Der Untergrundmann

Der Untergrundmann

Taschenbuch
5.01
EhekriegArcher, LewEntführungHard Boiled

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Beschreibung

Während ein Waldbrand die Küste Kaliforniens bedroht, sucht Detektiv Lew Archer verzweifelt nach dem kleinen Ronny Broadhurst. Geht es um Lösegeld oder um Erpressung in einem Ehekrieg? Erst müssen alte Leichen ausgegraben werden, bevor es Archer gelingt, das ganze Ausmaß des Familiendramas zu enthüllen. Ein Krimiklassiker in hochgelobter Neuübersetzung, mit einem Nachwort von Donna Leon.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Krimis
Sub-Genre
Privatermittler
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
368
Preis
13.40 €

Autorenbeschreibung

Ross Macdonald (1915–1983) zählt zu den besten amerikanischen Kriminalautoren des 20. Jahrhunderts. Er wird in Großbritannien und Amerika und nun auch bei uns wiederentdeckt. Seine Kriminalromane gelten als Spiegel der amerikanischen Gesellschaft. Ross Macdonald war Präsident der Mystery Writers of America. 1964 gewann er den Silver, 1965 den Gold Dagger Award.

Beiträge

1
Alle
5

Der Untergrundmann ist mein drittes Buch, welches ich von dem Autor gelesen habe. Diese Bücher von Ross Macdonald erscheinen gerade nach und nach im Diogenes Verlag in einer Neuübersetzung. Das Original kenne ich nicht – kann also dazu auch nichts sagen. Aber diese Neuübersetzungen haben mir bisher alle sehr gut gefallen. Ross Macdonald hat mit dem Privatdetektiv Lew Archer eine richtige coole Figur geschaffen und der Kriminalfall ist auch diesmal wieder ziemlich knifflig. Aber worum geht es eigentlich? Beim morgendlichen Vögel füttern lernt Archer den kleinen Ronny kennen. Und schon bald findet er sich in einer Familiengeschichte wieder, die er so nicht erwartet hat. Ronny wird von seinem Vater und einer jungen blonden Frau abgeholt. Dieser möchte seine Mutter mit Ronny besuchen. Und während Archer schon von Anfang an ein schlechtes Gefühl bei der Sache hat, so bekommt es der Leser ebenfalls sehr schnell. Als die drei nicht bei der Großmutter ankommen, ermittelt Archer, auf drängen von Jean – Ronnys Mutter. Er findet die Leiche von Sten, Ronnys Vater. Die mysteriöse blonde Frau und Ronny bleiben allerdings verschwunden. Hat sie Sten getötet? Und ausgerechnet jetzt beginnt der Wald rund herum auch noch zu brennen. Dies ist wieder ein sehr komplexer Fall und er verzweigt sich immer mehr. Was mir aber auch sehr gut gefallen hat, denn es ist und bleibt der rote Faden der Geschichte erhalten und man ist als Leser komplett ahnungslos, was es da für ein Familiengeheimnis gibt, welches sich lösen soll. Da er auch kein Urteil fällt und einfach nur ermittelt, fällt es mir als Leser auch schwer, was er so denkt, das bleibt immer etwas im dunkeln und macht diese Kriminalfälle für mich so spannend und interessant. Eine mitreißende Geschichte, aus dem Jahr 1971, welches auch heute noch locker gelesen werden kann. Ich bin und bleibe weiter Fan von Lew Archer!

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