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Romane

Die gelbe Tapete & Herland - Zwei feministische Klassiker in einem Band

4,0(34)
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

Charlotte Perkins Gilmans einflussreichste Werke in einem Band: Mit der feministischen Horrorerzählung »Die gelbe Tapete« gelang ihr 1892 der Durchbruch. Eine junge Frau wird nach der Geburt ihres Kindes zu strikter Schonung verdammt, im Bett einer Dachkammer mit vergitterten Fenstern soll sie sich erholen, von ihrem Ehemann und dem Arzt streng überwacht. Doch die Muster der Wandtapete führen ein unheilvolles Eigenleben ... In Gilmans utopischem Roman »Herland« brechen drei abenteuerlustige Männer auf zu einem geheimnisvollen »Frauenland«; die Realität der friedlichen Frauengesellschaft wird das Welt- und vor allem Frauenbild der drei für immer verändern. Als erste klassisch feministische Utopie ist »Herland« in die Literaturgeschichte eingegangen.

Endlich eine deutsche Ausgabe mit beiden Schlüsseltexten der großen amerikanischen Frauenrechtlerin Aufrüttelnd, fesselnd und schnell gelesen: zwei feministische Klassiker der Weltliteratur Für Leser*innen von Edgar Allen Poe und Virginia Woolf

Editionen (1)

ISBN9783730612361
VerlagAnaconda Verlag
Erscheinungsdatum28.06.23
Seitenzahl288

Rezensionen & Bewertungen

34 Bewertungen

9 Rezensionen

4,0

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  • allesisterleuchtet
    allesisterleuchtet

    198 Follower

    4,0

    Hellsichtige feministische Utopie aus dem Jahr 1915 (Herland) und Schauerroman (die gelbe Tapete)

    Von Herland war ich wirklich beeindruckt. Ein 110 Jahre altes Buch, das erstaunlich aktuell ist. Perkins Gilman beschreibt eine Nation, die abgeschottet lebt und seit Jahrhunderten nur aus Frauen besteht. Diese utopische Gesellschaft erscheint in vielem ganz modern (heutzutage vielleicht eher "woke"): die Frauen leben friedlich in Gemeinschaft in Einklang mit der Natur, sind vegan, rational, atheistisch. Jeder darf sich entsprechend seiner Fähigkeiten selbst entwickeln und die Kinder werden bedürfnisorientiert Homeschool-erzogen. 1915 war das sicher reaktionär. Auch die modernen Probleme in Partnerschaften / Geschlechterrollen nimmt Perkins-Gilman erstaunlich klar vorweg. Ein inhaltlich sehr interessantes Buch (die Sprache ist natürlich etwas altmodisch).

    12. Juni 2025

  • zuckererbse
    zuckererbse

    169 Follower

    4,5

    Die gelbe Tapete ist eine Kurzgeschichte und hat mich total fasziniert. Gruselig und psychologisch spannend! Herland ist keine Geschichte in dem Sinne, sondern eher ein Bericht. Ich fand es absolut spannend, wie die Autorin schon damals die patriachalischen Strukturen durchschaut hat und was Frauen sein könnten. Es hat mich total ins Denken gebracht und ich konnte es nicht weglegen, auch wenn es sich hin und wieder auch mal zieht. Unfassbar, wenn man bedenkt, wann das Buch geschrieben wurde!

    9. Juni 2026

  • literaturentochter
    literaturentochter

    203 Follower

    »Die gelbe Tapete«: ★ ★ ★ ★ ☆ »Herland«: ★ ★ ★ ☆ ☆

    28. Okt. 2024

3 von 9 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Charlotte Perkins Gilman

Charlotte Perkins Gilman (1860–1935) war eine amerikanische Schriftstellerin und Feministin. 1892 gelang ihr mit der Erzählung »Die gelbe Tapete« der literarische Durchbruch; ihre Utopie um eine nur von Frauen gebildete Gesellschaft im südamerikanischen Regenwald, »Herland«, wurde ebenfalls vielfach rezipiert und gilt als erste feministische Utopie. Ebenso erregten die politischen Schriften der Frauenrechtlerin große Aufmerksamkeit. 1935 nahm sie sich aufgrund einer Krebserkrankung das Leben.

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