Blick ins Buch

Thriller

Die Herde

3,8(41)
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Über das Buch

Im gebirgigen Südwesten Chinas verlassen fünfzehn asiatische Elefanten ihr Revier und beginnen eine Wanderung nach Norden. Niemand weiß, wohin die Tiere unterwegs sind. Die Bilder der wandernden Giganten gehen um die Welt. Die anfängliche Faszination schlägt in Entsetzen um, als die Elefanten auf ihrer Route Häuser zerstören und Menschen angreifen. Der schwedische Zoologe Peter Danielsson erkennt darin ein Alarmzeichen, doch seine Warnungen bleiben ungehört. Stattdessen wird eine Großwildjagd organisiert, um dem Spuk ein Ende zu machen. Bis plötzlich überall auf der Welt Tiere beginnen, sich bedrohlich zu verhalten ...

Editionen (1)

ISBN9783757700676
VerlagLübbe
Erscheinungsdatum28.02.25
Seitenzahl448

Merkmale

1 Bewertungen

MittelEinfachAnschaulichEntwickelndSpannendNachdenklich

Rezensionen & Bewertungen

41 Bewertungen

11 Rezensionen

3,8

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  • conny0104
    conny0104

    301 Follower

    5,0

    Gesellschaftskritischer Ökothriller. Ich liebe es wenn Natur und Tiere zurückschlagen, für mich durchaus denkbar. Spannend erzählt, regt zum Nachdenken an.

    16. Sept. 2025

  • minijane
    minijane

    166 Follower

    4,0

    Bedrohliches Tierverhalten - Ein spannender Umweltthriller „Die Herde“ ist ein Umweltthriller, in dem es um ungewöhnliches Tierverhalten geht, dass für den Menschen zur Bedrohung wird. Sofort hat man Filme wie „ Die Vögel“ von Alfred Hitchcock im Kopf, oder auch „Der Schwarm“ von Frank Schätzing. Und auch diesen Roman von Thilo Winter könnte ich mir sehr gut als Actionfilm vorstellen. Der schwedische Zoologe Peter Danielsson ist eigentlich mit einer Mission für die Zwerggänse in China unterwegs. Er will unbedingt ein geplantes Staudammprojekt verhindern, um die selten gewordenen Tiere zu schützen. Doch ein anderes Ereignis rückt in den Vordergrund. Eine Herde Elefanten hat ihr ursprüngliches Habitat verlassen und wandert unkontrolliert vom Südwesten China‘s in den Norden. Das zwangsläufige Eindringen in den Lebensraum des Menschen wird zur Gefahr, so dass der Gouverneur der Region Kunming beschließt die Herde abzuschießen, eine Großwildjagd, die Peter unbedingt verhindern will. An seiner Seite hat er die chinesische Ingenieurin Dayan Sui und deren Mutter Bao, eine Schamanin. Weitere ungewöhnliche Tierwanderungen rund um den Globus lassen die Wissenschaft aufhorchen. Peter‘s Vater, der Archäologe Abel, erforscht derweil in México die Ursache für die Aufgabe der heutigen Ruinenstadt Teotihuacán. Irgendwann werden die Handlungsstränge zusammengeführt und es ergibt sich ein schlüssiges Gesamtbild. Die kurzen Kapitel und die vielen Sprünge in die verschiedenen Handlungsorte ist gerade zu Beginn etwas anstrengend, da sich dem Leser die Zusammenhänge noch nicht erschließen. Zum Ende wird es aber immer spannender und auch das Nachwort verdient Beachtung. Hier klärt der Autor auf, welche wahren Begebenheiten ihn inspiriert haben und was er phantasievoll ergänzt hat. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, bringen einen Romane, die wissenschaftlich untermauert sind doch immer auch zum Nachdenken. Die Charaktere waren gut ausgearbeitet. Besonders die Entwicklung der Ingenieurin hat mir gut gefallen. Der Roman liest sich dank des fesselnden Schreibstils des Autors schnell weg. Lediglich die Auflösung für das ungewöhnliche Tierverhalten fand ich ein bisschen unbefriedigend, vorstellbar ja, aber auch etwas unspektakulär.

    29. Juni 2025

  • pittermesken
    pittermesken

    397 Follower

    2,0

    Flache Charaktere in einer mäßig spannenden Geschichte

    Aus heiterem Himmel macht sich mitten in der chinesischen Provinz eine Herde von 15 Elefanten auf den Weg quer durch das Land. Alle rätseln, was es mit der Wanderung der Tiere auf sich hat. Zum einen ist da der Zoologe Peter, der direkt vor Ort ist & Unterstützung erhält von der chinesischen Ingenieurin Sui; sie verfolgen die Herde, versuchen sie zu schützen & zu verstehen. Gleichzeitig häufen sich auf der ganzen Welt ähnlich mysteriöse Verhaltensmuster bei anderen Tieren, z. B. Vögel in den USA oder Affen in Bangkok. Parallel lesen wir von den Forschungen des Archäologen Abel (Peters Vater) in der antiken Ruinenstadt Teotihuacán/Mexiko. Das, was Peter beobachtet & das, was Abel entdeckt, scheint trotz der zeitlichen & räumlichen Distanz miteinander in Verbindung zu stehen. Anfänglich hatte ich so einen leichten Vibe von "Indiana Jones trifft The Da Vinci Code". Das Buch lässt sich flüssig lesen, verliert aber gerade in der Mitte sehr an Rasanz & plätschert dahin, während Peter & Sui über Seiten hinweg der Elefantenherde folgen. Da gefiel mir der Handlungsstrang mit Abel um Längen besser. Die Charaktere bleiben überwiegend oberflächlich; da gibt's das zerrüttete Vater-Sohn-Verhältnis, das schwierige Mutter-Tochter-Verhältnis, den machtgierigen Jäger (der doch allen Ernstes mit Nachnamen Vilain heißt!!!)... Aber keiner gewinnt wirklich an Tiefe oder erzeugt Sympathie. Gegen Ende hatte ich noch irgendwie mit einem Knall gerechnet, einer total überraschenden Auflösung des seltsamen Tierverhaltens. Das war dann jedoch dermaßen unspektakulär, dass es das Buch insgesamt zu einer Enttäuschung macht.

    Flache Charaktere in einer mäßig spannenden Geschichte

    5. Feb. 2026

3 von 11 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 10824%
tintenhain
tintenhain12. Sept. 2025

Merkwürdig. Ich habe ein bisschen das Gefühl, dass der Klappentext irreführend ist. Mit Mexiko hätte ich nicht gerechnet. Aber eigentlich ganz interessante Geschichte, die vielleicht sogar interessanter ist, als die Elefantengeschichte. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

Seite 22049%

1 Kommentar verdeckt

Seite 35379%

1 Kommentar verdeckt

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Autorin / Autor

Über Thilo Winter

Thilo Winter ist ein deutscher Schriftsteller und Wissenschaftsjournalist. Seine Reportagen berichten über den Einsatz von Gentechnik in der Archäologie, über die Anpassung von Tieren an die Welt der Menschen und über die Suche nach den ältesten Bakterien der Erde. Winter arbeitet u.a. für SPIEGEL GESCHICHTE, BILD DER WISSENSCHAFT und SPEKRUM DER WISSENSCHAFT. Er studierte Ur- und Frühgeschichte, Klassische Archäologie und Ethnologie.

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