Blick ins Buch

Fantasy

Die Bibliothek am Mount Char

3,8(108)
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Über das Buch

Ein düsterer Fantasyroman über Macht, Wissen und Unsterblichkeit.

Carolyn war einst eine ganz gewöhnliche Amerikanerin – bis sie in die geheimnisvolle Bibliothek am Mount Char aufgenommen wurde. Dort lehrt der rätselhafte Vater seine zwölf Auserwählten uralte Künste: Heilung, Krieg, Tod, Sprache – und noch viel mehr. Doch als der Vater spurlos verschwindet, gerät das fragile Gleichgewicht zwischen den Schülern ins Wanken. Ein gnadenloser Wettlauf beginnt – um die Macht, das Wissen und vielleicht das Schicksal der Welt selbst.

Scott Hawkins’ außergewöhnlicher Roman ist ebenso brutal wie brillant – eine düstere Fantasygeschichte über Götter, Menschen und das grenzenlose Streben nach Wissen. Geheimnisvoll, surreal und von schwarzem Humor durchzogen, führt Die Bibliothek am Mount Char tief in eine Welt, in der nichts ist, wie es scheint.

Für alle, die Dark Fantasy und philosophische Geschichten lieben – und für Fans von Neil Gaiman, Terry Pratchett und Mark Lawrence.

Ein einzigartiges, verstörend schönes Fantasybuch für Erwachsene.

Editionen (3)

ISBN9783910522008
Verlagfoliant Verlag
Erscheinungsdatum02.10.24
Seitenzahl496

Rezensionen & Bewertungen

108 Bewertungen

26 Rezensionen

3,8

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  • cloudjumper
    cloudjumper

    1401 Follower

    2,0

    Eine Gruppe junger 'Bibliothekare' mit besonderen 'Talenten' suchen ihren 'Vater' und den Zugang zu ihrer 'Bibliothek'... Das Buch hat fast nur begeisterte Fans und Höchstwertungen in allen Kritiken. Da mich der Klappentext neugierig machte, kaufte ich es blind. Ein Fehler.... Dark Fantasy? Eher Prätentiöses Gelaber um den heißen Brei. Das Buch hat fast 500 Seiten und bis Seite 260 kann ich das Geschehen wie in meiner Einleitung zusammenfassen. Es werden so viele Seiten für Banalitäten verschwendet, dass ich die ganzen Höchstwertungen nicht verstehe. Wenn seitenlang über einen Hip Hop Star und sein Cover Girl geschwafelt wird, die dann eh sterben und die gesamten Seiten handlungstechnisch nur zwei Löwen zu der Gruppe um 'Vater' bringen, hätte man es auch kürzen können. Und das ist nur ein Beispiel von vielen. Vielleicht versteht man sowas unter Dark Fantasy, aber ich würde es nicht mal der Weird Fiction unterschieben. Dabei ist die undurchschaubare Ausgangslage durchaus cool. Eine Bibliothek (Sitz Gottes?), ein strenger Vater (Gott / Satan?) und eine Gruppe junger Menschen, die jeder ein Spezialgebiet erlernen (Tod, Krieg, Heilung, Sprachen, Mathe, Tiere usw.) und die einem Mysterium auf die Spur kommen wollen, während die Menschen (hier immer Amerikaner genannt) auch Wind davon bekommen und Untersuchungen anstellen. Folgende Schlagworte können euch helfen, ob es was für euch ist. Ihr liebt: sprechende Tiere?, Folter?, Mysteriöses?, Kämpfe gegen Hunde (WTF?), Beschreibungen von (unnötigen) Details usw. - dann probiert es aus. Ich hab aufgegeben. Selbst wenn es irgendwann Sinn macht, ich habe über die Hälfte gelesen und wenn mich diese erste Hälfte sprachlich nicht überzeugt, inhaltlich nicht vorankommt und eine absurde Idee nach der anderen reiht, dann ist das einfach nicht mein Gebiet. Schade um die coole Ausgangssituation. Ich breche äußerst selten ein Buch ab, aber hier musste ich die Notbremse ziehen.

    8. Feb. 2026

  • anha
    anha

    399 Follower

    5,0

    Faszinierend, großartig und erschreckend! Es hat mich auf eine wirklich gute Weise an manche Geschichten von Stephen King erinnert :) Das Buch startet mitten in einer ungewöhnlichen, schrägen Geschichte mit einzigartigen, besonderen Charakteren. Inhaltlich lässt es sich schwer zusammenfassen, aber je weiter die Geschichte fortschreitet, desto mehr Fäden fügen sich zusammen und auch wenn einige Beschreibungen brutal sind, gibt es auch Humor und Mitgefühl. Schon mal einem Löwen ein Zäpfchen verabreicht? ;)

    23. Okt. 2024

  • buchspuren
    buchspuren

    142 Follower

    4,5

    Nach dem Verschwinden ihres 'Vaters', einer gottgleichen Wesenheit namens Adam Black, kämpfen Carolyn und ihre übernatürlich begabten Geschwister um das Erbe seiner Bibliothek, die das Wissen des gesamten Universums hütet. Dabei muss Carolyn einen grausamen Plan in die Tat umsetzen, der weit über die Grenzen der menschlichen Vorstellungskraft hinausgeht. Dieses Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite absolut verwirrend, gnadenlos brutal und gleichzeitig unheimlich faszinierend. Hawkins wirft den Leser ohne Rettungsweste in eine Welt, deren Regeln man bis zum Ende nicht wirklich begreift. Es fühlt sich an, als hätte Quentin Tarantino einen tiefschwarzen Alptraum gehabt und jemand hätte die Ambition besessen, jedes blutige, absurde und geniale Detail davon in einen Roman zu gießen. Wer Lust auf eine Geschichte hat, die sich jedem Genre-Standard widersetzt und einen verwirrt, aber glücklich zurücklässt, kommt an diesem Buch nicht vorbei. Nichts für schwache Nerven – aber definitiv ein Muss für Fans des Abseitigen!

    5. Apr. 2026

3 von 26 Rezensionen

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