Der Tunnel
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Bernhard Kellermann (1879-1951) war ein deutscher Erfolgsschriftsteller, dem vor allem in der Zeit vor dem I. Weltkrieg beeindruckende Bucherfolge gelangen. Mehrere seiner Romane wurden verfilmt, darunter sein größter Erfolg 'Der Tunnel' gleich mehrfach.
Beiträge
Ein – in vielen Momenten geradezu prophetischer – fränkischer Sci-Fi-Roman aus dem Jahr 1913. Arbeiter tauchen hier nur noch als Verschleißmasse auf, dem symphatischen Bergmann und Ingenieur McAllan, der die Symbiose aus Geist und Tat symbolisiert, obliegt es das Arbeiterheer zu steuern. Führerfigur und Volksgemeinschaft sind hier bereits ausbuchstabiert, und das vor dem Ersten Weltkrieg. Ob Kellermann hier lediglich versucht den Zeitgeist einzufangen oder als Kritiker verstanden werden will ist nicht ganz klar, insbesondere die antisemitischen Untertöne, die den Topos des verräterischen "Geldjuden" aufrufen sind befremdlich (umso merkwürdiger dann, dass Kellermann im Nationalsozialismus als Jude bezeichnet und beschimpft wurde). Das sich die Nationalsozialisten (und noch dazu Hitler persönlich) trotzdem positiv auf sein Werk berufen haben, soll Kellermann sehr bestürzt haben, sich dagegen zur Wehr gesetzt hat er allerdings nicht.
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Autorenbeschreibung
Bernhard Kellermann (1879-1951) war ein deutscher Erfolgsschriftsteller, dem vor allem in der Zeit vor dem I. Weltkrieg beeindruckende Bucherfolge gelangen. Mehrere seiner Romane wurden verfilmt, darunter sein größter Erfolg 'Der Tunnel' gleich mehrfach.
Beiträge
Ein – in vielen Momenten geradezu prophetischer – fränkischer Sci-Fi-Roman aus dem Jahr 1913. Arbeiter tauchen hier nur noch als Verschleißmasse auf, dem symphatischen Bergmann und Ingenieur McAllan, der die Symbiose aus Geist und Tat symbolisiert, obliegt es das Arbeiterheer zu steuern. Führerfigur und Volksgemeinschaft sind hier bereits ausbuchstabiert, und das vor dem Ersten Weltkrieg. Ob Kellermann hier lediglich versucht den Zeitgeist einzufangen oder als Kritiker verstanden werden will ist nicht ganz klar, insbesondere die antisemitischen Untertöne, die den Topos des verräterischen "Geldjuden" aufrufen sind befremdlich (umso merkwürdiger dann, dass Kellermann im Nationalsozialismus als Jude bezeichnet und beschimpft wurde). Das sich die Nationalsozialisten (und noch dazu Hitler persönlich) trotzdem positiv auf sein Werk berufen haben, soll Kellermann sehr bestürzt haben, sich dagegen zur Wehr gesetzt hat er allerdings nicht.




