Fantasy

Der Untergang von Númenor und andere Geschichten aus dem Zweiten Zeitalter von Mittelerde

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Über das Buch

SPIEGEL-Bestseller Alle Geschichten und Schriften J.R.R. Tolkiens zum Zweiten Zeitalter von Mittelerde erstmals in einem Band! Eine Geschichte über Elben und Menschen und eine Macht, die böser ist als alles andere. Die große Verführung durch Ringe, die im Geheimen geschmiedet wurden. Die Sehnsucht nach Unsterblichkeit, die in den Untergang führt. Eine Insel aus längst vergangenen Tagen, die zwischen Mittelerde und dem Reich der göttlichen Valar liegt. »Der Untergang von Númenor« versammelt alle wichtigen Originaltexte Tolkiens, die sich mit dem Zweiten Zeitalter beschäftigen und damit die Vorgeschichte des »Herr der Ringe« erzählen. Die Geschichten rund um Elben, Menschen und die Ringe der Macht bilden den Handlungsrahmen, in dem die gigantische Serienverfilmung angesiedelt ist. Mit zahlreichen Bildern und Zeichnungen von Alan Lee Der Herausgeber Brian Sibley: »Seit der Erstveröffentlichung von ›Das Silmarillion‹ vor fünfundvierzig Jahren habe ich Christopher Tolkiens akribische wissenschaftliche Aufarbeitung der Schriften seines Vaters über Mittelerde mit Bewunderung verfolgt. Es ist mir eine Ehre, dieses grundlegende Werk mit ›Der Untergang von Númenor‹ zu ergänzen. Ich hoffe, dass die Leserinnen und Leser durch die Zusammenführung vieler Fäden aus den Erzählungen des Zweiten Zeitalters in einem einzigen Werk das reiche Tableau von Charakteren und Ereignissen entdecken – oder wiederentdecken –, das den Auftakt zum Drama des großen Ringkriegs bildet, wie es in ›Der Herr der Ringe‹ erzählt wird.« Der Illustrator Alan Lee: »Es ist eine große Freude, das Zweite Zeitalter genauer erkunden zu können und mehr über die schattenhaften und uralten Ereignisse, Bündnisse und Katastrophen zu erfahren, die schließlich in die besser bekannten Geschichten des Dritten Zeitalters münden. Wo immer ich bei der Arbeit an ›Der Herr der Ringe‹ und ›Der Hobbit‹ die Gelegenheit hatte, habe ich versucht, in den Bildern und Entwürfen jene historische Tiefe auszuloten, in deren Schichten sich Anklänge an diese älteren Geschehnisse finden. ›Der Untergang von Númenor‹ hat sich als perfekte Gelegenheit erwiesen, ein wenig tiefer in die reiche Geschichte von Mittelerde einzutauchen.«

Editionen (3)

ISBN9783608119855
VerlagKlett-Cotta
Erscheinungsdatum10.11.22
Seitenzahl432

Rezensionen & Bewertungen

91 Bewertungen

16 Rezensionen

4,4

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  • tinymaria
    tinymaria

    277 Follower

    5,0

    Eine schöne Zusammenfassung des Zweiten Zeitalters von Mittelerde

    Zuerst sollte gesagt werden, dass das vorliegende Buch kein fortlaufender Roman ist, sondern eine Aufarbeitung von einzelnen Texten zu einer Gesamtübersicht des Zweiten Zeitalters aus Sicht der Numenorer. Wer schon das „Silmarillion“ und/oder „Nachrichten aus Mittelerde“ gelesen hat, wird die Geschichte, die hier erzählt wird bereits kennen, aber das Buch ist trotzdem eine tolle, informative Ergänzung. Ich mag es sehr. Der Erzählstil ist flüssig und man kommt gut durch die Seiten. Ich bin immer wieder erstaunt, was Tolkin sich für eine vielschichtige und interessante Welt erdacht hat. Wer mehr Hintergrundwissen über Mittelerde und die Numenorer lesen will, ist hier genau richtig.

    9. Juni 2024

  • annjo
    annjo

    271 Follower

    5,0

    Welch eine Wertschätzung!

    Die chronologische Sammlung von Brian Sibley hat mir außerordentlich gut gefallen! Aus Textstücken aus dem Herrn der Ringe, dem Silmarillion, Nachrichten aus Mittelerde und anderen Textstücken wie Briefen oder Kommentaren Christopher Tolkiens wird hier eine chronologische Sammlung des Zweiten Zeitalters (Z.Z.) und dem Untergang Númenors - Tolkiens eigene Rezeption des Atlantis-Mythos, wiedergegeben. Was mir besonders gefallen hat, ist mit wie viel Liebe und Hingabe die Chronologie erstellt wurde - es ist, als wäre es von einem Tolkienfan für Tolkienfans erstellt worden. Besonders spannend fand ich beim Lesen mal wieder die Erkenntnis, dass Tolkiens Erzählwelt stets mit höchstem literaturwissenachaftlichen Anspruch behandelt wird. Nachdem ich gerade das Silmarillion gelesen hatte und den Herrn der Ringe recht gut kenne, brauchte ich nicht wirklich in die Anmerkungen zu schauen, um zu wissen, woher welcher Textauszug stammt. Was mir aber nach dem Lesen von Tolkiens Biografie sofort positiv, eigentlich wirklich wertschätzend Tolkien gegenüber auffiel, war, dass die Kapitelüberschriften und Seitebzahlen in roter Tinte abgedruckt waren - etwas, auf das Tolkien damals, als er den Herrn der Ringe in Druck gab, bestand, es sich aber kostentechnisch nicht umsetzen ließ. Tolkien hätte diese Aufmachung also gefallen. Ebenso gibt es selbstverständlich Landkarten, die nicht nur im Buchdeckel gedruckt sind, sondern wirklich herausgenommen werden können - selbstredend auch in schwarzer und roter Tinte. Das Buch ist tatsächlich aber eher für diejenigen zu empfehlen, die das Silmarillion gelesen haben und selbstverständlich den Herrn der Ringe kennen. Ich glaube nämlich, dass diese Sammlung für Nichtkenner keinen wirklichen Mehrwert hat bzw. tatsächlich Lesespaß bringt. Ich glaube sogar, dass man den Untergang von Numenor besonders genießen kann, wenn man ihn im Anschluss der Lektüre des Silmarillion oder der Tolkienbiografie liest.

    30. Jan. 2026

  • lukas_0422
    lukas_0422

    13 Follower

    4,5

    Für das zweite Zeitalter das, was das „Silmarillion” für das erste ist, jedoch deutlich holpriger.

    Anders als das „Silmarillion” ist nämlich „der Untergang von Númenor und andere Geschichten des zweiten Zeitalters” eine Sammlung mehrerer Texte Tolkiens. Die meisten dieser wurden vorher schon publiziert - größtenteils in der „Akallabêth”, einem Band der „History of Middle-Earth” oder in den „Nachrichten aus Mittelerde”. In diesem Buch sind diese Texte jedoch chronologisch zusammengefasst und auch mit Kommentaren versehen. Anders als „Beren und Lúthien” und „Der Fall von Gondolin” zeigt so dieses Buch nicht die Entwicklung die Geschichte (bzw. Liegt der Hauptfokus nicht darauf, das meiste wird in der Einleitung genannt und am Ende sind noch die beiden Númenor betreffenden Kapitel von der „Lost Road” - der Urfassung der Geschichte des Untergangs Númenors - angehangen), sondern bildet vielmehr eine Chronik des zweiten Zeitalters. Ohne Zweifel ist es teilweise ziemlich schwierig, diese zu lesen, da häufig kürzere Abschnitte aneinander gehangen sind, die in unterschiedlichen Versionen publiziert wurden. Auch wenn es einen durchlaufenden Text gibt, sind so sich häufig wiederholende Informationen innerhalb eines Kapitels zu finden. Doch trotzdem ist dieses Buch sehr empfehlenswert. Abseits der drei wohl größten Geschichten des Zweiten Zeitalters (das Schmieden der Ringe der Macht und des Einen Rings, der Untergang Númenors und die Schlacht des Letzten Bündnisses) gibt es hier noch einige interessante Zusatzinformationen. So zum Beispiel war die Geschichte von Aldarion und Erendis für mich völlig neu, da ich die „Nachrichten aus Mittelerde” bisher nicht gelesen habe, und auch das größte Highlight des Buches. Auch findet man über jeden König Númenors eine kurze Texttafel, die ihn näher zeigt bzw. bei den besonders bedeutenden Königen auch einen längeren Text. Selbstverständlich sind auch die Illustrationen Alan Lees wieder großartig, wie auch schon in den drei Großen Geschichten des Ersten Zeitalters. „Der Untergang von Númenor und andere Geschichten aus dem zweiten Zeitalter” ist wie auch die großen Geschichten des ersten Zeitalters vermutlich nur ein Buch für wirkliche Tolkien Fans (Die Kinder Húrins vielleicht ausgenommen). Wenn man das Buch vielmehr als Zusammenfassung der Ereignisse des zweiten Zeitalters betrachtet, als als Werk, das völlig neue Informationen zeigt (denn das ist wirklich nicht der Fall, da wie bereits erwähnt so gut wie alle Texte vorher schon publiziert wurden) kann man damit sehr viel Spaß haben.

    31. Okt. 2024

3 von 16 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

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stefanmbolli
stefanmbolli24. Nov. 2025

Sehr spannend zu lesen, professionell zusammengetragen und zusammengefasst - so würde ich "Der Untergang von Númenor" von Brian Sibley beschreiben. Das Buch berücksichtigt sämtliche Quellen und Notizen zur Geschichte des Landes der Gabe, Andor, oder eben Númenor. Das sternförmige Land, seine Geographie, Geschichte und Kultur wird beleuchtet. Als Belohnung für die Verdienste und Treue im Ersten Zeitalter bekommen, doch verdorben von Sauron/Annatar, fiel Númenor unter Ar-Pharazôn, wurde von Eru Ilúvatar versenkt und die Welt neu gestaltet. Nur einige Númenorer überlebten, die Dúnedain. Wie alles von J.R.R. Tolkien ist diese Geschichte sehr vielschichtig, sich selbst entwickelnd; und auch selbst in dieser umfassenden Synopse lässt sich erahnen, was noch viel mehr verborgen blieb... Ich möchte nicht missen zu erwähnen, dass sich in dem Buch auch philosophische und soteriologische Betrachtungen von J.R.R. Tolkien zum Tod in der Welt finden. Geradezu revolutionär, wie er das Thema angeht. Ein 5✨️ Buch, sehr zu empfehlen.

Autorin / Autor

Über J.R.R. Tolkien

J.R.R. Tolkien wurde am 3. Januar 1892 geboren. Er gilt als einer der angesehensten Philologen weltweit, vor allem ist er jedoch als Schöpfer von Mittelerde und Autor des legendären Der Herr der Ringe bekannt. Seine Bücher wurden in mehr als 80 Sprachen übersetzt und haben sich weltweit millionenfach verkauft. Ihm wurde ein Orden des Britischen Empire (CBE) und die Ehrendoktorwürde der Universität Oxford verliehen. Er starb 1973 im Alter von 81 Jahren.

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