Dezemberfieber
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Frank O. Rudkoffsky, 1980 in Nordenham geboren, lebt in Stuttgart und ist Mitherausgeber der Literatur- und Kunstzeitschrift ]trash[ pool. In Tübingen studierte er Allgemeine Rhetorik, Neuere Deutsche Literatur, Politikwissenschaft sowie am Studio Literatur und Theater. Neben Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien stand er 2011 mit einem frühen Auszug aus Dezemberfieber im Finale des Prosanova-Literaturwettbewerbs.
Beiträge
Ein sehr erwachsener Roman über die Verarbeitung der Vergangenheit Das Buch: Basti reist einen Tag nach der Beerdigung seines Vaters mit seiner Freundin nach Thailand. Einfach alles vergessen ist sein Motto. Doch in Thailand findet er keine Ruhe, kann nicht schlafen. Rastlos zieht er umher, begibt sich auf Geocaching und verdrängt seine Erinnerungen an seine Kindheit. Denn diese wurde von der Krankheit seiner Mutter überschattet. Doch seine Rastlosigkeit zwingt sich zu einer Auseinandersetzung mit seinen Dämonen der Vergangenheit – und das quer durch Thailand hindurch. Fazit: Vorneweg sollte man erwähnen, dass dieses Buch sehr erwachsen erscheint und nix für Liebhaber guter Jugend/Young Adult Romanen ist. Dieses Buch ist ein selbstzerstörender Trip durch eine fremde Gegend. Und Bastis Probleme mit der eigenen Vergangenheit bildet der Autor sehr glaubwürdig und bestens ab. Rudkoffsky spielt mit der deutschen Sprache, wechselt zwischen Präsens und Präterium hin und her, lässt Dschungel in Wohnzimmern entstehen und setzt sogar noch einen QR-Code ein. Der Einsatz von den vielen Briefen zwischen dem Vater und der Mutter zwischen den Kapiteln ummantelt die Story und macht sie so noch ein Stück tiefgründiger. Dabei vergisst er aber keinesfalls einen Schuss Humor. Und schon deshalb eines Lesens wert. Das Buch ließ sich sehr gut und flüssig lesen und das Ende lässt den Leser schockiert zurück. Obwohl die Story eine sehr depressive Stimmung vermittelt, verfällt der Leser trotzdem nicht in die gleiche Stimmung zu dem Buch. Eher zu einem bewussteren Leben und zu der Hinterfragung der eigenen Kindheit. Das Buch ist also für Leser geeignet, die ein etwas anspruchsvolleres Buch lesen möchten und sich einfach in den Sog der Rastlosigkeit hineintauchen wollen. Es ist ein sehr spezielles Buch, das zu überraschen weiß.
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Frank O. Rudkoffsky, 1980 in Nordenham geboren, lebt in Stuttgart und ist Mitherausgeber der Literatur- und Kunstzeitschrift ]trash[ pool. In Tübingen studierte er Allgemeine Rhetorik, Neuere Deutsche Literatur, Politikwissenschaft sowie am Studio Literatur und Theater. Neben Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien stand er 2011 mit einem frühen Auszug aus Dezemberfieber im Finale des Prosanova-Literaturwettbewerbs.
Beiträge
Ein sehr erwachsener Roman über die Verarbeitung der Vergangenheit Das Buch: Basti reist einen Tag nach der Beerdigung seines Vaters mit seiner Freundin nach Thailand. Einfach alles vergessen ist sein Motto. Doch in Thailand findet er keine Ruhe, kann nicht schlafen. Rastlos zieht er umher, begibt sich auf Geocaching und verdrängt seine Erinnerungen an seine Kindheit. Denn diese wurde von der Krankheit seiner Mutter überschattet. Doch seine Rastlosigkeit zwingt sich zu einer Auseinandersetzung mit seinen Dämonen der Vergangenheit – und das quer durch Thailand hindurch. Fazit: Vorneweg sollte man erwähnen, dass dieses Buch sehr erwachsen erscheint und nix für Liebhaber guter Jugend/Young Adult Romanen ist. Dieses Buch ist ein selbstzerstörender Trip durch eine fremde Gegend. Und Bastis Probleme mit der eigenen Vergangenheit bildet der Autor sehr glaubwürdig und bestens ab. Rudkoffsky spielt mit der deutschen Sprache, wechselt zwischen Präsens und Präterium hin und her, lässt Dschungel in Wohnzimmern entstehen und setzt sogar noch einen QR-Code ein. Der Einsatz von den vielen Briefen zwischen dem Vater und der Mutter zwischen den Kapiteln ummantelt die Story und macht sie so noch ein Stück tiefgründiger. Dabei vergisst er aber keinesfalls einen Schuss Humor. Und schon deshalb eines Lesens wert. Das Buch ließ sich sehr gut und flüssig lesen und das Ende lässt den Leser schockiert zurück. Obwohl die Story eine sehr depressive Stimmung vermittelt, verfällt der Leser trotzdem nicht in die gleiche Stimmung zu dem Buch. Eher zu einem bewussteren Leben und zu der Hinterfragung der eigenen Kindheit. Das Buch ist also für Leser geeignet, die ein etwas anspruchsvolleres Buch lesen möchten und sich einfach in den Sog der Rastlosigkeit hineintauchen wollen. Es ist ein sehr spezielles Buch, das zu überraschen weiß.




