Die Dame mit dem Hündchen. Russisch/Deutsch
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Beschreibung
Dmitrij Gurow, ein älterer Bankier aus Moskau, reist gern allein, ohne seine Familie. Dabei bieten sich ihm allerlei Gelegenheiten für Affären, die ihn jedoch nicht erfüllen. Auf der Strandpromenade von Jalta lernt er eines Tages Anna kennen, die Dame mit dem Hündchen. Aus der üblichen banalen Liebelei entwickelt sich eine tiefe Liebe, die das Leben der beiden verwandelt.
Vladimir Nabokov hielt die knapp und lakonisch erzählte Liebesgeschichte für einen der besten Prosatexte Tschechows.
Buchinformationen
Beiträge
Eine Kurzgeschichte über die Liebe, die einen zynischen, älteren, verheirateten Mann doch noch ereilt, obwohl er damit abgeschlossen hat. „Dies waren nicht mehr ganz junge, kapriziöse Frauen, unüberlegt, herrisch und einfältig. Waren Gurows Gefühle ihnen gegenüber erkaltet, erregte ihre Schönheit in ihm nur mehr Hass, und die Spitzen an ihrer Wäsche kamen ihm vor wie Schuppen.“ Mit dieser Einstellung beobachtet er im Urlaub auf Jalta die Damenwelt. Einzig die junge Dame mit Hündchen weckt erst sein Interesse und dann die Liebe in ihn. Die Dinge nehmen ihren Verlauf, sie hintergehen ihre Ehepartner und stehen vor einer ungewissen glücklichen Zukunft. Tschechow schreibt sehr schön und bringt auch die Ambivalenzen in den beiden Hauptpersonen gut heraus. Zuerst war ich enttäuscht von der Kürze der Geschichte und dem offenen Ende. Aber gerade das zeichnet ja die Kurzgeschichte aus. Je länger ich darüber nachdenke, desto besser gefällt mir die Erzählung.
Eine Kurzgeschichte über die Liebe, die einen zynischen, älteren, verheirateten Mann doch noch ereilt, obwohl er damit abgeschlossen hat. „Dies waren nicht mehr ganz junge, kapriziöse Frauen, unüberlegt, herrisch und einfältig. Waren Gurows Gefühle ihnen gegenüber erkaltet, erregte ihre Schönheit in ihm nur mehr Hass, und die Spitzen an ihrer Wäsche kamen ihm vor wie Schuppen.“ Mit dieser Einstellung beobachtet er im Urlaub auf Jalta die Damenwelt. Einzig die junge Dame mit Hündchen weckt erst sein Interesse und dann die Liebe in ihn. Die Dinge nehmen ihren Verlauf, sie hintergehen ihre Ehepartner und stehen vor einer ungewissen glücklichen Zukunft. Tschechow schreibt sehr schön und bringt auch die Ambivalenzen in den beiden Hauptpersonen gut heraus. Zuerst war ich enttäuscht von der Kürze der Geschichte und dem offenen Ende. Aber gerade das zeichnet ja die Kurzgeschichte aus. Je länger ich darüber nachdenke, desto besser gefällt mir die Erzählung.
Beschreibung
Dmitrij Gurow, ein älterer Bankier aus Moskau, reist gern allein, ohne seine Familie. Dabei bieten sich ihm allerlei Gelegenheiten für Affären, die ihn jedoch nicht erfüllen. Auf der Strandpromenade von Jalta lernt er eines Tages Anna kennen, die Dame mit dem Hündchen. Aus der üblichen banalen Liebelei entwickelt sich eine tiefe Liebe, die das Leben der beiden verwandelt.
Vladimir Nabokov hielt die knapp und lakonisch erzählte Liebesgeschichte für einen der besten Prosatexte Tschechows.
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Eine Kurzgeschichte über die Liebe, die einen zynischen, älteren, verheirateten Mann doch noch ereilt, obwohl er damit abgeschlossen hat. „Dies waren nicht mehr ganz junge, kapriziöse Frauen, unüberlegt, herrisch und einfältig. Waren Gurows Gefühle ihnen gegenüber erkaltet, erregte ihre Schönheit in ihm nur mehr Hass, und die Spitzen an ihrer Wäsche kamen ihm vor wie Schuppen.“ Mit dieser Einstellung beobachtet er im Urlaub auf Jalta die Damenwelt. Einzig die junge Dame mit Hündchen weckt erst sein Interesse und dann die Liebe in ihn. Die Dinge nehmen ihren Verlauf, sie hintergehen ihre Ehepartner und stehen vor einer ungewissen glücklichen Zukunft. Tschechow schreibt sehr schön und bringt auch die Ambivalenzen in den beiden Hauptpersonen gut heraus. Zuerst war ich enttäuscht von der Kürze der Geschichte und dem offenen Ende. Aber gerade das zeichnet ja die Kurzgeschichte aus. Je länger ich darüber nachdenke, desto besser gefällt mir die Erzählung.
Eine Kurzgeschichte über die Liebe, die einen zynischen, älteren, verheirateten Mann doch noch ereilt, obwohl er damit abgeschlossen hat. „Dies waren nicht mehr ganz junge, kapriziöse Frauen, unüberlegt, herrisch und einfältig. Waren Gurows Gefühle ihnen gegenüber erkaltet, erregte ihre Schönheit in ihm nur mehr Hass, und die Spitzen an ihrer Wäsche kamen ihm vor wie Schuppen.“ Mit dieser Einstellung beobachtet er im Urlaub auf Jalta die Damenwelt. Einzig die junge Dame mit Hündchen weckt erst sein Interesse und dann die Liebe in ihn. Die Dinge nehmen ihren Verlauf, sie hintergehen ihre Ehepartner und stehen vor einer ungewissen glücklichen Zukunft. Tschechow schreibt sehr schön und bringt auch die Ambivalenzen in den beiden Hauptpersonen gut heraus. Zuerst war ich enttäuscht von der Kürze der Geschichte und dem offenen Ende. Aber gerade das zeichnet ja die Kurzgeschichte aus. Je länger ich darüber nachdenke, desto besser gefällt mir die Erzählung.






