Die Glasschwestern

Die Glasschwestern

Taschenbuch
3.59

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Beschreibung

Die Geschichte zweier Schwestern an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze - ein feinsinniger Roman über Lebenspläne und Neuanfänge.

Ein Generationenroman aus dem ehemaligen Grenzgebiet über alte Geschichten, Familiengeheimnisse, über das Vergeben der Vergangenheit und das Annehmen der Gegenwart. Dunja lebt mit ihren zwei Kindern in der Großstadt, ihre Zwillingsschwester Saphie leitet ein Hotel in einem kleinen Dorf an der ehemals deutsch-deutschen Grenze. Nach einem tragischen Ereignis nähern sich die Schwestern einander wieder an, Dunja zieht in Saphies Hotel und damit zurück in die Welt ihrer Kindheit. Während die Schwestern sich auf einen neuen Lebensabschnitt vorbereiten, holt die Vergangenheit im Grenzgebiet sie überraschend ein und setzt alle Erlebnisse der Familie in ein neues Licht. Ein feinsinniger Roman über zwei sehr verschiedene Frauen und über die menschliche Fähigkeit, sich immer wieder neu erfinden zu können.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
432
Preis
13.40 €

Autorenbeschreibung

Franziska Hauser, geboren 1975 in Pankow/Ostberlin, hat zwei Kinder. Sie studierte Fotografie an der Ostkreuzschule bei Arno Fischer und ist Autorin. Ihr Debütroman »Sommerdreieck« erhielt den Debütantenpreis der lit.COLOGNE und stand auf der Shortlist des aspekte-Literaturpreises. Ihr zweiter Roman »Die Gewitterschwimmerin« war für den Deutschen Buchpreis 2018 nominiert. 2023 erschien ihr neuester Roman »Keine von ihnen«.

Beiträge

1
Alle
4

„Die Glasschwestern“ von Franziska Hauser Darum geht es: Dunja lebt mit ihren zwei fast erwachsene Kinder in einer Großstadt und unterrichtet Deutsch als Fremdsprache. Ihre Zwillingsschwester Saphie lebt noch immer im Heimatort und führt dort ein Hotel. Als ein trauriger Zufall zuschlägt und an einen Tag der Exmann von Dunja und der Mann von Saphie versterben, nähern sich die unterschiedlichen Schwestern wieder an. Beide müssen nun einen Weg zu sich finden und sich darüber klar werden, welchen Weg sie jetzt weitergehen wollen. Dass alles geschieht vor dem Hintergrund der ehemalige DDR, mit all den alten Geschichten und Geheimnissen. Dunja und Saphie sind Zwillingsschwestern, die unterschiedlicher nicht sein können. Dunja wurde früh schwanger, und zog mit ihrem Mann Winne in die Großstadt. Winne lebte sein Leben, ungeachtet seiner Familie und Dunja musste oft alleine die Familie versorgen. Sie fühlte sich oft allein gelassen, und als die Kinder alt genug waren, reichte sie die Scheidung ein. Saphie bleibt im Heimtdorf, heiratet und führt dort zusammen mit ihrem Mann ein Hotel. Als an einen Tag, die Männer sterben, kommen die Schwestern wieder zusammen. Dunja setzt sich mit ihrer Trennung und ihrer Ehe mit Winne auseinander. Und was sie eigentlich vom Leben will. Saphie muss sich klar werden, wie sie sich mehr und mehr vom Hotel abnabeln soll. Kurz vor ihrem 40zigesten Geburtstag werden die Beiden mit der Geschichte ihres Dorfes nahe der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze konfrontiert, die auch stark mit ihrer eigenen Familiengeschichte verbunden ist. Alles hat mit ihrem Vater zu tun, der einen verrückten Fluchtplan hatte. Lange war mir der Roman zu melancholisch. Die Schwestern hadern zu viel über ihre Vergangenheit und verharren in Starre, weil sie nicht wissen was die Zukunft eigentlich bringen soll. Doch die zweite Hälfte des Buches entwickelt sich die Geschichte zu einer humorvollen deutsch-deutschen Familiengeschichte. Mir hat die Geschichte gut gefallen und bekommt 4 von 5 Sterne

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