Blick ins Buch
Lyrik & Dramen
Die „akustische Maske“
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Über das Buch
Mit seinem Konzept der "akustischen Maske" weist der Literaturnobelpreisträger Elias Canetti einer modernen Ethik des Hörens den Weg. Er reagiert damit auf die Konjunktur der Maske in Literatur und Theater um 1900. Gleichzeitig soll dem Hören neue poetologische Aufmerksamkeit zukommen, wie dies Rainer Maria Rilke gefordert hat. Canettis Mentor, der aktiv zuhörende Satiriker Karl Kraus, hatte das Anliegen, dem täuschenden Sprechen seine Maske abzunehmen – doch in der Moderne ist nicht mehr zwingend das lesbare Gesicht dahinter. Die Studie verfolgt das so ästhetisch potent und ethisch signifikant gewordene Antlitz über Nietzsches Auseinandersetzung mit dem Musiktheater Wagners, in Figurationen des Pierrot aus der Commedia dell'arte und mit Brecht, Broch, Hofmannsthal, Maeterlinck, Schnitzler und Thomas Mann durch die Literatur-, Theater- und Mediengeschichte der Moderne.
Editionen (1)
ISBN9783846770979
VerlagBrill | Fink
Erscheinungsdatum30.06.26
Seitenzahl404
Haupt-GenreLyrik & Dramen
Sub-GenreKritiken & Literaturwissenschaft
FormatE-Book
SpracheDeutsch
Preis81.30 €
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