Der Weg ins Apfelreich
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Beschreibung
Der Herbst ist im südschwedischen Kivik angekommen und die Apfelbäume tragen bereits Früchte. Vanja kann ihre erste Kunstausstellung seit langer Zeit feiern, sie wird ein großer Erfolg. Doch ein Geist aus der Vergangenheit taucht bei der Eröffnung auf und wirft sie ganz schön aus der Bahn …
Ihre Tochter Sally bekommt in ihrem Bed & Breakfast tatkräftige Unterstützung von ihrem neuen Freund Peter, mit dem sie im Liebesglück schwebt. Doch eine Sache lässt sie nicht los: Sie hat einen Onkel, doch ihre Mutter Vanja hüllt sich über ihren Bruder in Schweigen. Sally bleibt nichts anderes übrig, als selbst Nachforschungen anzustellen, um die Familie wieder komplett zu machen.
Auch Sallys Tochter Josefin eröffnet endlich ihre eigene Vintageboutique, doch die Kunden bleiben aus. Ist ihr Traum bereits vorbei, bevor er richtig angefangen hat?
Frühling, Sommer und Herbst im Bed & Breakfast von Sally in Skåne: drei Frauen, drei Generationen und drei Geschichten darüber, was es bedeutet, Mutter und Tochter zu sein.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Anna Fredriksson, geboren 1966, ist eine schwedische Autorin. Sie ist bekannt als »Queen of Feel Real«. Ihre Bücher haben sich in Schweden über 700.000 Mal verkauft. Sie lebt mit ihren drei Söhnen in Stockholm.
Beiträge
Der krönende Abschkuss einer Geschichte rund um die drei Generationen einer Familie. Ich bin wirklich traurig, dass diese nun vorbei ist. Mittlerweile ist das Bed and Breakfast von Sally gut in Schwung gekommen und sie hat sogar ihre Liebe gefunden. Josefin, die Tochter von Sally baut neue Kontakte mit den Dorfbewohnern auf und schlägt so neue Wege ein. Sie merkt jedoch schnell, dass dies nicht ganz ohne Komplikationen geschieht. Vanja, die Großmutter von Josefin und die Mutter von Sally stellt ihre Kunst aus und wird von ihrer Vergangenheit eingeholt. Zwischenzeitlich gibt es zwischen den Bewohnern des kleinen Dorfes kleinere Nebengeschichten, die frischen Wind reinbringen. Die kleinen Details, mit denen die Umgebung, die Charaktere und auch die Orte beschrieben werden laden zum Urlaub ein. Endlich finden alle Fäden zusammen und die Geschichte ist toll zu ende gegangen. Ein rundum gelungener Abschluss.
Das Ende der Jahreszeiten-Saga
Mit "Der Weg ins Apfelreich" kommt die Jahreszeitensaga um Josefin, Sally und Vanja zum Abschluss. Nachdem Vanja und Sally sich im zweiten Teil etwas angenähert haben, versuchen sie nun ihre Beziehung zu festigen. Sally möchte dazu mehr von Vanja und ihrer Vergangenheit erfahren, was dieser aber schwerfällt. Josefin ist nach ihrer Zeit in Malmö im zweiten Teil wieder zu Harald zurückgekehrt und möchte ihren eigenen Vintageladen eröffnen. Dabei merkt sie, dass sie kaum Kontakte haben und versucht sich mehr in die Dorfgemeinschaft zu verankern. Wie auch davor ist der Schreibstil locker und leicht und man bekommt die Geschichte aus den drei unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Während ich im letzten Teil den Eindruck hatte, dass Sally hier ein bisschen in den Hintergrund geraten ist, so war das diesmal nicht der Fall. Vanja hat wirklich mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen aber mir gefällt, dass sie es am Ende angeht und sich dieser stellt. Wobei ich manche Handlungen von ihr nicht ganz nachvollziehen konnte. Aber sie ist eine andere Generation und anderer Charaktertyp, daher passt das für mich. Und auch wenn das Buch sehr idyllisch anfängt, kommen im Verlaufe doch einige Probleme auf, vor allem mit der neuen Freundin von Josefin. Und das ist auch der Punkt, der mir leider nicht so gut gefallen hat. Für mich hat das nicht so ganz in die Geschichte um die drei Frauen gepasst. Aber alles in allem ist es ein schöner Abschluss der Saga, bei dem auch ein bisschen Vorfreude auf den Herbst aufkommt.
"Der Weg ins Apfelreich" von Anna Fredriksson versprach eine herbstliche Atmosphäre. Diese wurde auch im schwedischen Stil gut dargestellt. Die Landschaft wurde authentisch beschrieben und ich habe mir ab und zu selbst gewünscht, eine Nacht in der Pension Pomona zu übernachten. Entsprechend passend und schön ist auch das Cover. Der Schreibstil ist im positiven Sinne sehr einfach gehalten und die Geschichte lässt sich leicht und schnell lesen. An sich hätte ich mir allerdings ein wenig mehr Spannung beziehungsweise einen richtigen Höhepunkt/Wendepunkt gewünscht. Vieles war vorherzusehen oder ziemlich schnell gelöst, wie beispielsweise die Cilla-Problematik. Insgesamt war es zu Anfang schwer, in die Geschichte reinzukommen und die Charaktere und deren Beziehung zueinander nachzuvollziehen. Dazu sei gesagt, dass ich die ersten beiden Teile der Trilogie (noch) nicht gelesen habe. An dieser Stelle hätte ich mir gerne einen kleinen Stammbaum gewünscht. Abgesehen davon war es relativ leicht, in die Geschichte einzutauchen. Womit ich mich allerdings schwer getan habe, war, Mitgefühl und Verständnis mit Vanja zu haben. Ich konnte sehr viele ihrer Handlungen und Gedanken nicht nachempfinden und hätte mir ein wenig mehr Empathie, insbesondere Sally und Josefin gegenüber. Lediglich auf den letzten Seiten hat sie im Sinne einer Mutter gehandelt. Dabei ist mir bewusst, dass es gerade um diese Bindung geht und dies wahrscheinlich die größte Herausforderung ist, mit der Vanja umgehen muss. Vor diesem Hintergrund würde ich den dritten Teil der Trilogie eher Personen empfehlen, welche die ersten beiden Teile ebenfalls gelesen haben. So kann man vielleicht ein wenig mehr mit Vanja mitfühlen und hat Verständnis für ihre Handlungen. Ich an der Stelle bin mir noch unsicher, ob ich jetzt noch die ersten beiden Teile lesen möchte, da ich ja doch schon vieles über die Handlung weiß. Trotzdem ist bestimmt das Zueinanderfinden der Mutter-Tochter-Enkelin Konstellation schön mitzuerleben.
Beschreibung
Der Herbst ist im südschwedischen Kivik angekommen und die Apfelbäume tragen bereits Früchte. Vanja kann ihre erste Kunstausstellung seit langer Zeit feiern, sie wird ein großer Erfolg. Doch ein Geist aus der Vergangenheit taucht bei der Eröffnung auf und wirft sie ganz schön aus der Bahn …
Ihre Tochter Sally bekommt in ihrem Bed & Breakfast tatkräftige Unterstützung von ihrem neuen Freund Peter, mit dem sie im Liebesglück schwebt. Doch eine Sache lässt sie nicht los: Sie hat einen Onkel, doch ihre Mutter Vanja hüllt sich über ihren Bruder in Schweigen. Sally bleibt nichts anderes übrig, als selbst Nachforschungen anzustellen, um die Familie wieder komplett zu machen.
Auch Sallys Tochter Josefin eröffnet endlich ihre eigene Vintageboutique, doch die Kunden bleiben aus. Ist ihr Traum bereits vorbei, bevor er richtig angefangen hat?
Frühling, Sommer und Herbst im Bed & Breakfast von Sally in Skåne: drei Frauen, drei Generationen und drei Geschichten darüber, was es bedeutet, Mutter und Tochter zu sein.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Anna Fredriksson, geboren 1966, ist eine schwedische Autorin. Sie ist bekannt als »Queen of Feel Real«. Ihre Bücher haben sich in Schweden über 700.000 Mal verkauft. Sie lebt mit ihren drei Söhnen in Stockholm.
Beiträge
Der krönende Abschkuss einer Geschichte rund um die drei Generationen einer Familie. Ich bin wirklich traurig, dass diese nun vorbei ist. Mittlerweile ist das Bed and Breakfast von Sally gut in Schwung gekommen und sie hat sogar ihre Liebe gefunden. Josefin, die Tochter von Sally baut neue Kontakte mit den Dorfbewohnern auf und schlägt so neue Wege ein. Sie merkt jedoch schnell, dass dies nicht ganz ohne Komplikationen geschieht. Vanja, die Großmutter von Josefin und die Mutter von Sally stellt ihre Kunst aus und wird von ihrer Vergangenheit eingeholt. Zwischenzeitlich gibt es zwischen den Bewohnern des kleinen Dorfes kleinere Nebengeschichten, die frischen Wind reinbringen. Die kleinen Details, mit denen die Umgebung, die Charaktere und auch die Orte beschrieben werden laden zum Urlaub ein. Endlich finden alle Fäden zusammen und die Geschichte ist toll zu ende gegangen. Ein rundum gelungener Abschluss.
Das Ende der Jahreszeiten-Saga
Mit "Der Weg ins Apfelreich" kommt die Jahreszeitensaga um Josefin, Sally und Vanja zum Abschluss. Nachdem Vanja und Sally sich im zweiten Teil etwas angenähert haben, versuchen sie nun ihre Beziehung zu festigen. Sally möchte dazu mehr von Vanja und ihrer Vergangenheit erfahren, was dieser aber schwerfällt. Josefin ist nach ihrer Zeit in Malmö im zweiten Teil wieder zu Harald zurückgekehrt und möchte ihren eigenen Vintageladen eröffnen. Dabei merkt sie, dass sie kaum Kontakte haben und versucht sich mehr in die Dorfgemeinschaft zu verankern. Wie auch davor ist der Schreibstil locker und leicht und man bekommt die Geschichte aus den drei unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Während ich im letzten Teil den Eindruck hatte, dass Sally hier ein bisschen in den Hintergrund geraten ist, so war das diesmal nicht der Fall. Vanja hat wirklich mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen aber mir gefällt, dass sie es am Ende angeht und sich dieser stellt. Wobei ich manche Handlungen von ihr nicht ganz nachvollziehen konnte. Aber sie ist eine andere Generation und anderer Charaktertyp, daher passt das für mich. Und auch wenn das Buch sehr idyllisch anfängt, kommen im Verlaufe doch einige Probleme auf, vor allem mit der neuen Freundin von Josefin. Und das ist auch der Punkt, der mir leider nicht so gut gefallen hat. Für mich hat das nicht so ganz in die Geschichte um die drei Frauen gepasst. Aber alles in allem ist es ein schöner Abschluss der Saga, bei dem auch ein bisschen Vorfreude auf den Herbst aufkommt.
"Der Weg ins Apfelreich" von Anna Fredriksson versprach eine herbstliche Atmosphäre. Diese wurde auch im schwedischen Stil gut dargestellt. Die Landschaft wurde authentisch beschrieben und ich habe mir ab und zu selbst gewünscht, eine Nacht in der Pension Pomona zu übernachten. Entsprechend passend und schön ist auch das Cover. Der Schreibstil ist im positiven Sinne sehr einfach gehalten und die Geschichte lässt sich leicht und schnell lesen. An sich hätte ich mir allerdings ein wenig mehr Spannung beziehungsweise einen richtigen Höhepunkt/Wendepunkt gewünscht. Vieles war vorherzusehen oder ziemlich schnell gelöst, wie beispielsweise die Cilla-Problematik. Insgesamt war es zu Anfang schwer, in die Geschichte reinzukommen und die Charaktere und deren Beziehung zueinander nachzuvollziehen. Dazu sei gesagt, dass ich die ersten beiden Teile der Trilogie (noch) nicht gelesen habe. An dieser Stelle hätte ich mir gerne einen kleinen Stammbaum gewünscht. Abgesehen davon war es relativ leicht, in die Geschichte einzutauchen. Womit ich mich allerdings schwer getan habe, war, Mitgefühl und Verständnis mit Vanja zu haben. Ich konnte sehr viele ihrer Handlungen und Gedanken nicht nachempfinden und hätte mir ein wenig mehr Empathie, insbesondere Sally und Josefin gegenüber. Lediglich auf den letzten Seiten hat sie im Sinne einer Mutter gehandelt. Dabei ist mir bewusst, dass es gerade um diese Bindung geht und dies wahrscheinlich die größte Herausforderung ist, mit der Vanja umgehen muss. Vor diesem Hintergrund würde ich den dritten Teil der Trilogie eher Personen empfehlen, welche die ersten beiden Teile ebenfalls gelesen haben. So kann man vielleicht ein wenig mehr mit Vanja mitfühlen und hat Verständnis für ihre Handlungen. Ich an der Stelle bin mir noch unsicher, ob ich jetzt noch die ersten beiden Teile lesen möchte, da ich ja doch schon vieles über die Handlung weiß. Trotzdem ist bestimmt das Zueinanderfinden der Mutter-Tochter-Enkelin Konstellation schön mitzuerleben.







