Die Blutchronik
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Beschreibung
Ein kraftvoller und hochspannender historischer Roman im Taschenbuchformat von Liliana Le Hingrat über den Kampf gegen die Osmanen im 15. Jahrhundert und ein unbekanntes Kapitel europäischer Geschichte: der »balkanische Rosenkrieg«, und gleichzeitig ein Stück der Familiengeschichte von Dracula
Aus der osmanischen Geiselhaft entlassen, führt Vlad Dracula den Kampf seines Vaters um den walachischen Thron fort. Doch nicht nur die alten Feinde seiner Familie machen ihm die Krone streitig, auch der eigene Bruder wendet sich gegen ihn und kann dabei auf den Beistand der Osmanen zählen. Obwohl Vlad in der Gunst von Papst Pius II. steht, muss er zusehen, wie sowohl Ungarn und Polen als auch das Osmanische Reich die Hand nach der Walachei ausstrecken. Mehr und mehr wird Vlads Heimat, wird sein Erbe zum Faustpfand im Kampf zwischen Christentum und Islam …
Die faszinierende Fortsetzung des preisgekrönten DAS DUNKLE HERZ DER WELT.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Liliana Le Hingrat wurde 1967 in Rumänien geboren. Sie studierte Geschichtswissenschaften an der Universität „Alexandru Ioan Cuza“ zu Iasi und arbeitete als freie Korrespondentin für eine rumänische Tageszeitung. Ihre erworbenen Fachkenntnisse während des Geschichtsstudiums sowie die Leidenschaft fürs Schreiben flossen in ihrem historischen Debütroman „Das dunkle Herz der Welt“ ein. Liliana Le Hingrat nahm an mehreren renommierten Schreibseminaren teil. Heute lebt sie zusammen mit ihrem Ehemann in den Vereinigten Staaten von Amerika und engagiert sich für die Restaurierung der einsturzgefährdeten mediävalen Kirchburgen aus Transsylvanien in Rumänien.Liliana Le Hingrat hat für ihren Roman "Das dunkle Herz der Welt" den Goldenen Homer 2016 in der Sparte Historische Biografie / historisches Ereignis verliehen bekommen. Hier wird vor allem die historisch korrekte Nachzeichnung des Lebens der Hauptfigur gewürdigt.
Beiträge
„Die Blutchronik“ von Liliana Le Hingrat ist die Fortsetzung der Geschichte der Walachei im 15. Jahrhundert. Während im ersten Teil die Kindheit Vlad Draculeas beleuchtet wurde, geht es in diesem Teil nun um seine Herrschaftszeit. Der Roman erscheint bei Droemer-Knaur als ebook am 1. November und das Taschenbuch gibt es ab dem 3. Dezember zu kaufen. Walachei, 15. Jahrhundert: Vlad Draculea wird aus der Geiselhaft der Osmanen entlassen, um über die Walachei zu herrschen. Doch noch hat er nicht den nötigen Rückhalt unter den Bojaren und wird schnell wieder gestürzt. Im Exil schwört er Rache an all seinen Feinden und ein langer Kampf um den walachischen Thron beginnt. Vlad muss sich in Geduld üben, um seine Feinde zu besiegen und auch die Osmanen drängen immer wieder nach Europa vor. Die balkanischen Rosenkriege sind von Intrigen und wechselnden Bündnissen geprägt und versprechen so viele spannende Stunden. Drei Jahre ist es her, dass ich „Das dunkle Herz der Welt“, den ersten Teil dieser Reihe, gelesen haben. Die Wartezeit war lang, doch sie hat sich absolut gelohnt. Der Schreibstil war gut und flüssig zu lesen und ich bin sehr schnell wieder in die Geschichte eingestiegen. Ich konnte mir alles gut vorstellen und war wieder fasziniert von den Schauplätzen. Die meisten historischen Romane spielen in England oder Deutschland. Die Walachei und Transsilvanien sind da eine willkommene Abwechslung, umso überraschender, dass man dort dennoch Städten mit deutschen Namen, wie z.B. Kronstadt begegnet. Der Zeitrahmen, in dem dieser historische Roman spielt, ist äußerst interessant. Die politische Lage Mitte des 15. Jahrhunderts ist sehr brisant. Intrigen und wandelnde Bündnisse spielen eine große Rolle. Kronen werden mit Gewalt erkämpft und wieder verloren. Die Osmanen unter Sultan Murad wollen Europa erobern. Hier ist sehr viel vereint, das einen historischen Roman richtig spannend macht. Es ging mir anfangs teilweise etwas zu schnell in der Geschichte voran, aber langweilig wurde mir nie. Die Geschichte von Vlad Draculea, Radu, Janos Hunyadi und einigen mehr habe ich gerne mitverfolgt. Die historischen Personen standen eindeutig im Vordergrund, auch wenn es mit Roxolan einen fiktiven Beschützer gab, der Vlad Draculea an die Seite gestellt wurde und der ihn aus der ein oder anderen brenzligen Situation befreit hat. Sein Leben habe ich gerne mitverfolgt, weil hierdurch auch einige alte Mythen mit in die Handlung eingebaut wurden. Mir hat es sehr gefallen, dass in diesem Buch Vlad Draculea nicht nur als grausamer Tyrann dargestellt wurde. Seine brutale Seite, weswegen er letztendlich als „Der Pfähler“ in die Geschichte eingegangen ist, wurde aber auch nicht beschönigt und hat den nötigen Raum bekommen. In dieser Dilogie wurde Vlad Draculea von seiner menschlichen Seite gezeigt und war facettenreicher. Insgesamt betrachtet wirkte diese Darstellung sehr realistisch auf mich. Einen Punkt, den ich bei diesem Roman herausragend finde, ist die Recherche, die die Autorin betrieben hat. Drei Jahre hat sie insgesamt an diesem Roman gearbeitet und in einem ausführlichen Nachwort schildert sie, wann sie Dinge als wahr angenommen hat und wie sie recherchiert hat. Ich hatte auch schon beim Lesen das Gefühl, dass es sich hierbei um einen gut recherchierten historischen Roman handelt, was meine kleinen eigenen Suchen im Internet auch bestätigt haben. Fazit: Ein hervorragend recherchierter historischer Roman, der einen an neue Schauplätze und in eine äußerst spannende Zeit entführt. Das historische Vorbild für Dracula hat viel zu bieten und weiß von sich zu überzeugen. Vor der ein oder anderen brutalen Szene darf man allerdings nicht zurückschrecken. Eine klare Leseempfehlung an alle historienbegeisterten Leser und all diejenigen, die sich für die wahre Geschichte Draculas interessieren. Aber Achtung: Vampire gibt es in diesem Roman keine.
Beschreibung
Ein kraftvoller und hochspannender historischer Roman im Taschenbuchformat von Liliana Le Hingrat über den Kampf gegen die Osmanen im 15. Jahrhundert und ein unbekanntes Kapitel europäischer Geschichte: der »balkanische Rosenkrieg«, und gleichzeitig ein Stück der Familiengeschichte von Dracula
Aus der osmanischen Geiselhaft entlassen, führt Vlad Dracula den Kampf seines Vaters um den walachischen Thron fort. Doch nicht nur die alten Feinde seiner Familie machen ihm die Krone streitig, auch der eigene Bruder wendet sich gegen ihn und kann dabei auf den Beistand der Osmanen zählen. Obwohl Vlad in der Gunst von Papst Pius II. steht, muss er zusehen, wie sowohl Ungarn und Polen als auch das Osmanische Reich die Hand nach der Walachei ausstrecken. Mehr und mehr wird Vlads Heimat, wird sein Erbe zum Faustpfand im Kampf zwischen Christentum und Islam …
Die faszinierende Fortsetzung des preisgekrönten DAS DUNKLE HERZ DER WELT.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Liliana Le Hingrat wurde 1967 in Rumänien geboren. Sie studierte Geschichtswissenschaften an der Universität „Alexandru Ioan Cuza“ zu Iasi und arbeitete als freie Korrespondentin für eine rumänische Tageszeitung. Ihre erworbenen Fachkenntnisse während des Geschichtsstudiums sowie die Leidenschaft fürs Schreiben flossen in ihrem historischen Debütroman „Das dunkle Herz der Welt“ ein. Liliana Le Hingrat nahm an mehreren renommierten Schreibseminaren teil. Heute lebt sie zusammen mit ihrem Ehemann in den Vereinigten Staaten von Amerika und engagiert sich für die Restaurierung der einsturzgefährdeten mediävalen Kirchburgen aus Transsylvanien in Rumänien.Liliana Le Hingrat hat für ihren Roman "Das dunkle Herz der Welt" den Goldenen Homer 2016 in der Sparte Historische Biografie / historisches Ereignis verliehen bekommen. Hier wird vor allem die historisch korrekte Nachzeichnung des Lebens der Hauptfigur gewürdigt.
Beiträge
„Die Blutchronik“ von Liliana Le Hingrat ist die Fortsetzung der Geschichte der Walachei im 15. Jahrhundert. Während im ersten Teil die Kindheit Vlad Draculeas beleuchtet wurde, geht es in diesem Teil nun um seine Herrschaftszeit. Der Roman erscheint bei Droemer-Knaur als ebook am 1. November und das Taschenbuch gibt es ab dem 3. Dezember zu kaufen. Walachei, 15. Jahrhundert: Vlad Draculea wird aus der Geiselhaft der Osmanen entlassen, um über die Walachei zu herrschen. Doch noch hat er nicht den nötigen Rückhalt unter den Bojaren und wird schnell wieder gestürzt. Im Exil schwört er Rache an all seinen Feinden und ein langer Kampf um den walachischen Thron beginnt. Vlad muss sich in Geduld üben, um seine Feinde zu besiegen und auch die Osmanen drängen immer wieder nach Europa vor. Die balkanischen Rosenkriege sind von Intrigen und wechselnden Bündnissen geprägt und versprechen so viele spannende Stunden. Drei Jahre ist es her, dass ich „Das dunkle Herz der Welt“, den ersten Teil dieser Reihe, gelesen haben. Die Wartezeit war lang, doch sie hat sich absolut gelohnt. Der Schreibstil war gut und flüssig zu lesen und ich bin sehr schnell wieder in die Geschichte eingestiegen. Ich konnte mir alles gut vorstellen und war wieder fasziniert von den Schauplätzen. Die meisten historischen Romane spielen in England oder Deutschland. Die Walachei und Transsilvanien sind da eine willkommene Abwechslung, umso überraschender, dass man dort dennoch Städten mit deutschen Namen, wie z.B. Kronstadt begegnet. Der Zeitrahmen, in dem dieser historische Roman spielt, ist äußerst interessant. Die politische Lage Mitte des 15. Jahrhunderts ist sehr brisant. Intrigen und wandelnde Bündnisse spielen eine große Rolle. Kronen werden mit Gewalt erkämpft und wieder verloren. Die Osmanen unter Sultan Murad wollen Europa erobern. Hier ist sehr viel vereint, das einen historischen Roman richtig spannend macht. Es ging mir anfangs teilweise etwas zu schnell in der Geschichte voran, aber langweilig wurde mir nie. Die Geschichte von Vlad Draculea, Radu, Janos Hunyadi und einigen mehr habe ich gerne mitverfolgt. Die historischen Personen standen eindeutig im Vordergrund, auch wenn es mit Roxolan einen fiktiven Beschützer gab, der Vlad Draculea an die Seite gestellt wurde und der ihn aus der ein oder anderen brenzligen Situation befreit hat. Sein Leben habe ich gerne mitverfolgt, weil hierdurch auch einige alte Mythen mit in die Handlung eingebaut wurden. Mir hat es sehr gefallen, dass in diesem Buch Vlad Draculea nicht nur als grausamer Tyrann dargestellt wurde. Seine brutale Seite, weswegen er letztendlich als „Der Pfähler“ in die Geschichte eingegangen ist, wurde aber auch nicht beschönigt und hat den nötigen Raum bekommen. In dieser Dilogie wurde Vlad Draculea von seiner menschlichen Seite gezeigt und war facettenreicher. Insgesamt betrachtet wirkte diese Darstellung sehr realistisch auf mich. Einen Punkt, den ich bei diesem Roman herausragend finde, ist die Recherche, die die Autorin betrieben hat. Drei Jahre hat sie insgesamt an diesem Roman gearbeitet und in einem ausführlichen Nachwort schildert sie, wann sie Dinge als wahr angenommen hat und wie sie recherchiert hat. Ich hatte auch schon beim Lesen das Gefühl, dass es sich hierbei um einen gut recherchierten historischen Roman handelt, was meine kleinen eigenen Suchen im Internet auch bestätigt haben. Fazit: Ein hervorragend recherchierter historischer Roman, der einen an neue Schauplätze und in eine äußerst spannende Zeit entführt. Das historische Vorbild für Dracula hat viel zu bieten und weiß von sich zu überzeugen. Vor der ein oder anderen brutalen Szene darf man allerdings nicht zurückschrecken. Eine klare Leseempfehlung an alle historienbegeisterten Leser und all diejenigen, die sich für die wahre Geschichte Draculas interessieren. Aber Achtung: Vampire gibt es in diesem Roman keine.




