Die Frauen von Faraday House
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Beschreibung
Kanada 1816: Die junge Emeline Fitzpatrick will ihrem erdrückenden Leben im nebligen Halifax entkommen. Nachdem ihr Geliebter sie in Schwierigkeiten gebracht und verlassen hat, bleibt ihr nur noch ein Ausweg: den reichen Captain Graves zu heiraten. Der Witwer, der bereits zwei Ehefrauen durch tragische Umstände verloren hat, sucht eine neue Gattin – zumindest hat man das Emeline gesagt. Doch als sie in Faraday House ankommt, Graves' abgeschiedenem Herrenhaus am Meer, stellt sie zu ihrem Entsetzen fest, dass die zweite Mrs Graves noch lebt und schwer krank ist. Emeline ist sich bald sicher: In Faraday House geht etwas Schreckliches vor sich – und sie selbst befindet sich in Lebensgefahr ...
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Bethany R. Myers verbrachte ihre Jugend mit der Lektüre von Lois Duncan, Ray Bradbury und Stephen King. Sie ist die Autorin des internationalen Bestsellers »A Dreadful Splendor«, der mit dem Mary Higgins Clark Award ausgezeichnet wurde, sowie zahlreicher Jugendbücher. Wenn sie sich nicht gerade spannende Geschichten ausdenkt, arbeitet sie als Krankenschwester. Sie lebt mit ihrer Familie im kanadischen Halifax.
Beiträge
Vorsichtige Leseempfehlung...
❣️Zitat: „ In Faraday sterben die Frauen jung“❣️ 🔥 Spannung: 🌟🌟🌟 🧠 Tiefe: 🌟🌟 🔎 Figuren: 🌟🌟🌟 👁️ Atmosphäre: 🌟🌟🌟🌟 👩🏫 Wertung: 🌟🌟🌟✨/5 Das Zitat zieht sich wie ein dunkler Faden durch die gesamte Story. Ich wurde zurück ins Jahr 1816 gezogen, in ein abgelegenes Herrenhaus, abgeschnitten vom Festland. Dort warteten vier weitere Bewohner. Ich lernte alle schnell und durchaus gründlich kennen. Es gelang den meisten von Ihnen nicht, ihre Absichten hinterm Berg zu halten. Der Schreibstil zeichnete sich aus durch die „du entkommst mir nicht mehr“- Note. Wenige Spannungsmomente, dafür aber leichtes Gänsehautfeeling begleiteten mich auf dem Anwesen. Und obwohl ich die Geschichte rund um Emeline und die mysteriösen Umstände genossen habe, die Bilder vor meinem geistigen Auge zum Leben erweckten, stahlen mir einige Passagen das Lesevergnügen. In geringer Ausprägung stieß ich auf Spannungsmomente, vieles war zu vorhersehbar. Emeline entpuppte sich von Anfang an, als „naives Dümmchen“. Nach ihrem Mantra, nur schön und nicht klug zu sein, handelte sie auch: stets unbedacht, kindisch, und oft einfach nicht nachvollziehbar. In den Wochen unserer gemeinsamen Zeit, nagte ihre absurde Naiivität doch sehr an meinen Nerven. “ Aber… wie sollte ich entkommen? Waren doch alle drauf bedacht, Emeline und mich bei sich zu behalten? Faraday House hat mich nicht mehr losgelassen, auch wenn ich zwischendurch am liebsten selbst geflohen wäre. Aufgrund des anschaulichen Schreibstils und einigen (wenigen) Überraschungsmomenten hielt das Buch mich gefangen, wenngleich die oben benannten Kritikpunkte die Bewertung leider etwas weniger gut ausfallen lassen. Leseempfehlung für alle die gute aber wenig anspruchsvolle Unterhaltung mögen.

✧ 𝐓𝐞𝐱𝐭𝐚𝐮𝐬𝐬𝐜𝐡𝐧𝐢𝐭𝐭: „Wir wurden in dem Glauben erzogen, dass Männer stark sind und für uns sorgen. Doch am Ende sind es die Frauen dieser Welt, die die Last tragen.“ (S. 340) ✧ 𝐌𝐞𝐢𝐧 𝐋𝐞𝐬𝐞𝐞𝐢𝐧𝐝𝐫𝐮𝐜𝐤: Lt. Beschreibung wird hier ein höchst spannender Regency-Gothic Roman mit atmosphärischer Düsternis versprochen, und ich kann dies nur bestätigen. Von Anfang an ist die Atmosphäre spürbar düster und wird im Laufe der Geschichte immer intensiver. Zunächst ist es nicht ganz greifbar, woher die Bedrohung kommt, doch mit der Zeit werden die Ereignisse so eindeutig, dass es mir zwischendurch eine Gänsehaut bereitet hat. Es war aufregend, in die Geschichte und Geheimnisse von Faraday House einzutauchen. Und ich würde euch so gern mehr über einzelne Passagen erzählen, die mich besonders gefesselt haben, aber ich will natürlich nicht zu viel verraten. Die Protagonistin Emeline hat mich anfangs ziemlich genervt. Sie war sehr naiv und oberflächlich, und ich fand sie recht anstrengend und ihren Charakrer für ihr Alter sehr unreif. Allerdings wurde mir dann klar, dass genau das sie ausmacht und die Weichen für ihre Entwicklung stellt. Wenn man sich bewusst macht, zu welcher Zeit die Geschichte spielt und unter welchen Umständen Emeline aufwuchs, wundert es mich nicht, dass sie nur für ihr Äußeres und ihren Liebsten lebt und sonst keinerlei Fähigkeiten oder Interessen hat. Selbst das Lesen wurde ihr seit ihrer Kindheit verwehrt, mit der Begründung, es sei schlecht für ihre Haut. Ihre einzige Aufgabe war es, hübsch zu sein um sich einen geeigneten Ehemann zu angeln… Faraday House und die wenigen Bewohner haben ihre Geheimnisse, und es ist nicht leicht zu entschlüsseln, wer von ihnen auf der guten Seite steht. Im mittleren Teil hat sich die Geschichte einwenig für mich gezogen, und ich verlor schon das Interesse. Gut, dass ich drangeblieben bin, denn das letzte Drittel hatte es wirklich in sich, und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen! Es gab so einige Momente, die mich sehr überrascht haben. Für mich gehört das Buch zu den besten, die ich in diesem Jahr bisher gelesen habe. Eine wundervolle Geschichte, voller dunkler aber auch schöner Momente. Von mir gibt es eine Empfehlung für alle, die düstere & geheimnisvolle Geschichten und vor allem Gothic-Thriller lieben. ✨🖤✨

Düstere, beklemmende Atmosphäre, aber wenig Spannung
Dieses Buch hinterlässt bei mir gemischte Gefühle. Die Atmosphäre ist richtig stark. Düster, beklemmend, die ganze Zeit ein Gänsehautgefühl, das einen durch die Seiten begleitet. Die kleinen Gruselmomente hingegen konnten mich wenig überzeugen. Sie wirkten der Handlung dienlich, konnten mir aber keinen Schauer über den Rücken jagen. Allgemein ist der Spannungsbogen relativ abgeflacht. Wahrscheinlich auch deswegen, weil es wenig wirkliche Überraschungsmomente gibt und die Handlung ein wenig dahin plätschert. Am Ende spitzen sich die Ereignisse tatsächlich noch zu und vermitteln stellenweise auch Spannung. Dennoch bleibt der Grundton der Geschichte eher ruhig. Die Charaktere finde ich gut gezeichnet. Die Entwicklung von Emeline wirkt durchdacht und in Anbetracht ihrer ganz persönlichen Geheimnisse lassen sich manche ihrer Handlungen im Verlauf der Geschichte besser nachvollziehen. Generell empfand ich das dargestellte Frauenbild des späten 19. Jahrhunderts als authentisch. Die übrigen Charaktere wirken hingegen wenig vielschichtig und in ihren Handlungen oft vorhersehbar, was sich wiederum auf den Spannungsbogen auswirkt. In vielen Aspekten ist die ganze Geschichte sehr vorhersehbar. Die Geschichte selbst hat einen eher ruhigen Erzählton, der natürlich die Atmosphäre noch intensiver einfängt. Dennoch hätte ich mir an einigen Stellen einfach mehr Spannung, mehr Gruselelemente gewünscht. Fazit: Für Einsteiger in die Gothic Romane und Schauerromane eine Empfehlung. Sofern man sich mit einem eher ruhigen Erzählstil anfreunden kann, bekommt man hier einen atmosphärisch sehr dichten Roman.

Das Buch hat mich sofort gecatched. Ein sehr angenehmer Schreibstil, der einen ins Buch zieht. Das Setting: düsterer Küstennebel, ein creepy Herrenhaus auf einer Klippe und ein Witwer, der offenbar ein erstaunlich hohes „Ehefrauen-Verschleiß-Level“ hat🤔 Klingt nach guter Unterhaltung? Ist es auch. Emeline wirkt am Anfang so naiv, dass ich sie am liebsten einfach geschüttelt hätte. Aber keine Sorge. Das klärt sich und man versteht, warum sie so ist. Faraday House selbst ist quasi ein eigener Charakter. Unheimlich, geheimnisvoll und definitiv ein Ort, an dem niemand alleine in den Keller gehen sollte 😬 Die ganze Zeit rätselt man, was hier eigentlich schief läuft und die Auflösung hat mir die Gehirnzellen in einem sehr beeindruckenden 🤯Moment weggeblasen. Ja okay, ich übertreibe. Ein bisschen 😅 hätte aber damit echt nicht gerechnet. Das Ende war dann nicht nur düster, sondern auch richtig emotional. Ich hab geheult wie bei einem Staffelfinale, das man nicht kommen sieht 🥹 Mein Fazit: spannend, düster, überraschend und mit ordentlich Spannung. Eine klare Leseempfehlung von mir.
Spannend, wenn auch wenig beklemmend.
"Austern verbringen ihr gesamtes Leben auf dem Meeresboden. Sie sind unattraktiv, nur zwei harte, aufeinanderklebende Schalen. Aber manchmal gelangt ein Sandkorn dazwischen, und diese Irritation veranlasst die Auster, eine Substanz abzusondern, die das Sandkorn einhüllt und den Schmerz lindert. Das macht sie immer weiter, Schicht um Schicht, bis eine Perle entsteht." In ihrem Regency-Gothic-Roman "Die Frauen von Faraday House" entführt uns Bethany R. Myers in ein altes Herrenhaus am Meer, das von düsteren Geschichten umrankt ist. "Ich kam mir vor wie ein Drachen, der seinen Schwanz verliert und plötzlich dem Wind ausgeliefert ist." Kanada 1816: Emeline Fitzpatrick ist als Mündel von Richter Shackleton und seiner Frau in Halifax aufgewachsen. Nach einer unglücklichen Liaison mit einem Lieutenant der Royal Navi bleibt Emeline nichts anderes übrig, als sich den Wünschen der Shackletons zu beugen und sich nach Faraday House zu begeben, um Captain Graves zu ehelichen. Im Herrenhaus angekommen stellt Emeline fest, dass die aktuelle Mrs Graves noch lebt, wenn sie auch schwer krank ist und im Sterben liegt. Schon bald merkt Emeline, dass in Faraday House etwas Seltsames vorgeht und auch ihr eigenes Leben auf Messers Schneide steht. Wem kann sie vertrauen? "In Faraday House sterben die Ehefrauen immer jung." Der Schreibstil von Myers ist sehr fluffig und lässt sich angenehm weglesen, so dass man nur so durch die Seiten fliegt. Die Spannung der Geschichte trägt natürlich auch dazu bei, dass man nicht loslassen kann. Myers führt ihre Leser eine Weile an der Nase herum. So lernen wir die Bewohner des Hauses kennen und fragen uns immer wieder, was und vor allem wer hinter all dem Treiben steckt und wer von den Bewohnern und Besuchern wohl ein falsches Spiel treibt. Ich glaube, ich hatte so ziemlich jeden in Verdacht und es hatte in meinen Augen auch so ziemlich jeder einen Grund dahinterzustecken. Und so schwankte ich von A zu B und zu C, nur um irgendwann wieder bei B zu landen. Zum Ende wurde es dann allmählich klarer und ich fieberte nur noch mit Emeline mit, dass sie dem Ganzen möglichst heil entkommt. "Über mir kreischten Möwen; sie klangen wie eine schrille Warnung vor dem Tod. Der Nebel fraß alles, was festem Land ähnelte." Insgesamt hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Dennoch hätte es für mich gerne noch etwas mehr Nervenkitzel vertragen können, denn grundsätzlich grusel ich mich relativ schnell, Faraday House konnte mir aber keine Gänsehaut bescheren. "Ich glaube an das Böse im Menschen, nicht an Geister."

𝒲𝑒𝓇𝒷𝓊𝓃𝑔[Rezensionsexemplar] „Die Frauen von Faraday House“ von B.R. Myers hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Besonders die dichte und oft fast beklemmende Atmosphäre rund um das abgelegene Herrenhaus am Meer, die sich mehr und mehr aufbaut, sobald Emeline dort angekommen ist und das raue, neblige Setting im Kanada um 1816 haben mich total begeistert! Man spürt förmlich die Kälte, die Einsamkeit und Abgeschiedenheit der Insel und das unterschwellige Unheil, das über Faraday House liegt. Die Geschichte lebt für mich persönlich vor allem auch von ihren spannenden Wendungen, denn immer wieder gibt es unerwartete Twists, die die Handlung in neue Richtungen lenken und dafür sorgten, dass ich manchmal nicht wusste wer ist Freund und wer ist Feind. Gerade das langsame Aufdecken der Geheimnisse rund um Captain Graves und seine Ehefrauen hat für mich persönlich für eine konstante Spannung gesorgt. Emeline als Protagonistin fand ich anfangs sehr naiv, was aber gut zu ihrer Ausgangssituation passt. Umso mehr hat mir ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte gefallen, denn sie gewinnt zunehmend an Stärke und auch Selbstbewusstsein, was ihre Figur deutlich interessanter macht und gerade am Ende sehr schön war zu sehen, was aus ihr geworden ist. Mein Fazit: Insgesamt ist „Die Frauen von Faraday House“ von B.R. Myers für mich ein atmosphärischer, spannender Roman mit einer sehr gelungenen Mischung aus historischem Setting, Mystery und Spannung. Was man vielleicht noch wissen sollte, die Geschichte ist nicht aktionreich, sondern eher langsam erzählt, aber nicht weniger spannend! #diefrauenvonfaradayhouse #brmyers #goldmannverlag #geistergeschichte #bücherliebe #bookworm #bookstagram
Ich hatte es mir gekauft, weil ich mal etwas anderes lesen wollte als meine gängigen Bücher. Out of the box so zusagen . Ich mochte es am Anfang auch und war auch irgendwie amüsiert. Aber letztendlich ging mir doch die Protagonistin und der umständliche Schreibstil auf die Nerven. Vielleicht war es einfach nicht das richtige Buch für mich.
Beschreibung
Kanada 1816: Die junge Emeline Fitzpatrick will ihrem erdrückenden Leben im nebligen Halifax entkommen. Nachdem ihr Geliebter sie in Schwierigkeiten gebracht und verlassen hat, bleibt ihr nur noch ein Ausweg: den reichen Captain Graves zu heiraten. Der Witwer, der bereits zwei Ehefrauen durch tragische Umstände verloren hat, sucht eine neue Gattin – zumindest hat man das Emeline gesagt. Doch als sie in Faraday House ankommt, Graves' abgeschiedenem Herrenhaus am Meer, stellt sie zu ihrem Entsetzen fest, dass die zweite Mrs Graves noch lebt und schwer krank ist. Emeline ist sich bald sicher: In Faraday House geht etwas Schreckliches vor sich – und sie selbst befindet sich in Lebensgefahr ...
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Bethany R. Myers verbrachte ihre Jugend mit der Lektüre von Lois Duncan, Ray Bradbury und Stephen King. Sie ist die Autorin des internationalen Bestsellers »A Dreadful Splendor«, der mit dem Mary Higgins Clark Award ausgezeichnet wurde, sowie zahlreicher Jugendbücher. Wenn sie sich nicht gerade spannende Geschichten ausdenkt, arbeitet sie als Krankenschwester. Sie lebt mit ihrer Familie im kanadischen Halifax.
Beiträge
Vorsichtige Leseempfehlung...
❣️Zitat: „ In Faraday sterben die Frauen jung“❣️ 🔥 Spannung: 🌟🌟🌟 🧠 Tiefe: 🌟🌟 🔎 Figuren: 🌟🌟🌟 👁️ Atmosphäre: 🌟🌟🌟🌟 👩🏫 Wertung: 🌟🌟🌟✨/5 Das Zitat zieht sich wie ein dunkler Faden durch die gesamte Story. Ich wurde zurück ins Jahr 1816 gezogen, in ein abgelegenes Herrenhaus, abgeschnitten vom Festland. Dort warteten vier weitere Bewohner. Ich lernte alle schnell und durchaus gründlich kennen. Es gelang den meisten von Ihnen nicht, ihre Absichten hinterm Berg zu halten. Der Schreibstil zeichnete sich aus durch die „du entkommst mir nicht mehr“- Note. Wenige Spannungsmomente, dafür aber leichtes Gänsehautfeeling begleiteten mich auf dem Anwesen. Und obwohl ich die Geschichte rund um Emeline und die mysteriösen Umstände genossen habe, die Bilder vor meinem geistigen Auge zum Leben erweckten, stahlen mir einige Passagen das Lesevergnügen. In geringer Ausprägung stieß ich auf Spannungsmomente, vieles war zu vorhersehbar. Emeline entpuppte sich von Anfang an, als „naives Dümmchen“. Nach ihrem Mantra, nur schön und nicht klug zu sein, handelte sie auch: stets unbedacht, kindisch, und oft einfach nicht nachvollziehbar. In den Wochen unserer gemeinsamen Zeit, nagte ihre absurde Naiivität doch sehr an meinen Nerven. “ Aber… wie sollte ich entkommen? Waren doch alle drauf bedacht, Emeline und mich bei sich zu behalten? Faraday House hat mich nicht mehr losgelassen, auch wenn ich zwischendurch am liebsten selbst geflohen wäre. Aufgrund des anschaulichen Schreibstils und einigen (wenigen) Überraschungsmomenten hielt das Buch mich gefangen, wenngleich die oben benannten Kritikpunkte die Bewertung leider etwas weniger gut ausfallen lassen. Leseempfehlung für alle die gute aber wenig anspruchsvolle Unterhaltung mögen.

✧ 𝐓𝐞𝐱𝐭𝐚𝐮𝐬𝐬𝐜𝐡𝐧𝐢𝐭𝐭: „Wir wurden in dem Glauben erzogen, dass Männer stark sind und für uns sorgen. Doch am Ende sind es die Frauen dieser Welt, die die Last tragen.“ (S. 340) ✧ 𝐌𝐞𝐢𝐧 𝐋𝐞𝐬𝐞𝐞𝐢𝐧𝐝𝐫𝐮𝐜𝐤: Lt. Beschreibung wird hier ein höchst spannender Regency-Gothic Roman mit atmosphärischer Düsternis versprochen, und ich kann dies nur bestätigen. Von Anfang an ist die Atmosphäre spürbar düster und wird im Laufe der Geschichte immer intensiver. Zunächst ist es nicht ganz greifbar, woher die Bedrohung kommt, doch mit der Zeit werden die Ereignisse so eindeutig, dass es mir zwischendurch eine Gänsehaut bereitet hat. Es war aufregend, in die Geschichte und Geheimnisse von Faraday House einzutauchen. Und ich würde euch so gern mehr über einzelne Passagen erzählen, die mich besonders gefesselt haben, aber ich will natürlich nicht zu viel verraten. Die Protagonistin Emeline hat mich anfangs ziemlich genervt. Sie war sehr naiv und oberflächlich, und ich fand sie recht anstrengend und ihren Charakrer für ihr Alter sehr unreif. Allerdings wurde mir dann klar, dass genau das sie ausmacht und die Weichen für ihre Entwicklung stellt. Wenn man sich bewusst macht, zu welcher Zeit die Geschichte spielt und unter welchen Umständen Emeline aufwuchs, wundert es mich nicht, dass sie nur für ihr Äußeres und ihren Liebsten lebt und sonst keinerlei Fähigkeiten oder Interessen hat. Selbst das Lesen wurde ihr seit ihrer Kindheit verwehrt, mit der Begründung, es sei schlecht für ihre Haut. Ihre einzige Aufgabe war es, hübsch zu sein um sich einen geeigneten Ehemann zu angeln… Faraday House und die wenigen Bewohner haben ihre Geheimnisse, und es ist nicht leicht zu entschlüsseln, wer von ihnen auf der guten Seite steht. Im mittleren Teil hat sich die Geschichte einwenig für mich gezogen, und ich verlor schon das Interesse. Gut, dass ich drangeblieben bin, denn das letzte Drittel hatte es wirklich in sich, und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen! Es gab so einige Momente, die mich sehr überrascht haben. Für mich gehört das Buch zu den besten, die ich in diesem Jahr bisher gelesen habe. Eine wundervolle Geschichte, voller dunkler aber auch schöner Momente. Von mir gibt es eine Empfehlung für alle, die düstere & geheimnisvolle Geschichten und vor allem Gothic-Thriller lieben. ✨🖤✨

Düstere, beklemmende Atmosphäre, aber wenig Spannung
Dieses Buch hinterlässt bei mir gemischte Gefühle. Die Atmosphäre ist richtig stark. Düster, beklemmend, die ganze Zeit ein Gänsehautgefühl, das einen durch die Seiten begleitet. Die kleinen Gruselmomente hingegen konnten mich wenig überzeugen. Sie wirkten der Handlung dienlich, konnten mir aber keinen Schauer über den Rücken jagen. Allgemein ist der Spannungsbogen relativ abgeflacht. Wahrscheinlich auch deswegen, weil es wenig wirkliche Überraschungsmomente gibt und die Handlung ein wenig dahin plätschert. Am Ende spitzen sich die Ereignisse tatsächlich noch zu und vermitteln stellenweise auch Spannung. Dennoch bleibt der Grundton der Geschichte eher ruhig. Die Charaktere finde ich gut gezeichnet. Die Entwicklung von Emeline wirkt durchdacht und in Anbetracht ihrer ganz persönlichen Geheimnisse lassen sich manche ihrer Handlungen im Verlauf der Geschichte besser nachvollziehen. Generell empfand ich das dargestellte Frauenbild des späten 19. Jahrhunderts als authentisch. Die übrigen Charaktere wirken hingegen wenig vielschichtig und in ihren Handlungen oft vorhersehbar, was sich wiederum auf den Spannungsbogen auswirkt. In vielen Aspekten ist die ganze Geschichte sehr vorhersehbar. Die Geschichte selbst hat einen eher ruhigen Erzählton, der natürlich die Atmosphäre noch intensiver einfängt. Dennoch hätte ich mir an einigen Stellen einfach mehr Spannung, mehr Gruselelemente gewünscht. Fazit: Für Einsteiger in die Gothic Romane und Schauerromane eine Empfehlung. Sofern man sich mit einem eher ruhigen Erzählstil anfreunden kann, bekommt man hier einen atmosphärisch sehr dichten Roman.

Das Buch hat mich sofort gecatched. Ein sehr angenehmer Schreibstil, der einen ins Buch zieht. Das Setting: düsterer Küstennebel, ein creepy Herrenhaus auf einer Klippe und ein Witwer, der offenbar ein erstaunlich hohes „Ehefrauen-Verschleiß-Level“ hat🤔 Klingt nach guter Unterhaltung? Ist es auch. Emeline wirkt am Anfang so naiv, dass ich sie am liebsten einfach geschüttelt hätte. Aber keine Sorge. Das klärt sich und man versteht, warum sie so ist. Faraday House selbst ist quasi ein eigener Charakter. Unheimlich, geheimnisvoll und definitiv ein Ort, an dem niemand alleine in den Keller gehen sollte 😬 Die ganze Zeit rätselt man, was hier eigentlich schief läuft und die Auflösung hat mir die Gehirnzellen in einem sehr beeindruckenden 🤯Moment weggeblasen. Ja okay, ich übertreibe. Ein bisschen 😅 hätte aber damit echt nicht gerechnet. Das Ende war dann nicht nur düster, sondern auch richtig emotional. Ich hab geheult wie bei einem Staffelfinale, das man nicht kommen sieht 🥹 Mein Fazit: spannend, düster, überraschend und mit ordentlich Spannung. Eine klare Leseempfehlung von mir.
Spannend, wenn auch wenig beklemmend.
"Austern verbringen ihr gesamtes Leben auf dem Meeresboden. Sie sind unattraktiv, nur zwei harte, aufeinanderklebende Schalen. Aber manchmal gelangt ein Sandkorn dazwischen, und diese Irritation veranlasst die Auster, eine Substanz abzusondern, die das Sandkorn einhüllt und den Schmerz lindert. Das macht sie immer weiter, Schicht um Schicht, bis eine Perle entsteht." In ihrem Regency-Gothic-Roman "Die Frauen von Faraday House" entführt uns Bethany R. Myers in ein altes Herrenhaus am Meer, das von düsteren Geschichten umrankt ist. "Ich kam mir vor wie ein Drachen, der seinen Schwanz verliert und plötzlich dem Wind ausgeliefert ist." Kanada 1816: Emeline Fitzpatrick ist als Mündel von Richter Shackleton und seiner Frau in Halifax aufgewachsen. Nach einer unglücklichen Liaison mit einem Lieutenant der Royal Navi bleibt Emeline nichts anderes übrig, als sich den Wünschen der Shackletons zu beugen und sich nach Faraday House zu begeben, um Captain Graves zu ehelichen. Im Herrenhaus angekommen stellt Emeline fest, dass die aktuelle Mrs Graves noch lebt, wenn sie auch schwer krank ist und im Sterben liegt. Schon bald merkt Emeline, dass in Faraday House etwas Seltsames vorgeht und auch ihr eigenes Leben auf Messers Schneide steht. Wem kann sie vertrauen? "In Faraday House sterben die Ehefrauen immer jung." Der Schreibstil von Myers ist sehr fluffig und lässt sich angenehm weglesen, so dass man nur so durch die Seiten fliegt. Die Spannung der Geschichte trägt natürlich auch dazu bei, dass man nicht loslassen kann. Myers führt ihre Leser eine Weile an der Nase herum. So lernen wir die Bewohner des Hauses kennen und fragen uns immer wieder, was und vor allem wer hinter all dem Treiben steckt und wer von den Bewohnern und Besuchern wohl ein falsches Spiel treibt. Ich glaube, ich hatte so ziemlich jeden in Verdacht und es hatte in meinen Augen auch so ziemlich jeder einen Grund dahinterzustecken. Und so schwankte ich von A zu B und zu C, nur um irgendwann wieder bei B zu landen. Zum Ende wurde es dann allmählich klarer und ich fieberte nur noch mit Emeline mit, dass sie dem Ganzen möglichst heil entkommt. "Über mir kreischten Möwen; sie klangen wie eine schrille Warnung vor dem Tod. Der Nebel fraß alles, was festem Land ähnelte." Insgesamt hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Dennoch hätte es für mich gerne noch etwas mehr Nervenkitzel vertragen können, denn grundsätzlich grusel ich mich relativ schnell, Faraday House konnte mir aber keine Gänsehaut bescheren. "Ich glaube an das Böse im Menschen, nicht an Geister."

𝒲𝑒𝓇𝒷𝓊𝓃𝑔[Rezensionsexemplar] „Die Frauen von Faraday House“ von B.R. Myers hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Besonders die dichte und oft fast beklemmende Atmosphäre rund um das abgelegene Herrenhaus am Meer, die sich mehr und mehr aufbaut, sobald Emeline dort angekommen ist und das raue, neblige Setting im Kanada um 1816 haben mich total begeistert! Man spürt förmlich die Kälte, die Einsamkeit und Abgeschiedenheit der Insel und das unterschwellige Unheil, das über Faraday House liegt. Die Geschichte lebt für mich persönlich vor allem auch von ihren spannenden Wendungen, denn immer wieder gibt es unerwartete Twists, die die Handlung in neue Richtungen lenken und dafür sorgten, dass ich manchmal nicht wusste wer ist Freund und wer ist Feind. Gerade das langsame Aufdecken der Geheimnisse rund um Captain Graves und seine Ehefrauen hat für mich persönlich für eine konstante Spannung gesorgt. Emeline als Protagonistin fand ich anfangs sehr naiv, was aber gut zu ihrer Ausgangssituation passt. Umso mehr hat mir ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte gefallen, denn sie gewinnt zunehmend an Stärke und auch Selbstbewusstsein, was ihre Figur deutlich interessanter macht und gerade am Ende sehr schön war zu sehen, was aus ihr geworden ist. Mein Fazit: Insgesamt ist „Die Frauen von Faraday House“ von B.R. Myers für mich ein atmosphärischer, spannender Roman mit einer sehr gelungenen Mischung aus historischem Setting, Mystery und Spannung. Was man vielleicht noch wissen sollte, die Geschichte ist nicht aktionreich, sondern eher langsam erzählt, aber nicht weniger spannend! #diefrauenvonfaradayhouse #brmyers #goldmannverlag #geistergeschichte #bücherliebe #bookworm #bookstagram














