Blick ins Buch
Lyrik & Dramen
Die Formen des Teufels
Sofort lieferbarKostenloser Versand
Über das Buch
Wie eignet sich die Literatur des Barock in ihrer Auseinandersetzung mit den Theorien der Hexenverfolgung die teuflische Fähigkeit an, die Imagination des Menschen zu beeinflussen?
Maximilian Bergengruen rekonstruiert in diesem Buch die Auseinandersetzung der frühneuzeitlichen Literatur mit der zeitgenössischen Theologie des Bösen und den dämonologischen Theorien der Hexenverfolgung. Mit den »Formen des Teufels« geht es einerseits um die damals vieldiskutierte Frage, ob der Teufel durch Manipulation der Imagination des Menschen die Formen der Schöpfung verändern kann. Andererseits ist die Rede von den literarischen Formen oder Gattungen, deren sich die Literatur bedient, wenn sie den Teufel oder das Böse thematisiert. Die These, die dem Buch zu Grunde liegt, besagt nun, dass diese beiden Form-Begriffe miteinander in Verbindung stehen: Im Rahmen von »teuflischen« Gattungen wie Exempel und Satire wird etwas denkbar, was in der frühneuzeitlichen Theologie oder Dämonologie eigentlich ausgeschlossen ist: eine gewisse Assoziierung, ja Identifizierung der erzählenden Instanz mit dem Teufel. Die Literatur des Barock gibt unter der Hand zu verstehen, dass auch sie sich der teuflischen Fähigkeit bedient, die Imagination des Menschen zu manipulieren.
Editionen (1)
ISBN9783835338821
VerlagWallstein Verlag
Erscheinungsdatum01.02.21
Seitenzahl326
Haupt-GenreLyrik & Dramen
Sub-GenreKritiken & Literaturwissenschaft
FormatHardcover
SpracheDeutsch
Preis38.00 €
Autorin / Autor
Über Maximilian Bergengruen
Maximilian Bergengruen, Professor für neuere deutsche Literatur und Kulturgeschichte an der Universität Würzburg, Forschungen zur Wissens- und Theoriegeschichte der deutschen Literatur von der Frühen Neuzeit bis in die Moderne. Veröffentlichungen u. a.: Die Formen des Teufels. Dämonologie und literarische Gattung in der Frühen Neuzeit (2021); Verfolgungswahn und Vererbung. Metaphysische Medizin bei Goethe, Tieck und E. T. A. Hoffmann (2018); Mystik der Nerven. Hugo von Hofmannsthals literarische Epistemologie des »Nicht-mehr-Ich« (2010).
Lesen ist schöner mit der READO App.
Bücher entdecken, tracken, gemeinsam lesen.




Bibliothek
Behalte den Überblick
