Die großen Western 67

Die großen Western 67

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Beschreibung

Der vierschrötige Mann mit dem kantigen Kopf und den stahlblauen Augen erhob sich von dem rohgezimmerten Tisch und trat an eines der kleinen Fenster des Raumes. Seine breitschultrige, stämmige Gestalt bewegte sich bedächtig und ruhig. Er legte seine schwieligen Fäuste auf die rissige Fensterbank und blickte durch die blinden Scheiben. 'Dieser Wind draußen …', murmelte er, ohne sich umzuwenden. Die verhärmte Frau mit dem Strickzeug nickte schweigend, und ein hochgewachsener, breitschultriger Mann mit langen, bis auf die Schultern fallenden blauschwarzen Haaren hob den Kopf. Seiner bronzefarbenen Haut verlieh der Schein der Petroleumlampe die Tönung von glänzendem Kupfer. Der Indianer blickte stumm auf den breiten Rücken des Mannes, und nur das junge Mädchen am Kamin sagte: 'Die Pferde sind noch im Korral. Wenn das Wetter stärker wird, sollten wir sie in den Stall bringen, Vater.' Der Mann am Fenster nickte. Er öffnete, und ein Windstoß fuhr ihm entgegen. Sand wirbelte ihm ins Gesicht. Seine kräftigen Arme langten hinaus und schlossen die Läden. 'Du wirst hierbleiben müssen, bis das Wetter vorbei ist', sagte er zu dem Indianer, und der zuckte mit den Schultern. 'Wir sollten lieber die Pferde in den Stall bringen', sagte er dann in etwas hartem Englisch. Er schritt zur Tür, und der Mann nickte. 'Gehen wir.' Als die schwere Bohlentür geöffnet wurde, drang das Heulen des Sturms in den Raum. Die beiden Männer verließen das Haus und stemmten sich gegen den Wind, um zum Korral zu kommen. Die Pferde hatten sich in einer Ecke zusammengedrängt und wieherten angstvoll.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Abenteuer
Format
E-Book
Seitenzahl
64
Preis
1.49 €