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Starker Auftakt, aber nach der Hochzeit ging der Geschichte für mich leider die Luft aus.
Starker Auftakt, aber nach der Hochzeit ging der Geschichte für mich leider die Luft aus. Nach einem wirklich eindrucksvollen Start hat mich dieses Pärchen leider direkt in der Hochzeitsnacht verloren. Neve wird anfangs als schlagfertige, sarkastische und selbstständige Frau eingeführt. Als dann die Offenbarung kommt, dass sie den Kopf der griechischen Mafia heiraten muss, um den Frieden zwischen den Familien zu sichern, habe ich mich innerlich schon auf legendäre Wortgefechte, Trotzreaktionen und jede Menge Drama gefreut. Mehr Chaos, mehr Spannung, mehr Eskalation. Stattdessen war mit der Hochzeit gefühlt auch der Widerstand vorbei. Kaum waren die Ringe angesteckt, konnten beide ihre anzüglichen Gedanken übereinander plötzlich keine fünf Minuten mehr für sich behalten. Danach bestand ihre Dynamik größtenteils aus ein paar wirklich süßen "Niemand behandelt meine Frau so"-Momenten und... sehr, sehr viel Spice. 🤣 Für meinen Geschmack hat die körperliche Anziehung die eigentliche Liebesgeschichte leider komplett überholt. Auch Neves Alltag hat für mich nicht so richtig ins Gesamtbild gepasst. Wir sprechen von einer Mafia-Prinzessin, zwischen deren Familien der Frieden ohnehin am seidenen Faden hängt und ein Krieg praktisch schon vor der Tür steht. Trotzdem führt sie ein erstaunlich normales Leben mit Studium, Clubbesuchen und gefühlt jedem zweiten Abend im Pub. Das wirkte auf mich einfach nicht besonders glaubwürdig. Ares mochte ich grundsätzlich wirklich gerne, aber irgendwie war er... zu nett. 🤣 Natürlich fand ich es schön, wie wichtig Familie für ihn ist und wie viel Wärme innerhalb seiner Familie spürbar war. Gerade diese familiären Momente haben mir richtig gut gefallen. Gleichzeitig hätte ich mir zwischen den beiden Mafiafamilien deutlich mehr Reibung, Machtspiele und Konflikte gewünscht. Wir reden hier schließlich von der Mafia und nicht von einem besonders hitzigen Nachbarschaftsstreit. Die Liebesgeschichte entwickelt sich dann, wenig überraschend, hauptsächlich durch das viele Bumbum und den klassischen "Du gehörst jetzt zu mir"-Gedanken. Das kann durchaus unterhaltsam sein, mir persönlich fehlte aber die emotionale Entwicklung zwischen den beiden. Ich wollte mehr Gespräche, mehr Vertrauen und mehr gemeinsame Momente, die über körperliche Anziehung hinausgehen. Mein absolutes Highlight waren tatsächlich die Familiendynamiken. Vor allem Ares' Großmutter hat jede Szene an sich gerissen. Was ist das eigentlich immer mit Großmüttern, dass sie regelmäßig interessanter, witziger und charismatischer sind als die halbe restliche Besetzung? 🤣 Auch die Schwestern haben der Geschichte unglaublich viel Leben gegeben und hätten von mir aus gerne noch mehr Raum bekommen. Richtig cool fand ich außerdem, dass die Brüder der griechischen Mafia alle nach griechischen Göttern benannt wurden. Das ist zwar nur ein kleines Detail, hat für mich aber perfekt zum Setting gepasst und der Familie noch einmal einen eigenen Wiedererkennungswert gegeben. Die eigentliche Handlung fand ich insgesamt trotzdem spannend. Besonders die beiden Gefahren aus Neves Vergangenheit haben noch einmal für Tempo gesorgt. Allerdings konnte ich nicht ganz nachvollziehen, wie eines dieser Ereignisse überhaupt einer rund um die Uhr bewachten Mafia-Prinzessin passieren konnte. Da musste ich meine Logik kurz in den Urlaub schicken. 🤷♀️ Insgesamt hatte Deviant Hearts für mich einen richtig starken Auftakt und sympathische Familienmomente, verlor aber nach der Hochzeit zunehmend an Spannung. Weniger Spice und dafür mehr Mafia, mehr Konflikte und mehr emotionale Entwicklung hätten die Geschichte für mich deutlich stärker gemacht.
5 Stunden vor
Starker Auftakt, aber nach der Hochzeit ging der Geschichte für mich leider die Luft aus.
Starker Auftakt, aber nach der Hochzeit ging der Geschichte für mich leider die Luft aus. Nach einem wirklich eindrucksvollen Start hat mich dieses Pärchen leider direkt in der Hochzeitsnacht verloren. Neve wird anfangs als schlagfertige, sarkastische und selbstständige Frau eingeführt. Als dann die Offenbarung kommt, dass sie den Kopf der griechischen Mafia heiraten muss, um den Frieden zwischen den Familien zu sichern, habe ich mich innerlich schon auf legendäre Wortgefechte, Trotzreaktionen und jede Menge Drama gefreut. Mehr Chaos, mehr Spannung, mehr Eskalation. Stattdessen war mit der Hochzeit gefühlt auch der Widerstand vorbei. Kaum waren die Ringe angesteckt, konnten beide ihre anzüglichen Gedanken übereinander plötzlich keine fünf Minuten mehr für sich behalten. Danach bestand ihre Dynamik größtenteils aus ein paar wirklich süßen "Niemand behandelt meine Frau so"-Momenten und... sehr, sehr viel Spice. 🤣 Für meinen Geschmack hat die körperliche Anziehung die eigentliche Liebesgeschichte leider komplett überholt. Auch Neves Alltag hat für mich nicht so richtig ins Gesamtbild gepasst. Wir sprechen von einer Mafia-Prinzessin, zwischen deren Familien der Frieden ohnehin am seidenen Faden hängt und ein Krieg praktisch schon vor der Tür steht. Trotzdem führt sie ein erstaunlich normales Leben mit Studium, Clubbesuchen und gefühlt jedem zweiten Abend im Pub. Das wirkte auf mich einfach nicht besonders glaubwürdig. Ares mochte ich grundsätzlich wirklich gerne, aber irgendwie war er... zu nett. 🤣 Natürlich fand ich es schön, wie wichtig Familie für ihn ist und wie viel Wärme innerhalb seiner Familie spürbar war. Gerade diese familiären Momente haben mir richtig gut gefallen. Gleichzeitig hätte ich mir zwischen den beiden Mafiafamilien deutlich mehr Reibung, Machtspiele und Konflikte gewünscht. Wir reden hier schließlich von der Mafia und nicht von einem besonders hitzigen Nachbarschaftsstreit. Die Liebesgeschichte entwickelt sich dann, wenig überraschend, hauptsächlich durch das viele Bumbum und den klassischen "Du gehörst jetzt zu mir"-Gedanken. Das kann durchaus unterhaltsam sein, mir persönlich fehlte aber die emotionale Entwicklung zwischen den beiden. Ich wollte mehr Gespräche, mehr Vertrauen und mehr gemeinsame Momente, die über körperliche Anziehung hinausgehen. Mein absolutes Highlight waren tatsächlich die Familiendynamiken. Vor allem Ares' Großmutter hat jede Szene an sich gerissen. Was ist das eigentlich immer mit Großmüttern, dass sie regelmäßig interessanter, witziger und charismatischer sind als die halbe restliche Besetzung? 🤣 Auch die Schwestern haben der Geschichte unglaublich viel Leben gegeben und hätten von mir aus gerne noch mehr Raum bekommen. Richtig cool fand ich außerdem, dass die Brüder der griechischen Mafia alle nach griechischen Göttern benannt wurden. Das ist zwar nur ein kleines Detail, hat für mich aber perfekt zum Setting gepasst und der Familie noch einmal einen eigenen Wiedererkennungswert gegeben. Die eigentliche Handlung fand ich insgesamt trotzdem spannend. Besonders die beiden Gefahren aus Neves Vergangenheit haben noch einmal für Tempo gesorgt. Allerdings konnte ich nicht ganz nachvollziehen, wie eines dieser Ereignisse überhaupt einer rund um die Uhr bewachten Mafia-Prinzessin passieren konnte. Da musste ich meine Logik kurz in den Urlaub schicken. 🤷♀️ Insgesamt hatte Deviant Hearts für mich einen richtig starken Auftakt und sympathische Familienmomente, verlor aber nach der Hochzeit zunehmend an Spannung. Weniger Spice und dafür mehr Mafia, mehr Konflikte und mehr emotionale Entwicklung hätten die Geschichte für mich deutlich stärker gemacht.
5 Stunden vor








