Die erstaunlichen Talente der Audrey Flowers
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Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
Warmherzig, tiefgründig und ein bisschen schräg, sehr schöner Schreibstil.
Die Protagonistin Audrey Flowers - genannt Oddly - reist zu ihrem schwer kranken Vater zurück von USA nach Kanada, der seit einem Unfall mit einem Weihnachtsbaum im Koma liegt. Ihre geliebte Schildkröte Winnifred gibt sie zwischenzeitlich in die Obhut von Freunden. Die Geschichte wird sowohl von Audrey als auch aus Sicht von der klugen Winnifred erzählt. In Rückblenden erfahren wir was bisher geschah: wie Onkel Thoby mit den unterschiedlich langen Armen bei der kleinen Audrey und ihrem Vater einzog, wie sie dem wundersamen Wedge (Audreys Ausnahme-Maus) das Leben rettete, wie Audrey schließlich ihre Flugangst überwand und nach Europa reiste und sich in möchtegern Stuntman Cliff verliebte, wie Winnifred in ihr Leben kam und Audrey ihr ein lila Schloss mit Zitronenkuchen-Pool baute sowie vieles mehr. Leider kommt Audrey zu spät nach Kanada, Onkel Thoby kann ihr nur noch die traurige Nachricht vom Tod ihres Vaters übermitteln. In ihrer Trauer, in der sie viel sinniert und reflektiert kommt sie mit einigen Famileingeheimnissen in Berührung, denen sie nachspürt. Unterstützung erfährt sie unerwartet von Judd, einem Experten für Weihnachtsbeleuchtungen. Man sollte sich beim Kauf des Buches bewusst sein, dass der Roman weniger von seiner Handlung lebt als von seinen schrulligen, außergewöhnlichen und warmherzigen Protagonisten - allen voran Oddly und Winnifred. Beim Lesen habe ich mich oft nach dem roten Faden gefragt und selbst nach Beendigung des Buches war ich mir nicht wirklich sicher, welche Geschichte die Autorin eigentlich erzählen wollte. Audrey/Oddly erinnert tatsächlich stellenweise an Amelie aus dem Kinofilm mit Audrey Tautou. Die selbstbewusste Audrey hat sich wie Amelie ihre Kindlichkeit bis ins Erwachsenenalter bewahrt und überrascht und fasziniert mit ihren zuweilen schrägen Gedankengängen und ihrem eigenwilligen Humor. Fazit: Die zauberhaften Schilderungen von Oddly und Winnifred machten das Buch für mich zu einem besonderen Lesevergnügen, das von seiner ausgefallenen Sprache und von seiner ganz speziellen Atmosphäre lebt. Ich vergebe insgesamt 3,5 Sterne .Die von anderen Rezensenten erwähnte eigentümliche Interpunktion hat mich persönlich nicht gestört.

Das war leider gar nichts. Nervig & kein Plot
Hätte mir nicht eine sehr liebe Person mit riesengroßer Begeisterung dieses Buch in die Hand gedrückt, hätte ich wahrscheinlich nach 30 Seiten das Buch entnervt zugeklappt… Die kindliche Art und Naivität der Protagonistin nervten mich so sehr. Dass die 7-Jährige Audrey genauso klingt wie die erwachsene, irritierte durchwegs. Auch die fehlende Interpunktion bei den direkten Reden ist für mich persönlich nervig und zeitweise auch verwirrend. Auch die absichtlich falsch geschrieben Wörter waren nicht, wie geplant, amüsante Wortwitze sondern unlustig und peinlich. Auch die vielen französischen Vokabeln zwischendurch waren unnötig, weil sie meist weder was zum Inhalt beitrugen noch in den meisten Fällen bekannte Ausdrücke für nicht französisch sprechende Menschen waren. Was soll das? Wegen der kurzen Sätze und seichten Handlung ist man schnell durch, trotzdem finde ich knapp 500 Seiten für so eine Story komplett unnötig, denn faktisch gibt‘s keinen richtigen Plot. Ich würde jedem empfehlen, die Finger davon zu lassen. Es ist nur Zeitverschwendung und ich persönlich wurde beim Lesen zum Teil richtig grantig, weil es so dermaßen schlecht war. Wie sowas je verlegt werden konnte, ist mir ein Rätsel.
Beschreibung
Buchinformationen
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Warmherzig, tiefgründig und ein bisschen schräg, sehr schöner Schreibstil.
Die Protagonistin Audrey Flowers - genannt Oddly - reist zu ihrem schwer kranken Vater zurück von USA nach Kanada, der seit einem Unfall mit einem Weihnachtsbaum im Koma liegt. Ihre geliebte Schildkröte Winnifred gibt sie zwischenzeitlich in die Obhut von Freunden. Die Geschichte wird sowohl von Audrey als auch aus Sicht von der klugen Winnifred erzählt. In Rückblenden erfahren wir was bisher geschah: wie Onkel Thoby mit den unterschiedlich langen Armen bei der kleinen Audrey und ihrem Vater einzog, wie sie dem wundersamen Wedge (Audreys Ausnahme-Maus) das Leben rettete, wie Audrey schließlich ihre Flugangst überwand und nach Europa reiste und sich in möchtegern Stuntman Cliff verliebte, wie Winnifred in ihr Leben kam und Audrey ihr ein lila Schloss mit Zitronenkuchen-Pool baute sowie vieles mehr. Leider kommt Audrey zu spät nach Kanada, Onkel Thoby kann ihr nur noch die traurige Nachricht vom Tod ihres Vaters übermitteln. In ihrer Trauer, in der sie viel sinniert und reflektiert kommt sie mit einigen Famileingeheimnissen in Berührung, denen sie nachspürt. Unterstützung erfährt sie unerwartet von Judd, einem Experten für Weihnachtsbeleuchtungen. Man sollte sich beim Kauf des Buches bewusst sein, dass der Roman weniger von seiner Handlung lebt als von seinen schrulligen, außergewöhnlichen und warmherzigen Protagonisten - allen voran Oddly und Winnifred. Beim Lesen habe ich mich oft nach dem roten Faden gefragt und selbst nach Beendigung des Buches war ich mir nicht wirklich sicher, welche Geschichte die Autorin eigentlich erzählen wollte. Audrey/Oddly erinnert tatsächlich stellenweise an Amelie aus dem Kinofilm mit Audrey Tautou. Die selbstbewusste Audrey hat sich wie Amelie ihre Kindlichkeit bis ins Erwachsenenalter bewahrt und überrascht und fasziniert mit ihren zuweilen schrägen Gedankengängen und ihrem eigenwilligen Humor. Fazit: Die zauberhaften Schilderungen von Oddly und Winnifred machten das Buch für mich zu einem besonderen Lesevergnügen, das von seiner ausgefallenen Sprache und von seiner ganz speziellen Atmosphäre lebt. Ich vergebe insgesamt 3,5 Sterne .Die von anderen Rezensenten erwähnte eigentümliche Interpunktion hat mich persönlich nicht gestört.

Das war leider gar nichts. Nervig & kein Plot
Hätte mir nicht eine sehr liebe Person mit riesengroßer Begeisterung dieses Buch in die Hand gedrückt, hätte ich wahrscheinlich nach 30 Seiten das Buch entnervt zugeklappt… Die kindliche Art und Naivität der Protagonistin nervten mich so sehr. Dass die 7-Jährige Audrey genauso klingt wie die erwachsene, irritierte durchwegs. Auch die fehlende Interpunktion bei den direkten Reden ist für mich persönlich nervig und zeitweise auch verwirrend. Auch die absichtlich falsch geschrieben Wörter waren nicht, wie geplant, amüsante Wortwitze sondern unlustig und peinlich. Auch die vielen französischen Vokabeln zwischendurch waren unnötig, weil sie meist weder was zum Inhalt beitrugen noch in den meisten Fällen bekannte Ausdrücke für nicht französisch sprechende Menschen waren. Was soll das? Wegen der kurzen Sätze und seichten Handlung ist man schnell durch, trotzdem finde ich knapp 500 Seiten für so eine Story komplett unnötig, denn faktisch gibt‘s keinen richtigen Plot. Ich würde jedem empfehlen, die Finger davon zu lassen. Es ist nur Zeitverschwendung und ich persönlich wurde beim Lesen zum Teil richtig grantig, weil es so dermaßen schlecht war. Wie sowas je verlegt werden konnte, ist mir ein Rätsel.






