Blick ins Buch
Lyrik & Dramen
Die Antizipation der nationalsozialistischen Propaganda in Wilhelm Hauffs "Jud Süß"
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Über das Buch
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 2,0, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Insitut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Der unter der Regie von Veit Harlan entstandene, 1940 in Venedig uraufgeführte Film Jud Süß ist nicht nur "die sicherlich spektakulärste und umstrittenste Version" unter den Bearbeitungen des historischen Stoffes um den württembergischen Hoffaktor Joseph Süß Oppenheimer, der von 1733 bis 1737 am Hof des Herzogs Carl Alexander wirkte, sondern auch die wohl krasseste antisemitische unter den mittlerweile zahlreichen Adaptionen. Der älteren, gleichnamige Novelle von Wilhelm Hauff aus dem Jahre 1827 lassen sich dennoch ebenfalls bereits antisemitische Züge nachweisen. Die Adaptionen Hauffs und Harlans als die wichtigsten bisherigen zu bezeichnen, erscheint angebracht, wobei ebenso auf ihre jeweiligen Gegenpole hingewiesen werden soll, denn die Novelle grenzt sich bezüglich ihrer antisemitischen Färbung ebenso stark von dem Roman Jud Süß von Lion Feuchtwanger (1925) ab, wie sich der nationalsozialistische Propagandafilm Harlans von der Bearbeitung durch Lothar Mendes (Jew Süss , 1934) unterscheidet.
ISBN9783656029892
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsdatum17.10.11
Seitenzahl28
Haupt-GenreLyrik & Dramen
Sub-GenreKritiken & Literaturwissenschaft
FormatTaschenbuch
SpracheDeutsch
Preis18.95 €
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