Die erste Fahrt des Orient-Express
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Beschreibung
Steigen Sie ein zur ersten Reise im sagenhaften Orient-Express!
Paris 1883. Für Georges Nagelmackers steht alles auf dem Spiel: Seine neueste Unternehmung, der Orient-Express, startet zur ersten Fahrt quer durch die verfeindeten Staaten Europas. Der luxuriös ausgestattete Zug will ein Symbol des Friedens sein. Mit dabei: ein Dutzend Diplomaten, die ihre politischen Differenzen beilegen sollen. Nur ein Erfolg kann den verschuldeten Georges vor dem Ruin retten. Und er würde damit das Herz der jungen Frauenrechtlerin Hubertine Berthier zurückgewinnen. Sie hat ihn verlassen, weil er ständig in großem Stile scheitert. Diesmal soll alles anders werden. Doch dann erfährt Georges, dass sich ein Attentäter an Bord befindet ...
David Janz erweckt den Mythos Orient-Express in all seiner Pracht zu neuem Leben.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
David Janz ist das Pseudonym eines erfolgreichen Autors historischer Romane und Wissenschaftsthriller. Als Fachjournalist schreibt er für mehrere deutsche Zeitschriften – über Museen auf dem Meeresboden, Sound-Archäologinnen auf der Suche nach den Geräuschen der Vergangenheit und Postboten auf den Eisplatten der zugefrorenen Ostsee. Janz studierte Ur- und Frühgeschichte, Klassische Archäologie und Ethnologie in Münster. 2022 erhielt er den Kulturpreis der Stadt Lünen.
Beiträge
Schöne Unterhaltung
Der Orient-Express, wohl jedem ein Begriff, aber viel mehr weiß ich persönlich auch nicht darüber. Außer dass Agatha Christie ihn für ihren berühmten Roman genutzt hat. Doch der historische Blick hinter die Kulissen und der ersten Fahrt sind durchaus lesenswert. Auch wenn der Hintergrund zum Bau und der Idee dahinter mir etwas sehr ausführlich und an einem Stuck abgehandelt wurden und dadurch etwas langatmig war, fand ich Nagelmackers Ziele durchaus interessant. Und auch wenn das Buch über weite Teile sehr ruhig gehalten ist, bietet es in der zweiten Hälfte spannende Momente und konnte mich wunderbar unterhalten, was nicht zuletzt einigen aberwitzigen Szenen, amüsanten Momenten und auch überraschenden Wendungen geschuldet ist. Die Atmosphäre ist authentisch, fast als wäre man selbst 1883 im Zug. Janz hat wunderbare und authentische Charaktere geschaffen – wobei... es gab sie ja wirklich, dennoch hat er ihren in diesem Buch wunderbar Leben eingehaucht. Der Schreibstil hat mir unglaublich gut gefallen und selbst langatmigere Passagen ließen sich locker weglesen. Insgesamt ein wirklich gutes Buch, welches mich prima unterhalten hat, aber nie auf einer so hohen Ebene, dass mir ein wow über die Lippen gekommen ist. Dennoch ein wunderbar historischer Roman, den ich gern gelesen habe und Fans des Genres auch gern weiterempfehle.

Interessant erzählt, aber mit Schwächen umgesetzt.
**** Worum geht es? **** Der Orient-Express erlebt im Jahr 1883 seine Jungfernfahrt von Paris nach Konstantinopel. Mit an Bord: alles was Rang und Namen hat, ein Journalist, der alles zu bemängeln weiß und der Unternehmer dieser Innovation selbst, Georg Nagelmackers, aber auch blinde Passagiere und Attentäter. Ein heilloses Durcheinander, eigene Bedürfnisse und das große Ziel. Was wird passieren auf der sechs tägigen Zugfahrt? **** Mein Eindruck **** Das Buch selbst und die Geschichte haben mich in einen Zwiespalt gebracht. Der Erzählstil und der Inhalt der Geschichte waren sehr spannend zu verfolgen, hierfür würde ich die volle Punktzahl geben. Da es sich hierbei um einen historischen Roman handelt, war ich verwundert, dass die Gästeliste des Orient-Expresses, nicht den tatsächlichen Gegebenheiten entsprach. Ich zweifelte dadurch leider am Inhalt des Buches. Eine Erläuterung hierfür findet man in dem Nachwort, dennoch hätte ich auf solche Anpassungen verzichten können. Was mich zusätzlich enttäuschte, war tatsächlich der Buchsatz. Neben der Fahrt im Orient-Express erlebte ich Hintergründe, die im Schriftstil und Größe über viele Seiten aus der eigentlichen Norm fielen. Da ich eine Leserin bin, die hierauf großen Wert legt, war an dieser Stelle das Lesevergnügen vermindert, von einem so großen Verlag erwarte ich schlichtweg etwas anderes. Insgesamt lässt sich somit sagen, dass das Buch eine aufregende und atmosphärische Glanzleistung darstellt, in der historischen Genauigkeit und gedruckten Ausgabe allerdings Schwächen aufweist. Der Schreibstil des Autors war flüssig zu lesen und an die Zeit angepasst. Die Geschichte ist gespickt mit einigen Details und auch leicht zugänglich für Lesende, die die Geschichte rund um den Orient-Express nicht kennen. Die Spannung hatte ihre auf und abs, doch meist kann man sich thematisch auf unterhaltsame und interessante Momente freuen. **** Empfehlung? **** Wenn man über die Kritikpunkte hinwegsehen kann, dann kann man hier eine wirklich tolle Geschichte erleben, auch wenn sie sich nicht gänzlich neu und authentisch anfühlte. Eine eingeschränkte Empfehlung an alle Fans von historischen Romanen und der Jungfernfahrt des Orient-Expresses.
Auf dem Cover steht groß historischer Roman. Es war auch dadurch meine Erwartungshaltung, dass es in diesem Buch um die echte tatsächlich erfolgte erste Fahrt des Orient-Expresses handelt. In gewisser Weise ist das auch der Fall. Allerdings hat der Autor sehr sehr viel verändert, angepasst, erfunden. Es wird leider auch nicht in einem Vorwort oder sonstigen Hinweisen drauf hingewiesen. Erst im Nachwort, aber da ist es meiner Meinung nach zu spät. Auch komplette Figuren wurden hinzugedichtet, die entweder nie existiert haben (Hubertine) oder nicht an der ersten Fahrt teilnahmen (Jules Verne). Aus diesem Grund habe ich mir überlegt, für dieses Buch zwei Bewertungen zu vergeben, woraus dann eine Gesamtwertung entsteht. Denn es ist völlig legitim wenn jemand sagt, die historische Korrektheit spiele keine Rolle, man möchte nur eine gute Geschichte. Daher trenne ich das für euch. Die historische Korrektheit bekommt eine 2/5 Die Geschichte selbst ist spannend geschrieben. Es beginnt mit einer Zusammenfassung über das Leben von Georges Nagelmackers, wie es dazu kam, den Orient-Express zu erfinden und wie er die Liebe seines Lebens, Hubertine kennenlernte, wegen der er von seinem Vater in die USA geschickt wurde. (In der Realität war es seine Cousine, die er liebte). Abgesehen von diesem Rückblick geht es natürlich ausschließlich um die erste Fahrt dieses Zuges, von dem heutzutage jeder schonmal etwas gehört haben dürfte. Die Passagiere erleben einige Abenteuer auf dieser Reise, die in einem tollen Schreibstil erzählt werden. Beim lesen fühlte ich mich ins 19. Jahrhundert zurückversetzt, da die Sprache sehr gut getroffen wurde und auch das Verhalten der Personen einem das Gefühl geben, als würde man selbst mit im Zug sitzen. Witzige Momente wussten genauso zu überzeugen, wie dramatische. Die erzählte Geschichte bekommt eine 4/5 Und dies ergibt eine Gesamtwertung von 3 von 5 / 6 von 10 🚂🚂🚂🚂🚂🚂

Sprachlich ist das Buch gut ausgearbeitet und auch das Cover ist in Ordnung. Dennoch konnte mich der Roman leider nicht überzeugen, da er historisch inkorrekt ist. Obgleich der Autor über viele Jahre hinweg Geschichte studiert haben soll, hat er sich während des Schreibens hauptsächlich von seiner Fantasie leiten lassen, wodurch viele Sachverhalte unglaubwürdig wirkten. Störend fand ich vor allem Hubertine, die Verlobte Nagelmackers. Sie war vorlaut und wollte stets ihre Meinung durchsetzen, auch auf Kosten anderer. Dank ihren verbissenen Kampf ging es im Roman letztlich mehr um Frauenrechte, als um den Orient-Express, sodass ich leider sagen muss, dass der Autor das Thema stellenweise verfehlt hat. Die übrigen Personen blieben mehr oder weniger blass. Die Anwesenheit von Jules Verne war unnötig, wurden damit doch nur noch stärker die wahren Begebenheiten verfälscht. Der Zug selbst wurde meiner Meinung nach viel zu wenig beschrieben und in Szene gesetzt, sodass er längst nicht so beeindruckend wirkte, wie er eigentlich war. Die vielen Probleme, die während der Fahrt entstanden, erzeugten keine Spannung, sondern waren mitunter einfach nur nervig. Einige Gespräche zwischen den Passagieren waren langweilig, wenn nicht sogar unnötig und auf die Rückblenden am Anfang hätte ich gut und gerne verzichten können. Im weiteren Verlauf wird die Geschichte immer abstruser und zum Ende hin erhalten wir nicht nur einen König, der sich ins Führerhaus einschließt, um dann selbst den Zug zu steuern, sondern auch eine tollkühne Flucht, sowie einen kurzen Kampf. Abgerundet wird das ganze letztlich mit einem harmonischen Happy End. Fazit: Wer ein spannendes Buch über den Orient-Express lesen möchte, sollte lieber zu Agatha Christie greifen, denn der Autor hat sich definitiv ein wenig von ihr inspirieren lassen.
Beschreibung
Steigen Sie ein zur ersten Reise im sagenhaften Orient-Express!
Paris 1883. Für Georges Nagelmackers steht alles auf dem Spiel: Seine neueste Unternehmung, der Orient-Express, startet zur ersten Fahrt quer durch die verfeindeten Staaten Europas. Der luxuriös ausgestattete Zug will ein Symbol des Friedens sein. Mit dabei: ein Dutzend Diplomaten, die ihre politischen Differenzen beilegen sollen. Nur ein Erfolg kann den verschuldeten Georges vor dem Ruin retten. Und er würde damit das Herz der jungen Frauenrechtlerin Hubertine Berthier zurückgewinnen. Sie hat ihn verlassen, weil er ständig in großem Stile scheitert. Diesmal soll alles anders werden. Doch dann erfährt Georges, dass sich ein Attentäter an Bord befindet ...
David Janz erweckt den Mythos Orient-Express in all seiner Pracht zu neuem Leben.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
David Janz ist das Pseudonym eines erfolgreichen Autors historischer Romane und Wissenschaftsthriller. Als Fachjournalist schreibt er für mehrere deutsche Zeitschriften – über Museen auf dem Meeresboden, Sound-Archäologinnen auf der Suche nach den Geräuschen der Vergangenheit und Postboten auf den Eisplatten der zugefrorenen Ostsee. Janz studierte Ur- und Frühgeschichte, Klassische Archäologie und Ethnologie in Münster. 2022 erhielt er den Kulturpreis der Stadt Lünen.
Beiträge
Schöne Unterhaltung
Der Orient-Express, wohl jedem ein Begriff, aber viel mehr weiß ich persönlich auch nicht darüber. Außer dass Agatha Christie ihn für ihren berühmten Roman genutzt hat. Doch der historische Blick hinter die Kulissen und der ersten Fahrt sind durchaus lesenswert. Auch wenn der Hintergrund zum Bau und der Idee dahinter mir etwas sehr ausführlich und an einem Stuck abgehandelt wurden und dadurch etwas langatmig war, fand ich Nagelmackers Ziele durchaus interessant. Und auch wenn das Buch über weite Teile sehr ruhig gehalten ist, bietet es in der zweiten Hälfte spannende Momente und konnte mich wunderbar unterhalten, was nicht zuletzt einigen aberwitzigen Szenen, amüsanten Momenten und auch überraschenden Wendungen geschuldet ist. Die Atmosphäre ist authentisch, fast als wäre man selbst 1883 im Zug. Janz hat wunderbare und authentische Charaktere geschaffen – wobei... es gab sie ja wirklich, dennoch hat er ihren in diesem Buch wunderbar Leben eingehaucht. Der Schreibstil hat mir unglaublich gut gefallen und selbst langatmigere Passagen ließen sich locker weglesen. Insgesamt ein wirklich gutes Buch, welches mich prima unterhalten hat, aber nie auf einer so hohen Ebene, dass mir ein wow über die Lippen gekommen ist. Dennoch ein wunderbar historischer Roman, den ich gern gelesen habe und Fans des Genres auch gern weiterempfehle.

Interessant erzählt, aber mit Schwächen umgesetzt.
**** Worum geht es? **** Der Orient-Express erlebt im Jahr 1883 seine Jungfernfahrt von Paris nach Konstantinopel. Mit an Bord: alles was Rang und Namen hat, ein Journalist, der alles zu bemängeln weiß und der Unternehmer dieser Innovation selbst, Georg Nagelmackers, aber auch blinde Passagiere und Attentäter. Ein heilloses Durcheinander, eigene Bedürfnisse und das große Ziel. Was wird passieren auf der sechs tägigen Zugfahrt? **** Mein Eindruck **** Das Buch selbst und die Geschichte haben mich in einen Zwiespalt gebracht. Der Erzählstil und der Inhalt der Geschichte waren sehr spannend zu verfolgen, hierfür würde ich die volle Punktzahl geben. Da es sich hierbei um einen historischen Roman handelt, war ich verwundert, dass die Gästeliste des Orient-Expresses, nicht den tatsächlichen Gegebenheiten entsprach. Ich zweifelte dadurch leider am Inhalt des Buches. Eine Erläuterung hierfür findet man in dem Nachwort, dennoch hätte ich auf solche Anpassungen verzichten können. Was mich zusätzlich enttäuschte, war tatsächlich der Buchsatz. Neben der Fahrt im Orient-Express erlebte ich Hintergründe, die im Schriftstil und Größe über viele Seiten aus der eigentlichen Norm fielen. Da ich eine Leserin bin, die hierauf großen Wert legt, war an dieser Stelle das Lesevergnügen vermindert, von einem so großen Verlag erwarte ich schlichtweg etwas anderes. Insgesamt lässt sich somit sagen, dass das Buch eine aufregende und atmosphärische Glanzleistung darstellt, in der historischen Genauigkeit und gedruckten Ausgabe allerdings Schwächen aufweist. Der Schreibstil des Autors war flüssig zu lesen und an die Zeit angepasst. Die Geschichte ist gespickt mit einigen Details und auch leicht zugänglich für Lesende, die die Geschichte rund um den Orient-Express nicht kennen. Die Spannung hatte ihre auf und abs, doch meist kann man sich thematisch auf unterhaltsame und interessante Momente freuen. **** Empfehlung? **** Wenn man über die Kritikpunkte hinwegsehen kann, dann kann man hier eine wirklich tolle Geschichte erleben, auch wenn sie sich nicht gänzlich neu und authentisch anfühlte. Eine eingeschränkte Empfehlung an alle Fans von historischen Romanen und der Jungfernfahrt des Orient-Expresses.
Auf dem Cover steht groß historischer Roman. Es war auch dadurch meine Erwartungshaltung, dass es in diesem Buch um die echte tatsächlich erfolgte erste Fahrt des Orient-Expresses handelt. In gewisser Weise ist das auch der Fall. Allerdings hat der Autor sehr sehr viel verändert, angepasst, erfunden. Es wird leider auch nicht in einem Vorwort oder sonstigen Hinweisen drauf hingewiesen. Erst im Nachwort, aber da ist es meiner Meinung nach zu spät. Auch komplette Figuren wurden hinzugedichtet, die entweder nie existiert haben (Hubertine) oder nicht an der ersten Fahrt teilnahmen (Jules Verne). Aus diesem Grund habe ich mir überlegt, für dieses Buch zwei Bewertungen zu vergeben, woraus dann eine Gesamtwertung entsteht. Denn es ist völlig legitim wenn jemand sagt, die historische Korrektheit spiele keine Rolle, man möchte nur eine gute Geschichte. Daher trenne ich das für euch. Die historische Korrektheit bekommt eine 2/5 Die Geschichte selbst ist spannend geschrieben. Es beginnt mit einer Zusammenfassung über das Leben von Georges Nagelmackers, wie es dazu kam, den Orient-Express zu erfinden und wie er die Liebe seines Lebens, Hubertine kennenlernte, wegen der er von seinem Vater in die USA geschickt wurde. (In der Realität war es seine Cousine, die er liebte). Abgesehen von diesem Rückblick geht es natürlich ausschließlich um die erste Fahrt dieses Zuges, von dem heutzutage jeder schonmal etwas gehört haben dürfte. Die Passagiere erleben einige Abenteuer auf dieser Reise, die in einem tollen Schreibstil erzählt werden. Beim lesen fühlte ich mich ins 19. Jahrhundert zurückversetzt, da die Sprache sehr gut getroffen wurde und auch das Verhalten der Personen einem das Gefühl geben, als würde man selbst mit im Zug sitzen. Witzige Momente wussten genauso zu überzeugen, wie dramatische. Die erzählte Geschichte bekommt eine 4/5 Und dies ergibt eine Gesamtwertung von 3 von 5 / 6 von 10 🚂🚂🚂🚂🚂🚂

Sprachlich ist das Buch gut ausgearbeitet und auch das Cover ist in Ordnung. Dennoch konnte mich der Roman leider nicht überzeugen, da er historisch inkorrekt ist. Obgleich der Autor über viele Jahre hinweg Geschichte studiert haben soll, hat er sich während des Schreibens hauptsächlich von seiner Fantasie leiten lassen, wodurch viele Sachverhalte unglaubwürdig wirkten. Störend fand ich vor allem Hubertine, die Verlobte Nagelmackers. Sie war vorlaut und wollte stets ihre Meinung durchsetzen, auch auf Kosten anderer. Dank ihren verbissenen Kampf ging es im Roman letztlich mehr um Frauenrechte, als um den Orient-Express, sodass ich leider sagen muss, dass der Autor das Thema stellenweise verfehlt hat. Die übrigen Personen blieben mehr oder weniger blass. Die Anwesenheit von Jules Verne war unnötig, wurden damit doch nur noch stärker die wahren Begebenheiten verfälscht. Der Zug selbst wurde meiner Meinung nach viel zu wenig beschrieben und in Szene gesetzt, sodass er längst nicht so beeindruckend wirkte, wie er eigentlich war. Die vielen Probleme, die während der Fahrt entstanden, erzeugten keine Spannung, sondern waren mitunter einfach nur nervig. Einige Gespräche zwischen den Passagieren waren langweilig, wenn nicht sogar unnötig und auf die Rückblenden am Anfang hätte ich gut und gerne verzichten können. Im weiteren Verlauf wird die Geschichte immer abstruser und zum Ende hin erhalten wir nicht nur einen König, der sich ins Führerhaus einschließt, um dann selbst den Zug zu steuern, sondern auch eine tollkühne Flucht, sowie einen kurzen Kampf. Abgerundet wird das ganze letztlich mit einem harmonischen Happy End. Fazit: Wer ein spannendes Buch über den Orient-Express lesen möchte, sollte lieber zu Agatha Christie greifen, denn der Autor hat sich definitiv ein wenig von ihr inspirieren lassen.











