Die Eindringlichkeit der Welt
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Sonja Weichand, geboren 1984, studierte an der Universtität Würzburg Germanistik und Geschichte. Als Regieassistentin und Regisseurin arbeitete sie sechs Jahre an verschiedenen Bühnen. Während ihrer Zeit in Berlin wandte sie sich schließlich ganz dem Schreiben zu. In den Jahren darauf erschienen vier ihrer Theaterstücke im Hofmann-Paul-Verlag sowie deutschen theaterverlag. 2020 folgte ihr Debütroman "schuld bewusstsein" über eine junge Nationalsozialistin und den Umgang mit Erinnerungen. Für ihre Arbeit an "Die Eindringlichkeit der Welt" erhielt sie 2021 ein Stipendium des Freistaats Bayern im Rahmen von "Junge Kunst und neue Wege" sowie 2022 ein VG-Wort-Neustart-Stipendium.
Beiträge
Als Teil eines Experiments, in dem menschliches Verhalten unter Ausschluss jeglicher Berührungen untersucht wird, lebt Mona seit dem Kleinkindalter in einer virtuellen Welt. Dass die Firma Occasio unter der Leitung von Professor Frenzen über sie wacht, sie mit Essen versorgt und ihre engsten Vertrauten computergeneriert sind, davon weiß Mona nichts. Brandon, der als junger Uniabsolvent bei der Firma Occasio seine erste Stelle antritt, erkennt dank seiner Mutter Lilly schnell, wie grausam dieses Menschenexperiment ist und versucht Mona zu retten. Doch ist es für Mona nach 21 Jahren überhaupt noch möglich ein normales Leben außerhalb ihrer virtuellen Welt zu leben? Es ist ein wirklich spannendes Setting und Gedankenspiel, das sich Sonja Weichand für ihren neuen Roman ausgedacht hat. Als Leser*in taucht man in eine faszinierende, aber zugleich beklemmende Welt ein, in der menschliches Verhalten unter extremen Bedingungen erforscht wird und die Grenzen zwischen Virtualität und Realität verschwimmen. Sonja Weichand kann unheimlich gut erzählen und spielt gekonnt mit dem Genre der Dystopie. Es ist aber nicht nur ein fesselnder dystopischer Roman, sondern auch eine tiefgründige Reflexion über die Bedeutung von Nähe, Intimität und die menschliche Sehnsucht nach Verbundenheit. Dabei gelingt es der Autorin meisterhaft, eine feministische Utopie zu entwerfen, die gleichzeitig Hoffnung für die Zukunft macht. „Die Eindringlichkeit der Welt“ wirft tiefgreifende Fragen nach Moral, Ethik und der Definition von Menschlichkeit auf. Ein packender und zugleich verstörender Roman, der lange nachhallt und zum Nachdenken über die Grenzen der Technologie und die Menschlichkeit anregt.

Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Sonja Weichand, geboren 1984, studierte an der Universtität Würzburg Germanistik und Geschichte. Als Regieassistentin und Regisseurin arbeitete sie sechs Jahre an verschiedenen Bühnen. Während ihrer Zeit in Berlin wandte sie sich schließlich ganz dem Schreiben zu. In den Jahren darauf erschienen vier ihrer Theaterstücke im Hofmann-Paul-Verlag sowie deutschen theaterverlag. 2020 folgte ihr Debütroman "schuld bewusstsein" über eine junge Nationalsozialistin und den Umgang mit Erinnerungen. Für ihre Arbeit an "Die Eindringlichkeit der Welt" erhielt sie 2021 ein Stipendium des Freistaats Bayern im Rahmen von "Junge Kunst und neue Wege" sowie 2022 ein VG-Wort-Neustart-Stipendium.
Beiträge
Als Teil eines Experiments, in dem menschliches Verhalten unter Ausschluss jeglicher Berührungen untersucht wird, lebt Mona seit dem Kleinkindalter in einer virtuellen Welt. Dass die Firma Occasio unter der Leitung von Professor Frenzen über sie wacht, sie mit Essen versorgt und ihre engsten Vertrauten computergeneriert sind, davon weiß Mona nichts. Brandon, der als junger Uniabsolvent bei der Firma Occasio seine erste Stelle antritt, erkennt dank seiner Mutter Lilly schnell, wie grausam dieses Menschenexperiment ist und versucht Mona zu retten. Doch ist es für Mona nach 21 Jahren überhaupt noch möglich ein normales Leben außerhalb ihrer virtuellen Welt zu leben? Es ist ein wirklich spannendes Setting und Gedankenspiel, das sich Sonja Weichand für ihren neuen Roman ausgedacht hat. Als Leser*in taucht man in eine faszinierende, aber zugleich beklemmende Welt ein, in der menschliches Verhalten unter extremen Bedingungen erforscht wird und die Grenzen zwischen Virtualität und Realität verschwimmen. Sonja Weichand kann unheimlich gut erzählen und spielt gekonnt mit dem Genre der Dystopie. Es ist aber nicht nur ein fesselnder dystopischer Roman, sondern auch eine tiefgründige Reflexion über die Bedeutung von Nähe, Intimität und die menschliche Sehnsucht nach Verbundenheit. Dabei gelingt es der Autorin meisterhaft, eine feministische Utopie zu entwerfen, die gleichzeitig Hoffnung für die Zukunft macht. „Die Eindringlichkeit der Welt“ wirft tiefgreifende Fragen nach Moral, Ethik und der Definition von Menschlichkeit auf. Ein packender und zugleich verstörender Roman, der lange nachhallt und zum Nachdenken über die Grenzen der Technologie und die Menschlichkeit anregt.





