Die Dharmajäger
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Beschreibung
Jack Kerouac zählt mit Allen Ginsberg und William S. Burroughs zu den führenden Stimmen der Beat Generation, die in den späten Fünfzigern des 20. Jahrhunderts eine der prägendsten subkulturellen Bewegungen der USA begründete. Unter dem damals zeitgemäßen Titel «Gammler, Zen und hohe Berge» in Deutschland berühmt geworden, schließt das im Original «The Dharma Bums» genannte Buch an Kerouacs Welterfolg «On the Road» an.
Mal als blinder Passagier auf alten Güterzügen, mal zu Fuß in dünnen Stoffschuhen ist Ray Smith (Kerouac) unterwegs durch Kalifornien — ein wenig ziellos, bis er auf Japhy (Gary Snyder), den Dichterfreund und Zen-Buddhisten, trifft. Gemeinsam mit dem Jodler Morley brechen sie auf in die kaum berührte Natur der High Sierras, um die Lektion der Einsamkeit zu lernen. Sie dichten, sie wandern und meditieren, immer auf der Jagd nach dem Dharma und einem intensiven, sinnerfüllten Leben. Nur: Im wildromantischen San Francisco mit seinen Hipster-Partys, Poetry-Sessions, Trink-Marathons fällt es schwer, vom Weg der Askese nicht wieder abzukommen …
Abenteuerroman, antikonsumistisches Manifest und zugleich «nature writing» at its best. Ein Klassiker der Beat-Literatur, zu Jack Kerouacs hundertstem Geburtstag am 12.3.2022 in neuer Übersetzung.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Jack Kerouac, am 12. März 1922 in Lowell/Massachusetts geboren, diente während des Zweiten Weltkriegs in der Handelsmarine, trampte später jahrelang als Gelegenheitsarbeiter kreuz und quer durch die USA und Mexiko und wurde neben William S. Burroughs und Allen Ginsberg der führende Autor der Beat Generation. Mit «On the Road» schrieb er eines der berühmtesten Bücher des 20. Jahrhunderts. Er starb am 21. Oktober 1969 in St. Petersburg/Florida.
Beiträge
2,5 Sterne Ich mag ja sehr wie Kerouac schreibt. Das liest sich so süffig, flockig weg, als würdest Du mit nem Kumpel quatschen. Die anfänglichen Szenen sind toll. Wie die Jungs auf das Matterhorn krabbeln und in der Natur unterwegs sind. Die Episode mit dem LKW Fahrer gefiel mir ebenfalls sehr gut. Es ist wie in „on the Road“- man ist dauerunterwegs. Nur hier läuft es sich schnell tot. Viele Fragestellungen drehen sich um den Buddhismus und wie dieser mit dem christlichen Gedankengut vereinbar ist. Ein paar Partys und Orgien werden gefeiert. Man ist gern nackt. Sagen wir mal so: ich bin ab der Hälfte des Buches gedanklich abgesprungen, weil es mich inhaltlich nicht mehr interessiert hat. Das hat halt keinen Plot. Die Figuren sind bis auf wenige Ausnahmen, die vorkommen, viel zu blass. Die Frauen eh nur Sexpüppchen, mehr Raum bekommen die nicht. Bei Mutti zu Weihnachten spielen die Übernachtungen auf der Veranda ne größere Rolle als alles andere. Kurzum, er hätte sich einiges klemmen können. Das Buch ist zu lang oder man muss schon Hardcore-Fan von dem Lifestyle sein. Ja Naturbeschreibungen sind Bombe. Das ist aber wie mit Katzenvideos. Für ein Ohhh!
Beschreibung
Jack Kerouac zählt mit Allen Ginsberg und William S. Burroughs zu den führenden Stimmen der Beat Generation, die in den späten Fünfzigern des 20. Jahrhunderts eine der prägendsten subkulturellen Bewegungen der USA begründete. Unter dem damals zeitgemäßen Titel «Gammler, Zen und hohe Berge» in Deutschland berühmt geworden, schließt das im Original «The Dharma Bums» genannte Buch an Kerouacs Welterfolg «On the Road» an.
Mal als blinder Passagier auf alten Güterzügen, mal zu Fuß in dünnen Stoffschuhen ist Ray Smith (Kerouac) unterwegs durch Kalifornien — ein wenig ziellos, bis er auf Japhy (Gary Snyder), den Dichterfreund und Zen-Buddhisten, trifft. Gemeinsam mit dem Jodler Morley brechen sie auf in die kaum berührte Natur der High Sierras, um die Lektion der Einsamkeit zu lernen. Sie dichten, sie wandern und meditieren, immer auf der Jagd nach dem Dharma und einem intensiven, sinnerfüllten Leben. Nur: Im wildromantischen San Francisco mit seinen Hipster-Partys, Poetry-Sessions, Trink-Marathons fällt es schwer, vom Weg der Askese nicht wieder abzukommen …
Abenteuerroman, antikonsumistisches Manifest und zugleich «nature writing» at its best. Ein Klassiker der Beat-Literatur, zu Jack Kerouacs hundertstem Geburtstag am 12.3.2022 in neuer Übersetzung.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Jack Kerouac, am 12. März 1922 in Lowell/Massachusetts geboren, diente während des Zweiten Weltkriegs in der Handelsmarine, trampte später jahrelang als Gelegenheitsarbeiter kreuz und quer durch die USA und Mexiko und wurde neben William S. Burroughs und Allen Ginsberg der führende Autor der Beat Generation. Mit «On the Road» schrieb er eines der berühmtesten Bücher des 20. Jahrhunderts. Er starb am 21. Oktober 1969 in St. Petersburg/Florida.
Beiträge
2,5 Sterne Ich mag ja sehr wie Kerouac schreibt. Das liest sich so süffig, flockig weg, als würdest Du mit nem Kumpel quatschen. Die anfänglichen Szenen sind toll. Wie die Jungs auf das Matterhorn krabbeln und in der Natur unterwegs sind. Die Episode mit dem LKW Fahrer gefiel mir ebenfalls sehr gut. Es ist wie in „on the Road“- man ist dauerunterwegs. Nur hier läuft es sich schnell tot. Viele Fragestellungen drehen sich um den Buddhismus und wie dieser mit dem christlichen Gedankengut vereinbar ist. Ein paar Partys und Orgien werden gefeiert. Man ist gern nackt. Sagen wir mal so: ich bin ab der Hälfte des Buches gedanklich abgesprungen, weil es mich inhaltlich nicht mehr interessiert hat. Das hat halt keinen Plot. Die Figuren sind bis auf wenige Ausnahmen, die vorkommen, viel zu blass. Die Frauen eh nur Sexpüppchen, mehr Raum bekommen die nicht. Bei Mutti zu Weihnachten spielen die Übernachtungen auf der Veranda ne größere Rolle als alles andere. Kurzum, er hätte sich einiges klemmen können. Das Buch ist zu lang oder man muss schon Hardcore-Fan von dem Lifestyle sein. Ja Naturbeschreibungen sind Bombe. Das ist aber wie mit Katzenvideos. Für ein Ohhh!




