Die geheime Geschichte des Fürsten von Musashi

Die geheime Geschichte des Fürsten von Musashi

Hardcover
3.51

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Beschreibung

Dieses Buch erzählt die Geschichte des Fürsten von Musashi. Geboren im sechzehnten Jahrhundert, der Zeit der Bürgerkriege, legendär ob seiner List wie seiner Stärke und der kühnste, grausamste Heerführer seiner Zeit. Aber die ihm nahestanden, munkelten über seine masochistischen Begierden. Konnte daran etwas Wahres sein? Ich wusste nicht, ob ich diesen unerhörten Gerüchten Glauben schenken sollte. Falls sie der Wahrheit entsprechen, hätte er Mitleid verdient. Von der offiziellen Geschichtsschreibung werden seine sexuellen Neigungen nicht erwähnt, kaum jemand hat auch nur die geringste Ahnung davon. Kürzlich unterzog ich aber geheime Unterlagen im Besitz des Hauses Kiryū eingehenderer Prüfung und lernte so sein eigentliches Wesen kennen. Was mich dabei in besonderem Maße für ihn einnahm, war die Entdeckung seiner verzehrenden Leidenschaft für eine schöne, raffinierte Frau. Eher bezwingt man, wie Wang Yangming sagte, den Räuber in den Bergen als das Böse in der eigenen Brust. Von seiner Biographie zutiefst beeindruckt, fasste ich den Entschluss, die Verästelungen seines Trieblebens in Form einer historischen Novelle wiederzugeben. Ich habe sie "Die geheime Geschichte des Fürsten von Musashi" genannt. All denen, die sie lesen, wäre ich überaus verbunden für die Freundlichkeit, diese Aufzeichnungen nicht als absurde Hirngespinste abtun zu wollen. (Tanizaki Jun’ichirō im Frühherbst 1935)

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
N/A
Format
Hardcover
Seitenzahl
256
Preis
25.70 €

Beiträge

1
Alle
3.5

Spezielle Art von Geschichte

Dieses Buch hat eine sehr spezielle Hintergrundgeschichte. Der Verfasser will die Geschichte des Fürsten Mushashi, geboren im 16. Jahrhundert, erzählen. Dabei will er das "wahre Wesen" dieses bekannten Feldherren hinter seiner Maske als Krieger aufzeigen. Dabei bedient er sich angeblich geheimen Unterlagen, die über die speziellen Neigungen des Fürsten aufschluss geben sollen. Der Stil ist sehr eigen. Einerseits behauptet er es sei ein Roman, andererseits schreibt er die Geschichte aber eher wie eine historische Aufzeichnung, wo er die beiden Hauptquellen, eben diese geheimen Aufzeichnungen, immer wieder gegeneinander stellt und bewertet. Das Ergebnis ist eine sehr eigene Schreibweise und teils schräge Szenen. Das Buch hat etwas sehr Kurioses an sich, was es als solches interessant macht. Gleichzeitig sind die Absicht des Autors und die Verfolgung dieser nicht wirklich schlüssig. Wer etwas kurioses lesen will ist hier richtig.

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