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Romane

Die Frau von dreißig Jahren

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Über das Buch

Mit dreißig verliebt sich die schöne, intelligente, leider unglücklich verheiratete Julie in einen jungen Diplomaten, was zum Auftakt einer atemberaubenden Kette von Schicksalsschlägen wird. Balzacs Roman über den Preis der Liebe ist der beste Einstieg in den Zyklus 'Die menschliche Komödie'.

Editionen (17)

ISBN9783730604113
VerlagAnaconda Verlag
Erscheinungsdatum07.08.16
Seitenzahl256

Rezensionen & Bewertungen

19 Bewertungen

4 Rezensionen

3,2

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  • marielin
    marielin

    70 Follower

    3,0

    Nicht schlecht, einen Reread wert

    Die einzelnen Teile der Geschichte wirken extrem unterschiedlich, als würden sie gar nicht richtig zusammen gehören Erst eher ruhig und langsam von einem auktorialen Erzähler berichtet, dann plötzlich sehr rasant und dramatisch aus einer Ich-Perspektive, die nicht näher erläutert wird. Das Ende wieder von einem distanzierten auktorialen Erzähler und wieder überstürzen sich die Ereignisse und das Erzähltempo nimmt rasant zu. Trotz dieser sehr unterschiedlichen Erzählarten, die die Geschichte etwas zerreißen, war die Lektüre doch sehr interessant. Einiges muss man zwischen den Zeilen lesen, für das heutige Verständnis ist manches doch eher vage erzählt. Für die damalige Zeit aber bestimmt sehr ungewöhnlich von der Psyche einer unglücklich verheirateten Frau zu berichten.

    19. Apr. 2024

  • arthurzturm
    arthurzturm

    171 Follower

    5,0

    Ein Bild der Frau, zu einer Zeit, in der sich sonst niemand Gedanken darüber gemacht hat. Tiefgreifende Schilderungen aus dem mit vielen Tiefen gezeichneten Leben und ein detailreiches Gesamtbild der damaligen Zeit.

    16. Okt. 2023

  • janamour13
    janamour13

    26 Follower

    2,0

    Zu viele Längen und zu vorhersehbar für meinen Geschmack.

    1. Dez. 2023

3 von 4 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Honoré de Balzac

Honore de Balzac (1799-1850), eigentlich der Generation der Romantiker angehörend, bildet zusammen mit Stendhal und Flaubert das große Dreigestirn der französischen Realisten. Ruinöse Unternehmungen als Verleger und Spekulant sowie sein hemmungslos verschwenderischer Lebensstil stürzten Balzac schon in jungen Jahren in gewaltige Schulden und zwangen ihn zeitlebens zu rastloser literarischer Arbeit. Seine fast hundert Titel umfassende, als universelles Sittengemälde seiner Zeit angelegte „Comédie humaine“, ist Geniestreich der Selbstvermarktung und virtuoses Monumentalwerk der Weltliteratur in einem.

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