiert!

    **** Worum geht es? **** Ein Baum war noch niemals nur ein Baum und so ist insbesondere die Libanonzeder mit ihrer Fähigkeit über mehrere Tausend Jahre alt zu werden ein Naturwunder, dasselbe viele Geschichten zu erzählen hat. Und noch viele Geschichten erzählen wird, wenn wir schon längst nicht mehr sind. **** Mein Eindruck **** Eine Erzählung fokussiert auf die Nähe zur Natur und der Seele einer Zeder, die weit länger auf dieser Welt verweilt als jeder einzelne von uns. Ich tauchte in die biologische Struktur der Zeder ein, verfolgte ihr Wachstum und menschliche Schicksale in Verbundung mit Ablegern von Zedern, die teils heute noch leben. Die Entwicklung aus der Sicht der Menschen und der Zeder zu erleben, unsere Entfremdung zu der Natur und eine dystopische Interpretation unserer Zukunft in diesem Zusammenhang schwarz auf weiß niedergeschrieben zu sehen, hat mich tief in meinem Inneren berührt und mir die Macht der Natur auf besondere Art nahe gebracht, und dabei vor allem die Bedeutung dieser wundersamen Bäume, die seit mehreren tausend Jahren auf der Erde wandeln und uns mit Sauerstoff versorgen. Ein besonderes Stück Literatur, fabelhaft geschrieben und eine kunstvoll vermittelte Botschaft, die definitiv bleibt. Komplex, vielschichtig und an den richtigen Stellen klar und punktuiert. **** Empfehlung? **** Literarische Mahnmale in Bezug auf unseren Umgang mit der Natur werden mit jedem Tag wichtiger. Kunstvoll in diesem Kontext auf eine besondere Lebensquelle hinzuweisen ist etwas besonderes und hoffnungsvolles. Literaturliebhaber und Naturfreunde sind hier genau an der richtigen Adresse. Eine klare Empfehlung!

    27. Mai 2024

Autorin / Autor

Über Raffaella Romagnolo

Raffaella Romagnolo, geboren 1971 in Casale Monferrato, unterrichtet Geschichte und Italienisch an einem Gymnasium. Seit 2007 schreibt sie auch Romane – mit Erfolg. Sie wurde mehrmals für den Premio Strega nominiert und ihr Roman ›Bella Ciao‹ wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt. Raffaella Romagnolo lebt in Rocca Grimalda im Piemont.

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