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Über Kurt Oesterle
Kurt Oesterle 1955 in Oberrot/Nordwürttemberg geboren, studierte Literatur, Geschichte und Philosophie, Dr. phil. Freier Autor und zwanzig Jahre lang Zeitungsjournalist, insbesondere für die Süddeutsche Zeitung und das Schwäbische Tagblatt; auch für die „Frankfurter Anthologie“ der FAZ. Monographien über Wolfgang Koeppen und Peter Weiss. Essays u.a. zu Schiller, Heine, Hebel, Hauff oder Uhland („Ich hatt' einen Kameraden“), wofür er 1997 den Theodor-Wolff-Preiss erhielt. 2002 erschien bei Klöpfer & Meyer sein hoch gelobtes Romandebüt „Der Fernsehgast oder Wie ich lernte die Welt zu sehen“. Ausgezeichnet mit dem Berthold-Auerbach-Preis und von der Darmstädter Jury zum „Buch des Monats“ gewählt. 2003 folgte die vieldiskutierte, mehrfach aufgelegte Recherche „Stammheim. Der Vollzugsbeamte Horst Bubeck und die RAF-Häftlinge“, 2008 die Neuauflage seiner beiden Sportgeschichten aus der Nachkriegszeit: „Mordwand und Todeskurve“.
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