Die Heilerin vom Strahlenfels

Die Heilerin vom Strahlenfels

Taschenbuch
3.52
FrauenromanHistorischer Roman DeutschHistorischer RomanKirchen Und Klöster

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Beschreibung

Nürnberg, 1509. Katharina von Velden ist nicht nur Herrin der Burg Strahlenfels, sondern auch eine begnadete Heilerin. Doch sie und andere heilkundige Frauen sind der Kirche und der Wissenschaft zunehmend ein Dorn im Auge. Zu ihren unbarmherzigsten Verfolgern gehört der Päpstliche Inquisitor Bonifatius. Als er der schönen Katharina zum ersten Mal begegnet, spürt er eine verbotene Begierde. Doch Katharina zeigt ihm gegenüber nur Verachtung. Fortan steht für den Inquisitor fest: Die Heilerin muss brennen.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Historische Romane
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
432
Preis
9.30 €

Beiträge

1
Alle
3

Eine angenehm zu lesende Geschichte über die Hexenverfolgung. Leider ohne große Spannung.

Hexenverfolgung, Inquisition, eine mutige Freifrau und eine Burg...perfekt. Was möchte man mehr, wenn man gerne historische Romane über diese Zeit liest. Doch das gelesene war nur ein schwaches Abbild meiner Vorstellung. Die Geschichte ist zwar gut geschrieben und es liest sich flüssig aber leider fehlte mir die Spannung. Die Protagonistin, Freifrau von Velden ist eine angesehene Heilerin und dem Inquisitor ein Dorn im Auge. Nicht nur, weil sie sich mit Kräutern auskennt sondern auch, weil sie verführerisch aussieht. Zwei Gründe also um sie brennen zu sehen, da sie offensichtlich eine Hexe ist. Hier verbindet die Autorin zwei sehr interessante Themen. Sie erzählt was für banale Gründe schon reichten um eine Frau als Hexe zu bezeichnen und natürlich gestehen alle unter schrecklicher Folter das sie Hexen seien. Und welche Wirkung die Heilkräuter bei verschiedenen Krankheiten haben. Diese beiden Themen fand ich am interessantesten. Doch irgendwie habe ich mir durch den Klappentext mehr Spannung erhofft. Die Geschichte plätschert vor sich hin und hier und da wurde eine Hexe angeklagt und verbrannt aber das wars dann auch schon. Die Charaktere konnte ich nicht greifen, fand sie weder sympathisch noch unsympathisch. Sie waren einfach da. Den einzigen Charakter den ich greifen konnte, war der Inquisitor mit seinem extremen Hexenwahn. Das Ende kam mir zu plötzlich. Ich hatte das Gefühl als müsste die Autorin schnell zum Ende kommen und einige Hindernisse schnell aus dem Weg räumen Dennoch fühlte ich mich gut unterhalten und es war interessant in eine andere Zeit abzutauchen.

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