DIE LEGENDE VON FRENCHIE QUEEN: Ein Kuss, dann eine Kugel, besser zwei (Rondo)
Jetzt kaufen
Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.
Buchinformationen
Beiträge
Ich durfte das Buch schon vorab lesen. Zu meiner Überraschung habe ich festgestellt, dass mir das Westerngenre sehr gut gefällt. Frenchie Queen ist die tougheste Frau im wilden Westen. Ich mag sie total. Sie säuft die Männer unter den Tisch, kotzt danach auf einen Hund, trägt Männerkleidung, lässt sich nichts gefallen, haut auch schon mal kräftig zu. Sie bekommt einen Auftrag der an ihrem Gewissen nagt. Dazu wird sie noch von Otto verfolgt, der aus Rache ihren Tod will. Wir begegnen dem Mörder von Wild Bill und Calamity Jane, zwei Westernlegenden. Die Geschichte erzählt auch über Frenchies Vergangenheit, warum sie so ist wie sie ist. Wir erfahren einiges über die Geschichte der amerikanischen Ureinwohner. Der Autor schreibt mit Herz und Humor und bietet spannende Unterhaltung im wilden Westen.
Wer Stefan Barth kennt, weiß längst, dass hier kein klassischer Western serviert wird, sondern dreckiges Exploitation-Kino in Romanform. Und genau das liefert die Geschichte um Frenchie Queen wieder mit voller Wucht. Frenchie kennt man bereits aus dem RONDO-Roman Hölle auf Rädern — und auch hier zieht die dauerbetrunkene Revolverheldin wie eine hemmungslose Naturgewalt durch den Wilden Westen. Gemeinsam mit einer Horde skrupelloser Halunken begibt sie sich auf die Suche nach einem legendären Goldschatz. Die Schatzkarte? Wurde einem Indianermädchen brutal in den Rücken geritzt. Frenchie säuft, flucht, schießt um sich und stürzt sich hemmungslos in sexuelle Abenteuer — ob mit Männern oder Frauen spielt dabei keine Rolle. Trotzdem bleibt die Figur mehr als nur eine überzeichnete Exzessmaschine. Hinter all dem Whiskey, Dreck und Zynismus blitzt immer wieder auf, dass selbst in dieser kaputten Welt noch ein Rest Menschlichkeit existiert. Mit dabei ist ausgerechnet der Mörder von Wild Bill Hickok, während plötzlich auch Calamity Jane auftaucht, die den Tod ihres Geliebten rächen will — nur leider kaum noch geradeaus laufen kann, weil sie ebenfalls permanent dauerbetrunken ist. Dadurch geraten die Figuren immer tiefer in einen Strudel aus Gewalt, Whiskey, Gier und Wahnsinn. Das Ganze wirkt wie eine völlig enthemmte Mischung aus Italowestern, Grindhouse-Kino und Tarantino-Exzess. Überall fliegen Kugeln, Blut und zynische Dialoge durch die Gegend, während Frenchie Queen wie ein nihilistischer Revolverengel durch diesen zerstörten Westen taumelt. Genau diese völlig überzeichnete Art macht den Reiz der Geschichte aus: laut, brutal, schmutzig — und absolut kompromisslos.

Normalerweise sind Western absolut nicht mein Genre aber Die Legende von Frenchie Queen Ein Kuss, dann eine Kugel, besser zwei von @stefan_barth_autor hat mich irgendwie total angesprochen. Ob ich dadurch ein Fan geworden bin? Eher nicht. Ob ich Frenchie großartig finde? Absolut! Denn Frenchie Queen ist nicht irgendeine Frau in Deadwood. Sexy wie die Ladys aus dem Bordell, Trinkfest wie ein echter Säufer und Zielsicher wie kaum ein anderer Cowboy. Dabei zieht sie jede Menge Ärger an. Action und Blut kommen nicht zu kurz, ebenso typische Klischees von der Gier nach Gold und der Selbstüberschätzung so mancher Männer. Frenchie ist da keine Ausnahme. Selbstzentriert und bereit für ihre Ziele über Leichen zu gehen. Rücksichtslos und doch versteckt auch Frenchie unter ihrer Maske mehr als man zuerst meint. Damit hat mich die Protagonistin positiv überrascht und der Story mehr Toege gegeben als ich erwartet habe. Dazu habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt und meine Erwartungen eine schnelle, schussreiche Story mit einer toughen Protagonistin zu bekommen wurden absolut erfüllt. Einziger Kritikpunkt meinerseits waren die vielen Rechtschreibfehler die sich in fehlenden Buchstaben zeigten. Fazit: Die Legende von Frenchie Queen ist ein super Read wenn es mal was rasantes, actionreiches mit einer Prota wie Reibeisen sein darf. Empfehlenswert auch für die, die sonst keine Western lesen.
Hart, unnachgiebig, zügellos - Fenchie
Frenchie Queen ist jung und bildhübsch. In Deadwood, einer rauen Goldgräberstadt in South Dakota, zieht sie zwar viele begehrliche Blicke auf sich, weiß sich jedoch sehr gut zu schützen. Denn genau so gut wie sie mit der Flasche und Männern, die SIE möchte umgehen kann, beherrscht sie ihre beiden Colts. Im Auftrag des zwielichtigen Bordellbetreibers Al begleitet sie ein paar finstere Gestalten auf der Suche nach einem verschollenen Goldtransport. Dabei spielt das Lakota-Mädchen Chumani eine besondere Rolle. Ein Trail, bei dem die Rückkehr aller Teilnehmer nicht geplant ist… Rauh, derb, zügellos, aber mit einem besonderen Reiz, genau wie Stefan Barth Frenchie Queen erschaffen hat, so stelle ich mir Zeit des „Wilden Westens“ vor. Der Roman schildert sie ungeschminkt, mit Protagonisten, die absolut nichts mit Gerry Cooper in 12 Uhr Mittags gemein haben. Als strahlendes Vorbild ist keine der Figuren geeignet, irgendeinen Dreck am Stecken hat jede. Es war mein erster Western seit Jahrzehnten, den ich gelesen habe, hat mich aber wieder auf den Geschmack gebracht, mehr aus dem Genre zu lesen. Persönlich gefreut habe ich mich darüber, dass mit Calamity Jane eine Nebenfigur dabei war, deren historische Geschichte ich kenne und an deren Grab in Deadwood ich 2009 stehen konnte. Howdy Stefan, lass uns mehr Abenteuer mit Frenchie erleben!
Buchinformationen
Beiträge
Ich durfte das Buch schon vorab lesen. Zu meiner Überraschung habe ich festgestellt, dass mir das Westerngenre sehr gut gefällt. Frenchie Queen ist die tougheste Frau im wilden Westen. Ich mag sie total. Sie säuft die Männer unter den Tisch, kotzt danach auf einen Hund, trägt Männerkleidung, lässt sich nichts gefallen, haut auch schon mal kräftig zu. Sie bekommt einen Auftrag der an ihrem Gewissen nagt. Dazu wird sie noch von Otto verfolgt, der aus Rache ihren Tod will. Wir begegnen dem Mörder von Wild Bill und Calamity Jane, zwei Westernlegenden. Die Geschichte erzählt auch über Frenchies Vergangenheit, warum sie so ist wie sie ist. Wir erfahren einiges über die Geschichte der amerikanischen Ureinwohner. Der Autor schreibt mit Herz und Humor und bietet spannende Unterhaltung im wilden Westen.
Wer Stefan Barth kennt, weiß längst, dass hier kein klassischer Western serviert wird, sondern dreckiges Exploitation-Kino in Romanform. Und genau das liefert die Geschichte um Frenchie Queen wieder mit voller Wucht. Frenchie kennt man bereits aus dem RONDO-Roman Hölle auf Rädern — und auch hier zieht die dauerbetrunkene Revolverheldin wie eine hemmungslose Naturgewalt durch den Wilden Westen. Gemeinsam mit einer Horde skrupelloser Halunken begibt sie sich auf die Suche nach einem legendären Goldschatz. Die Schatzkarte? Wurde einem Indianermädchen brutal in den Rücken geritzt. Frenchie säuft, flucht, schießt um sich und stürzt sich hemmungslos in sexuelle Abenteuer — ob mit Männern oder Frauen spielt dabei keine Rolle. Trotzdem bleibt die Figur mehr als nur eine überzeichnete Exzessmaschine. Hinter all dem Whiskey, Dreck und Zynismus blitzt immer wieder auf, dass selbst in dieser kaputten Welt noch ein Rest Menschlichkeit existiert. Mit dabei ist ausgerechnet der Mörder von Wild Bill Hickok, während plötzlich auch Calamity Jane auftaucht, die den Tod ihres Geliebten rächen will — nur leider kaum noch geradeaus laufen kann, weil sie ebenfalls permanent dauerbetrunken ist. Dadurch geraten die Figuren immer tiefer in einen Strudel aus Gewalt, Whiskey, Gier und Wahnsinn. Das Ganze wirkt wie eine völlig enthemmte Mischung aus Italowestern, Grindhouse-Kino und Tarantino-Exzess. Überall fliegen Kugeln, Blut und zynische Dialoge durch die Gegend, während Frenchie Queen wie ein nihilistischer Revolverengel durch diesen zerstörten Westen taumelt. Genau diese völlig überzeichnete Art macht den Reiz der Geschichte aus: laut, brutal, schmutzig — und absolut kompromisslos.

Normalerweise sind Western absolut nicht mein Genre aber Die Legende von Frenchie Queen Ein Kuss, dann eine Kugel, besser zwei von @stefan_barth_autor hat mich irgendwie total angesprochen. Ob ich dadurch ein Fan geworden bin? Eher nicht. Ob ich Frenchie großartig finde? Absolut! Denn Frenchie Queen ist nicht irgendeine Frau in Deadwood. Sexy wie die Ladys aus dem Bordell, Trinkfest wie ein echter Säufer und Zielsicher wie kaum ein anderer Cowboy. Dabei zieht sie jede Menge Ärger an. Action und Blut kommen nicht zu kurz, ebenso typische Klischees von der Gier nach Gold und der Selbstüberschätzung so mancher Männer. Frenchie ist da keine Ausnahme. Selbstzentriert und bereit für ihre Ziele über Leichen zu gehen. Rücksichtslos und doch versteckt auch Frenchie unter ihrer Maske mehr als man zuerst meint. Damit hat mich die Protagonistin positiv überrascht und der Story mehr Toege gegeben als ich erwartet habe. Dazu habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt und meine Erwartungen eine schnelle, schussreiche Story mit einer toughen Protagonistin zu bekommen wurden absolut erfüllt. Einziger Kritikpunkt meinerseits waren die vielen Rechtschreibfehler die sich in fehlenden Buchstaben zeigten. Fazit: Die Legende von Frenchie Queen ist ein super Read wenn es mal was rasantes, actionreiches mit einer Prota wie Reibeisen sein darf. Empfehlenswert auch für die, die sonst keine Western lesen.
Hart, unnachgiebig, zügellos - Fenchie
Frenchie Queen ist jung und bildhübsch. In Deadwood, einer rauen Goldgräberstadt in South Dakota, zieht sie zwar viele begehrliche Blicke auf sich, weiß sich jedoch sehr gut zu schützen. Denn genau so gut wie sie mit der Flasche und Männern, die SIE möchte umgehen kann, beherrscht sie ihre beiden Colts. Im Auftrag des zwielichtigen Bordellbetreibers Al begleitet sie ein paar finstere Gestalten auf der Suche nach einem verschollenen Goldtransport. Dabei spielt das Lakota-Mädchen Chumani eine besondere Rolle. Ein Trail, bei dem die Rückkehr aller Teilnehmer nicht geplant ist… Rauh, derb, zügellos, aber mit einem besonderen Reiz, genau wie Stefan Barth Frenchie Queen erschaffen hat, so stelle ich mir Zeit des „Wilden Westens“ vor. Der Roman schildert sie ungeschminkt, mit Protagonisten, die absolut nichts mit Gerry Cooper in 12 Uhr Mittags gemein haben. Als strahlendes Vorbild ist keine der Figuren geeignet, irgendeinen Dreck am Stecken hat jede. Es war mein erster Western seit Jahrzehnten, den ich gelesen habe, hat mich aber wieder auf den Geschmack gebracht, mehr aus dem Genre zu lesen. Persönlich gefreut habe ich mich darüber, dass mit Calamity Jane eine Nebenfigur dabei war, deren historische Geschichte ich kenne und an deren Grab in Deadwood ich 2009 stehen konnte. Howdy Stefan, lass uns mehr Abenteuer mit Frenchie erleben!







