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Den diesjährigen Startschuss in meine Weihnachtsbuchsaison hat Angelika Schwarzhuber gegeben. Mit ihrem Roman „Der Weihnachtssee“ bin ich dem Herbst kurz entflohen und habe erste winterliche und weihnachtliche Luft schnuppern dürfen. Kurz vor den Feiertagen bleibt Jana aufgrund eines Schneesturms im Bayerischen Wald mit ihrem Auto liegen. Zuflucht findet sie im nahegelegenen Haus von Toni und seinem Neffen Finn. Doch sie bleiben nicht zu dritt, sondern es stoßen noch weitere Personen zu ihnen, die ebenfalls Opfer der Wetterverhältnisse geworden sind. Gemeinsam trotzen sie den Umwelteinflüssen und machen aus dieser Situation das Beste für alle – mit einem Hauch der Magie von Weihnachten. Das wunderschöne Cover fügt sich optisch perfekt in die Reihe der vorherigen Bücher der Autorin ein. Sie sind einfach jedes Mal wieder ein absoluter Blickfang. Auch inhaltlich knüpft sie wieder an ihre vorherigen Werke an: Den Leser erwarten ein wunderbar flüssiger, bildlicher und lebendiger Schreibstil mit liebenswerten, nahbaren Charakteren und einer Geschichte, die es einem warm ums Herz werden lässt. Wir lernen Toni kennen, einen jungen Mann, der von der einen auf die andere Minute für seinen Neffen Finn sorgen muss, weil dieser seine Mutter verliert. Des weiteren treffen wir auf Erzieherin Jana und ihre Familie, sowie die Schwestern Gitti und Paula, die einen örtlichen Friseursalon betreiben, Koch Georgios und den geheimnisvollen Stephan. Jeder findet in dieser bunten Truppe seinen Platz und gibt seinen Teil dazu, dass dieses ungeplante Weihnachtsfest zu etwas ganz besonderem wird. Trotz viel Harmonie, leckerem Essen, geschmückter Stube und gemeinsamen Musizierens wird es nie langweilig, weil wir Jana auch auf den Spuren eines Familiengeheimnisses begleiten, Streitereien aus der Vergangenheit aufgearbeitet werden und auch Trauerarbeit geleistet wird. Dies ist übrigens ein Punkt, der mir in diesem Buch besonders gut gefallen hat: Der Umgang von Jana mit dem kleinen Waisen Finn und seinem Verlust. Sie war sehr sensibel, einfühlsam, und auf Augenhöhe mit dem kleinen Jungen. Der Umgang mit dem Thema Trauer war sehr authentisch und empathisch von der Autorin umgesetzt. Trotz dieses sehr emotionalen Inhalts, hatte ich nie das Gefühl, dass die Geschichte schwermütig wurde. Im Gegenteil, sie zeigte wie wichtig Zusammenhalt, Hoffnung und Träume sind. Ein kleines bisschen Liebe durfte natürlich auch nicht fehlen und hat die Geschichte perfekt abgerundet. Wer auf der Suche nach einem stimmungsvollen, gemütlichen Weihnachtsroman ohne Kitsch und mit Happy End ist, sollte dieses Buch (und auch die anderen der Autorin) dringend zur Hand nehmen!

4. Okt. 2025
Den diesjährigen Startschuss in meine Weihnachtsbuchsaison hat Angelika Schwarzhuber gegeben. Mit ihrem Roman „Der Weihnachtssee“ bin ich dem Herbst kurz entflohen und habe erste winterliche und weihnachtliche Luft schnuppern dürfen. Kurz vor den Feiertagen bleibt Jana aufgrund eines Schneesturms im Bayerischen Wald mit ihrem Auto liegen. Zuflucht findet sie im nahegelegenen Haus von Toni und seinem Neffen Finn. Doch sie bleiben nicht zu dritt, sondern es stoßen noch weitere Personen zu ihnen, die ebenfalls Opfer der Wetterverhältnisse geworden sind. Gemeinsam trotzen sie den Umwelteinflüssen und machen aus dieser Situation das Beste für alle – mit einem Hauch der Magie von Weihnachten. Das wunderschöne Cover fügt sich optisch perfekt in die Reihe der vorherigen Bücher der Autorin ein. Sie sind einfach jedes Mal wieder ein absoluter Blickfang. Auch inhaltlich knüpft sie wieder an ihre vorherigen Werke an: Den Leser erwarten ein wunderbar flüssiger, bildlicher und lebendiger Schreibstil mit liebenswerten, nahbaren Charakteren und einer Geschichte, die es einem warm ums Herz werden lässt. Wir lernen Toni kennen, einen jungen Mann, der von der einen auf die andere Minute für seinen Neffen Finn sorgen muss, weil dieser seine Mutter verliert. Des weiteren treffen wir auf Erzieherin Jana und ihre Familie, sowie die Schwestern Gitti und Paula, die einen örtlichen Friseursalon betreiben, Koch Georgios und den geheimnisvollen Stephan. Jeder findet in dieser bunten Truppe seinen Platz und gibt seinen Teil dazu, dass dieses ungeplante Weihnachtsfest zu etwas ganz besonderem wird. Trotz viel Harmonie, leckerem Essen, geschmückter Stube und gemeinsamen Musizierens wird es nie langweilig, weil wir Jana auch auf den Spuren eines Familiengeheimnisses begleiten, Streitereien aus der Vergangenheit aufgearbeitet werden und auch Trauerarbeit geleistet wird. Dies ist übrigens ein Punkt, der mir in diesem Buch besonders gut gefallen hat: Der Umgang von Jana mit dem kleinen Waisen Finn und seinem Verlust. Sie war sehr sensibel, einfühlsam, und auf Augenhöhe mit dem kleinen Jungen. Der Umgang mit dem Thema Trauer war sehr authentisch und empathisch von der Autorin umgesetzt. Trotz dieses sehr emotionalen Inhalts, hatte ich nie das Gefühl, dass die Geschichte schwermütig wurde. Im Gegenteil, sie zeigte wie wichtig Zusammenhalt, Hoffnung und Träume sind. Ein kleines bisschen Liebe durfte natürlich auch nicht fehlen und hat die Geschichte perfekt abgerundet. Wer auf der Suche nach einem stimmungsvollen, gemütlichen Weihnachtsroman ohne Kitsch und mit Happy End ist, sollte dieses Buch (und auch die anderen der Autorin) dringend zur Hand nehmen!
4. Okt. 2025







