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Wenn Mittelerde auf Narnia trifft – und Eigenständigkeit auf der Strecke bleibt
„Die Hüter der Elemente“ ist erfrischend anders als viele aktuelle Fantasyromane, denn hier kommt die Geschichte ganz ohne „Spice“ aus. Stattdessen steht eine klassische, eher altmodische Fantasystory im Mittelpunkt, die sich ganz auf Magie, Abenteuer und Figurenentwicklung konzentriert. Allerdings bedient sich das Buch stark an bekannten Bildern und Figuren aus der gängigen Fantasyliteratur – Anklänge an Werke wie Der Herr der Ringe oder Narnia sind unverkennbar. Das sorgt beim Lesen immer wieder für ein Déjà-vu-Gefühl, was schade ist, denn die Grundidee hätte durchaus das Potenzial gehabt, etwas Eigenständiges zu sein. Zudem ist der Erzählstil stellenweise etwas langatmig und wiederholt sich inhaltlich, was den Lesefluss ausbremst. Nach dem eher gemächlichen Aufbau wirkt das Ende im Vergleich dazu überraschend überhastet und hätte etwas mehr Raum zur Entfaltung verdient. Dadurch geht ein Teil der erzählerischen Wirkung verloren und der Abschluss hinterlässt einen leicht unbefriedigenden Eindruck. Wer klassische Fantasy liebt und bewusst auf romantische Nebenhandlungen verzichten möchte, kann hier dennoch auf seine Kosten kommen. Wer jedoch nach originellen Welten, frischen Ideen und einem rundum stimmigen Finale sucht, könnte ein wenig enttäuscht sein.
19. Okt. 2025
Wenn Mittelerde auf Narnia trifft – und Eigenständigkeit auf der Strecke bleibt
„Die Hüter der Elemente“ ist erfrischend anders als viele aktuelle Fantasyromane, denn hier kommt die Geschichte ganz ohne „Spice“ aus. Stattdessen steht eine klassische, eher altmodische Fantasystory im Mittelpunkt, die sich ganz auf Magie, Abenteuer und Figurenentwicklung konzentriert. Allerdings bedient sich das Buch stark an bekannten Bildern und Figuren aus der gängigen Fantasyliteratur – Anklänge an Werke wie Der Herr der Ringe oder Narnia sind unverkennbar. Das sorgt beim Lesen immer wieder für ein Déjà-vu-Gefühl, was schade ist, denn die Grundidee hätte durchaus das Potenzial gehabt, etwas Eigenständiges zu sein. Zudem ist der Erzählstil stellenweise etwas langatmig und wiederholt sich inhaltlich, was den Lesefluss ausbremst. Nach dem eher gemächlichen Aufbau wirkt das Ende im Vergleich dazu überraschend überhastet und hätte etwas mehr Raum zur Entfaltung verdient. Dadurch geht ein Teil der erzählerischen Wirkung verloren und der Abschluss hinterlässt einen leicht unbefriedigenden Eindruck. Wer klassische Fantasy liebt und bewusst auf romantische Nebenhandlungen verzichten möchte, kann hier dennoch auf seine Kosten kommen. Wer jedoch nach originellen Welten, frischen Ideen und einem rundum stimmigen Finale sucht, könnte ein wenig enttäuscht sein.
19. Okt. 2025








