Die 10 größten Dachskonzerne
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Herold zu Moschdehner lebt am Rand von Bobitz, dort, wo die letzten Gärten ausfransen und der Wald bereits mitredet. Er ist ein stiller Beobachter, ein apartes Original, das lieber lauscht als laut wird und lieber Umwege geht, wenn sie an einer interessanten Spur vorbeiführen. Neben seinem Haus hat er sich ein Erdloch eingerichtet, schlicht und verborgen wie ein zweites Zuhause. Dort schreibt er, sammelt, denkt nach und verschwindet manchmal ganz bewusst aus der Geräuschwelt der Menschen. Weil dieses Erdloch so nah am Waldrand liegt, ist Moschdehner mit den unsichtbaren Nachbarn vertrauter als andere. Für ihn sind Dachse keine "Tiere irgendwo da draußen", sondern Anwohner mit eigenen Gewohnheiten, Wegen und Arbeiten. Er kennt die Stellen, an denen die Erde frisch umgeworfen ist, die nächtlichen Trampelpfade, das leise Scharren, das man nur hört, wenn man selbst still genug ist. Sein bester Freund ist dabei ausgerechnet ein Dachs. Er kommt oft, ohne Ankündigung, wie es sich gehört. Manchmal früh, wenn der Tau noch auf den Halmen steht, manchmal abends, wenn der Wald schon dunkler wird. Dann sitzt der Dachs am Eingang des Erdlochs, schnuppert kurz, als würde er prüfen, ob alles in Ordnung ist, und bleibt. Moschdehner spricht wenig, der Dachs auch. Aber zwischen den beiden gibt es eine Verlässlichkeit, wie man sie nur am Waldrand findet. Aus dieser besonderen Nachbarschaft stammen Moschdehners Geschichten über die Dachse. Nicht als Märchen, sondern als Berichte aus nächster Nähe. Denn wer einen Dachs zum Freund hat, lernt schnell: Im Wald wird nicht nur gelebt. Im Wald wird organisiert.
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Autorenbeschreibung
Herold zu Moschdehner lebt am Rand von Bobitz, dort, wo die letzten Gärten ausfransen und der Wald bereits mitredet. Er ist ein stiller Beobachter, ein apartes Original, das lieber lauscht als laut wird und lieber Umwege geht, wenn sie an einer interessanten Spur vorbeiführen. Neben seinem Haus hat er sich ein Erdloch eingerichtet, schlicht und verborgen wie ein zweites Zuhause. Dort schreibt er, sammelt, denkt nach und verschwindet manchmal ganz bewusst aus der Geräuschwelt der Menschen. Weil dieses Erdloch so nah am Waldrand liegt, ist Moschdehner mit den unsichtbaren Nachbarn vertrauter als andere. Für ihn sind Dachse keine "Tiere irgendwo da draußen", sondern Anwohner mit eigenen Gewohnheiten, Wegen und Arbeiten. Er kennt die Stellen, an denen die Erde frisch umgeworfen ist, die nächtlichen Trampelpfade, das leise Scharren, das man nur hört, wenn man selbst still genug ist. Sein bester Freund ist dabei ausgerechnet ein Dachs. Er kommt oft, ohne Ankündigung, wie es sich gehört. Manchmal früh, wenn der Tau noch auf den Halmen steht, manchmal abends, wenn der Wald schon dunkler wird. Dann sitzt der Dachs am Eingang des Erdlochs, schnuppert kurz, als würde er prüfen, ob alles in Ordnung ist, und bleibt. Moschdehner spricht wenig, der Dachs auch. Aber zwischen den beiden gibt es eine Verlässlichkeit, wie man sie nur am Waldrand findet. Aus dieser besonderen Nachbarschaft stammen Moschdehners Geschichten über die Dachse. Nicht als Märchen, sondern als Berichte aus nächster Nähe. Denn wer einen Dachs zum Freund hat, lernt schnell: Im Wald wird nicht nur gelebt. Im Wald wird organisiert.



